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FE 92.1008-09/2022/ - Erhebungen am Unfallort

Bundesanstalt für Straßenwesen · Bergisch Gladbach, Nordrhein-Westfalen

Aktenzeichen Z2c-FE 92.1008-09/2022/veröffentlicht 26.04.2023DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Frist im Verfahrenkeine Angabe

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
2
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Einreichung
keine Angabe
Diese Bekanntmachung ist eine Kurzmeldung. Laufzeit, Lose, Eignungs- und Zuschlagskriterien stehen nur in den Unterlagen auf der Vergabeplattform.

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 127 Tage (12 Verfahren, 24 Monate).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 42 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

1. Problem / Ausgangslage Aus der amtlichen Verkehrsunfallstatistik lassen sich nur in begrenztem Umfang Informationen zu den Unfallentstehungen, den Unfallabläufen und den Verletzungsmechanismen von Verkehrsunfällen analysieren. Detaillierte Informationen sind aber erforderlich für eine moderne Verkehrssicherheitsarbeit. Seit 1973 werden daher im Auftrag der BASt als Stichprobe vertiefte Verkehrsunfalldaten unabhängig von der polizeilichen Zielsetzung nach rein wissenschaftlichen Aspekten erhoben. Die vom Erhebungsteam zu erfassenden Merkmale eines Unfalls sind maßgeblich in einem Codebook beschrieben. Sie werden zusammen mit den Ergebnissen anderer Erhebungsstandorte anonymisiert in der GIDAS-Datenbank (GIDAS = „German In-Depth Accident Study“) abgelegt. Ergebnisse aktueller Forschungsprojekte beschreiben die Notwendigkeit einer höheren Anzahl an GIDAS-Erhebungsstandorten und eine vermehrte Erhebung von Verkehrsunfällen auf Außerortsstraßen, um die Repräsentativität der gewonnenen Daten für die Bundesebene auf ein möglichst hohes Maß zu setzen. Aus diesem Grund werden zwei Lose für zwei verschiedene Erhebungsstandorte ausgeschrieben, wobei bei einem der Lose der zu erhebende Anteil an Außerortsunfällen leicht erhöht ist. 2. Ziel/Nutzen Ziel des Projektes ist es, für den Erhebungszeitraum 01. Juli 2023 bis 31. Dezember 2025 stichprobenartig vertiefte Verkehrsunfalldaten nach der festgelegten GIDAS-Methodik zu erheben, zu rekonstruieren und zu dokumentieren. Für den Gesetzgeber besteht durch diese Art der Verkehrsunfallforschung die Möglichkeit, das Unfallgeschehen aller Verkehrsbeteiligten genauestens zu beobachten und negative Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Aufgrund des hohen Detaillierungsgrades bilden die Daten die Grundlage für die Entwicklung neuer Anforderungen an Sicherheitssysteme und damit der Gestaltung fahrzeugtechnischer Vorschriften, aber auch für die Bewertung verschiedenster weiterer Sicherheitsmaßnahmen im Straßenwesen.

Lose2 Lose

Alle 2 Lose haben dieselben Bedingungen, Fristen und Kriterien. Sie stehen deshalb einmal unter Bedingungen.

Lose dieses Verfahrens
LosGegenstandLaufzeitGeschätzter Wert
1
FE 92.1008/2022/ - Erhebungen am Unfallort - unverzerrt

Auszug aus der Leistungsbeschreibung zu Los 1: FE 92.1008/2022/ Erhebungen am Unfallort - unverzerrt (Vollständige Leistungsbeschreibung siehe Vergabeunterlagen): [] Ziel des Projektes ist es, die oben beschriebenen vertieften Verkehrsunfalldaten stichprobenartig nach der festgelegten GIDAS-Methodik zu erheben, zu rekonstruieren und zu dokumentieren (nachfolgend „vertiefte Verkehrsunfalldaten“). Die Erhebung soll am 1. Juli 2023 starten und zum 31. Dezember 2025 enden. [] Gegenstand des Vertrages ist: a) die Durchführung der Erhebung von Verkehrsunfällen gemäß nachfolgender Beschreibung für den vorgesehenen Erhebungszeitraum 01. Juli 2023 bis 31. Dezember 2025 sowie die Anfertigung der zugehörigen, elektronischen Dokumentationen bis spätestens 31. Dezember 2026 unter Berücksichtigung der relevanten datenschutzrechtlichen Grundsätze, b) die Mitwirkung in den GIDAS-Expertengruppen und im GIDAS-Lenkungsausschuss, sowie c) die regelmäßige Berichterstattung zum Projektfortschritt und zu den Projektergebnissen. [] Stichprobenverfahren Gefordert ist eine regionale, stichprobenartige Datenerhebung von polizeilich erfassten Verkehrsunfällen mit Personenschaden im öffentlichen Raum in Deutschland. Voraussetzung für die Erfassung in GIDAS ist somit, dass es bei dem Unfall mindestens eine verletzte Person gab. Die Erhebung erfolgt nach einem statistischen Erhebungsverfahren, welches auch unter Berücksichtigung von geographischen, demographischen und raumordnungstechnischen Gesichtspunkten eine möglichst unverzerrte Stichprobe aus der Grundgesamtheit aller polizeilich erhobenen Verkehrsunfälle mit Personenschaden in den jeweiligen Erhebungsgebieten ermöglicht und somit eine Hochrechnung auf das Bundesgebiet zulässt. Es ist anzumerken, dass eine spätere Gewichtung der gesammelten, regionalen Verkehrsunfalldaten Verzerrungen in Bezug auf die Erhebungsregion selbst (aufgrund der Stichprobe und des Meldesystems) nur in Teilen korrigieren bzw. abmildern kann. Basis für ein geeignetes Gewichtungsverfahren ist die Eingrenzung der Erhebungsregion entlang von Gemeindegrenzen. Es wird daher gefordert, dass +sich das Erhebungsgebiet an Gemeindegrenzen orientiert, +sich das Erhebungsgebiet nicht überschneidet mit dem GIDAS-Erhebungsstandort Dresden; +der Zuschnitt des Erhebungsgebiets so gewählt wird, dass offensichtliche Verzerrungen in den wesentlichen Parametern des Unfallgeschehens (mindestens Ortslage und amtliche höchste Verletzungsschwere pro Unfall) gegenüber dem Bundesgebiet vermieden werden. Dies ist auf Basis des bisherigen Unfallgeschehens im Erhebungsgebiet sowie auf Bundesebene darzustellen; +es das Erhebungsgebiet bei gegebenem Stichprobenplan erlaubt, ca. 500 Straßenverkehrsunfälle mit Personenschaden im öffentlichen Raum pro Kalenderjahr zu erheben und zu dokumentieren. []

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2
FE 92.1009/2022/ - Erhebungen am Unfallort - überproprotional außerorts

Auszug aus der Leistungsbeschreibung zu Los 2 : FE 92.1009/2022/ Erhebungen am Unfallort - überproportional außerorts (Vollständige Leistungsbeschreibung siehe Vergabeunterlagen) [] Ziel des Projektes ist es, die oben beschriebenen vertieften Verkehrsunfalldaten stichprobenartig nach der festgelegten GIDAS-Methodik zu erheben, zu rekonstruieren und zu dokumentieren (nachfolgend „vertiefte Verkehrsunfalldaten“). Die Erhebung soll am 1. Juli 2023 starten und zum 31. Dezember 2025 enden. [] Gegenstand des Vertrages ist: a) die Durchführung der Erhebung von Verkehrsunfällen gemäß nachfolgender Beschreibung für den vorgesehenen Erhebungszeitraum 01. Juli 2023 bis 31. Dezember 2025 sowie die Anfertigung der zugehörigen, elektronischen Dokumentationen bis spätestens 31. Dezember 2026 unter Berücksichtigung der relevanten datenschutzrechtlichen Grundsätze, b) die Mitwirkung in den GIDAS-Expertengruppen und im GIDAS-Lenkungsausschuss, sowie c) die regelmäßige Berichterstattung zum Projektfortschritt und zu den Projektergebnissen. [] Stichprobenverfahren Gefordert ist eine regionale, stichprobenartige Datenerhebung von polizeilich erfassten Verkehrsunfällen mit Personenschaden im öffentlichen Raum in Deutschland. Voraussetzung für die Erfassung in GIDAS ist somit, dass es bei dem Unfall mindestens eine verletzte Person gab. Die Erhebung erfolgt nach einem statistischen Erhebungsverfahren, welches auch unter Berücksichtigung von geographischen, demographischen und raumordnungstechnischen Gesichtspunkten eine möglichst unverzerrte Stichprobe aus der Grundgesamtheit aller polizeilich erhobenen Verkehrsunfälle mit Personenschaden in den jeweiligen Erhebungsgebieten ermöglicht und somit eine Hochrechnung auf das Bundesgebiet zulässt. Es ist anzumerken, dass eine spätere Gewichtung der gesammelten, regionalen Verkehrsunfalldaten Verzerrungen in Bezug auf die Erhebungsregion selbst (aufgrund der Stichprobe und des Meldesystems) nur in Teilen korrigieren bzw. abmildern kann. Basis für ein geeignetes Gewichtungsverfahren ist die Eingrenzung der Erhebungsregion entlang von Gemeindegrenzen. Es wird daher gefordert, dass + sich das Erhebungsgebiet an Gemeindegrenzen orientiert, + sich das Erhebungsgebiet nicht überschneidet mit dem GIDAS-Erhebungsstandort Dresden; + der Zuschnitt des Erhebungsgebiets so gewählt wird, dass der prognostizierte Anteil der Außerortsunfälle ca. 10-20% über dem Wert des Bundesgebiets liegt und unabhängig von der Ortslage offensichtliche Verzerrungen in den wesentlichen Parametern des Unfallgeschehens (mindestens amtliche höchste Verletzungsschwere pro Unfall) gegenüber dem Bundesgebiet vermieden werden. Dies ist auf Basis des bisherigen Unfallgeschehens im Erhebungsgebiet sowie auf Bundesebene darzustellen. + es das Erhebungsgebiet bei gegebenem Stichprobenplan erlaubt, ca. 500 Straßenverkehrsunfälle mit Personenschaden im öffentlichen Raum pro Kalenderjahr zu erheben und zu dokumentieren.

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Zuschläge

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 730 (Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung) in Nordrhein-Westfalen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

260vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (54 Lose mit Angabe)
288.600 €Zuschlagswert im Median
179.803 € – 637.356 €mittlere Hälfte, 159 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 9696a23e-2f82-4bae-8846-49f8ceeb0277.