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Fächerlotgestützte Erfassung der Mosel-Uferbereiche zwischen km 78,3 und 166,9

Bundesanstalt für Gewässerkunde · Koblenz

Aktenzeichen 5.02.02#00001#149_25051M5veröffentlicht 22.10.2025Öffentliche Ausschreibung

Angebotsfristseit 360 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Auf einen Blick

Art des Auftrags
keine Angabe
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Koblenz
Einreichung
elektronisch: Zulässigevergabe-online.de
Diese Bekanntmachung ist eine Kurzmeldung. Laufzeit, Lose, Eignungs- und Zuschlagskriterien stehen nur in den Unterlagen auf der Vergabeplattform.

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.

Obergrenze: Nationales Verfahren: Der Gesamtwert liegt unter dem jeweiligen EU-Schwellenwert (216.000 € für Liefer- und Dienstleistungen, 5.404.000 € für Bauleistungen). Ausnahme: kleine Lose eines EU-weiten Auftrags.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 89 Tage (17 Verfahren, 24 Monate).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 13 Monaten
  2. Fragen bis 10:00 Uhr
    vor 12 Monaten
  3. Angebotsfrist 10:00 Uhr
    über evergabe-online.de
    vor 12 Monaten
  4. Heute

Beschreibung

Die Herstellung der Durchgängigkeit an den Bundeswasserstraßen ist eine gesetzliche Verpflichtung und hoch prioritäre Aufgabe der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV). Die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) stellt hierzu die Fachberatung sicher. Um dringende Fragen zur ökologischen Durchgängigkeit an großen Flüssen zu beantworten, wird von der BfG ein Forschungs- und Entwicklungskonzept "Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit an Staustufen von Bundeswasserstraßen" durchgeführt. Ein wichtiger Teil dieses FuE-Konzeptes beinhaltet Fragestellungen zur Funktion von Fischaufstiegsanlagen (FAA). Mit deren Bau soll der gute ökologische Zustand oder das gute ökologische Potenzial gemäß WRRL/WHG ermöglicht werden. Die Funktionsfähigkeit der FAA wird bislang direkt am Standort bewertet. Um über diese Bewertung hinaus einschätzen zu können, ob sich damit auch stabile Populationen der Fischzönose etablieren können, soll ein Modell entwickelt werden, das den Einfluss der Durchgängigkeit auf Fischpopulationen vor dem Hintergrund des jeweiligen Habitatangebotes darstellt. Populationsaspekte, Konnektivität und Habitatverfügbarkeit müssen dafür gemeinsam analysiert werden. Um anhand reeller Daten das Modell kalibrieren und validieren zu können, müssen zu zwei Projektgebieten detaillierte Daten zu den verfügbaren fischrelevanten Habitaten erhoben werden. Die vorliegende Ausschreibung beinhaltet hierfür die Flachwasserpeilungen des Uferbereichs im Projektgebiet "Mosel". Diese sollen größere Lücken zwischen bestehenden Peildaten und Daten der Landesvermessung schließen. Im Rahmen des Vorhabens ist eine Fächerecholoterfassung der Uferbereiche der Mosel sowie einzelner Wehrbereiche durchzuführen. Für die Erfassung sind bemannte und unbemannte Messsysteme möglich. Entscheidend ist, dass neben einer zum Messsystem angemessenen Positionierungs- und Orientierungssensorik Fächerlotsysteme zum Einsatz kommen, die schräge Ufer erfassen bzw. Messungen bis zur Wasseranschlagslinie ermöglichen. Es wird eine hohe räumliche Auflösung angestrebt, die eine feingliedrige Erfassung der Uferbereiche ermöglicht. Bei den Messungen am Ufer ist der Beamwinkel relativ zum Nadir des Trägersystems uferseitig so einzustellen, dass bis zur Wasseranschlagslinie Daten erfasst werden können. Die Erfassung soll in der vegetationsarmen Zeit erfolgen (Winterhalbjahr 2025/2026), damit auch trotz Uferbewuchs eine stabile PDGNSS-Lösung erreicht werden kann. Auch bei „Transferfahrten“ von einem Messbereich zum nächsten sind immer Fächerlotdaten aufzuzeichnen, auch wenn deren Punktdichte aufgrund der höheren Geschwindigkeit geringer ausfallen sollten. Die resultierenden Rohpunktwolken dieser Transferfahrten sind dem AG zu übergeben. Die erfassten Daten sind durch den AN zu prozessieren, wobei folgende Produkte abzuleiten bzw. dem AG zu liefern sind: a) Test- und Kalibriermessungen b) 3D-Rohpunktwolke (attributiert, streifenweise) c) 3D-Punktwolke (attributiert, plausibilisiert, pro Staustufe) Die durch den AN zu erbringenden Leistungen entsprechen den folgenden vier Arbeitspaketen (AP): AP1: Messsystembereitstellung und Nachweis AP2: Messdatenaufnahme AP3: Messdatenprozessierung, Plausibilisierung und Datenlieferung AP4: Dokumentation und Berichtswesen Die vollständige Beschreibung der zu erbringenden Leistungen entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen

Gegenstand nach CPV

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung f4b77213-afa4-4c4c-a1ee-9f8570b59e86.