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ExWoSt - Vitales und leistungsfähiges Stadtgrün für die klimaresiliente Innenentwicklung - mit Boden, Wasser und Freiraum klimaoptimiert umgehen

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung · Bonn, Nordrhein-Westfalen

Aktenzeichen 10.04.04-22.030veröffentlicht 24.01.2024DienstleistungenOffenes Verfahren

Frist im Verfahrenkeine Angabe

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Offene Ausschreibungen derselben Leistung im Gebiet Bonn.

Alle Ausschreibungen: Dienstleistungen in Nordrhein-Westfalen (359 offen)

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
277 Tsd. €
Laufzeit
25 Monate01.10.2022 – 31.10.2024
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Bonn53179, Nordrhein-Westfalen
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 162 Tage (10 Verfahren, 24 Monate).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 31.10.2024
    vor 49 Monaten
  2. Veröffentlichung
    vor 33 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Städte wachsen weiterhin, nicht nur im Innenbereich, sondern mittlerweile erneut und verstärkt am Stadtrand und im Umland. Nach wie vor gilt jedoch der Grundsatz der Innen- vor Außenentwicklung, auch unter den Bedingungen des Klimawandels. So nehmen die Freiräume im Innenbereich durch Bebauung weiter ab, und die verbleibenden Freiräume stehen unter stärkerem Nutzungsdruck. Dabei sind nach Erkenntnissen der bundes-weiten Baulandumfrage 2020/2021 trotz verstärktem Wohnungsbau auch im Innenbereich weiterhin zahlreiche Freiflächen vorhanden. Für eine klimaresiliente Innenentwicklung, die vor Hitze, Trockenheit und Starkregen schützen soll, müssen diese Freiräume gleichzeitig mehr Leistungen für Wasserrückhalt, vitales und leistungs-fähiges Stadtgrün und letztlich für die urbane Lebensqualität erbringen. Daher bedarf es für diese Freiflächen und den zugrundeliegenden Stadtböden und deren Bodenwasserhaushalt klimaoptimierter Konzepte und Lösungen. Zudem fordert die Neue Leipzig Charta der Stadtentwicklung (Nov 2020) ¿Gut gestaltete und unterhal-tene sowie vernetzte grüne und blaue Infrastrukturen¿ als ¿Grundlage für ein gesundes Lebensumfeld¿, wozu - wo möglich - naturbasierte Lösungen zählen. Insbesondere die verdichteten Stadtquartiere sind zunehmend mit den Folgen von Klimaextremen, großer Hitze, anhaltenden Trockenperioden und Starkregen konfrontiert. Meist sind es die Folgen von Katastrophenereignissen, die einem Umdenken nach neuen Konzepten und verbindlichen Regeln für einen resilienten Stadtumbau Nachdruck verleihen. Dabei werden oftmals graue Lösungen des Regenwasserrückhalts propagiert (Bau von Zisternen, größere Rückhaltebecken, mehr Zwischenspeicher, Einbau von Rückstauelementen), obwohl diese dem natürlichen Wasserhaushalt weiter Wasser entziehen, welches dringend für die Grundwas-serneubildung, die Wasserversorgung des Stadtgrüns und die Verdunstung benötigt wird. Auch stellt sich die Frage, ob das insbesondere in einigen Regionen stark fluktuierend anfallende Regenwasser die Grundlast der Wasserversorgung für ein vitales Stadtgrün und deren Ökosystemleistungen bilden kann und sollte oder ob nicht vielmehr andere Wasserquellen (z.B. Grau- und Klarwasser) eine stärkere Rolle einnehmen sollten. Ein klimaoptimierter Umgang mit Stadtböden und Wasser sind wesentliche Bestandteile einer klimaresilienten Stadtentwicklung und Voraussetzung für eine leistungsfähige grüne Infrastruktur mit vitalem Stadtgrün. Ein wichtiges Ziel des Forschungsprojektes ist es, Erkenntnisse zur Bedeutung von Stadtböden und deren Funktionen sowie eines veränderten Umgangs mit Wasser als Voraussetzung für vitales Stadtgrün und deren Ökosystemleistungen zu gewinnen. Von besonderem Interesse ist daher, wie die Wasserspeicherfähigkeit von Stadtböden als wesentliches Element einer wassersensiblen Stadtentwicklung sowie die biologische Boden-vielfalt erhöht werden können. Zweck ist es, ein dauerhaft vitales Stadtgrün und deren Ökosystemleistungen für Mensch und Umwelt zu sichern. Dabei geht es sowohl um naturbasierte, technische und planerische sowie verhaltensbezogene Konzepte eines klimaoptimierten Umgangs mit Boden und Wasser als auch um dessen Umsetzung. Im Fokus stehen naturbasierte und, wo dies nicht möglich ist, technische Lösungen unter den jeweiligen räumlichen Rahmenbedingungen und damit auch das Flächen- und Freiraummanagement zur Umsetzung der Erkenntnisse. Somit steht a) die Analyse der Ressourcen funktionsfähiger, lebendiger Böden und ausreichender Wasserverfügbarkeit für vitales und leistungsfähiges Stadtgrün im Fokus und b) deren räumliche Erfordernisse und planerische Sicherung, also mehr Klimaresilienz durch eine grün-blaue Infrastruktur mit klimaresilientem Flächen- und Freiraummanagement zu schaffen. Somit richtet sich die Ausschreibung auch an Arbeits- und Bietergemeinschaften mit unterschiedlichen fachlichen Kompetenzfeldern.

Beschreibung des Loses

siehe "Leistungsbeschreibung"

Bedingungen

Zuschlag1 von 1 angegeben

Qualität
Price is not the only award criterion and all criteria are stated only in the procurement documents.

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang4 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
01.10.2022
Vertragsende
31.10.2024
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
siehe "Leistungsbeschreibung"
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Bundes, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn
Fristen für Nachprüfungsanträge
Gemäß § 160 Nr. 4 GWB ist der Antrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt nicht darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
weitere verbindliche Regelungen siehe "Informationen zur Vergabe"

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
kein Zuschlag angegeben0

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 730 (Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung) in Nordrhein-Westfalen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

260vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (54 Lose mit Angabe)
288.600 €Zuschlagswert im Median
179.803 € – 637.356 €mittlere Hälfte, 159 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 29c54f45-46ff-4c15-930d-e451c420b438.