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vergebenEU-weitDienstleistungenmögliche Doppelmeldung

Evaluation der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB®)

Auftraggeber nicht angegeben · Berlin

Aktenzeichen ZVS-04812-5/45veröffentlicht 16.12.2024DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Teilnahmefristseit 648 Tagen abgelaufen
Diese Fassung ist berichtigt worden. Aktuell ist die Meldung vom 16.12.2024.Zur aktuellen Fassung

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
2 Jahre01.08.2025 – 31.07.2027
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Berlin
Einreichung
elektronisch: Erforderlichevergabe-online.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendja
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 23 Monaten
  2. Teilnahmeanträge bis 23:59 Uhr
    vor 21 Monaten
  3. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 31.07.2027
    vor 15 Monaten
  4. Heute

Beschreibung

Zur nachhaltigen Etablierung der EUTB® stellte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) zum 1. Januar 2023 deren Finanzierung von der zuwendungsrechtlichen Förderung auf einen Rechtsanspruch auf einen Zuschuss um. Zuschussfähig ist die Finanzierung von ausgewählten Personal- und Sachkosten. Das Antrags- und Bewilligungsverfahren sowie die weitere Ausgestaltung der Zuschussfinanzierung sind in der Teilhabeberatungsverordnung (EUTBV) geregelt. Durch das Forschungsvorhaben sollen Erkenntnisse darüber gewonnen werden, wie sich die Umstellung der bis Dezember 2022 bestehenden Projektförderung auf eine dauerhafte Zuschussfinanzierung auswirkt. Dabei soll im Rahmen einer Prozess- und Umsetzungsanalyse untersucht werden, ob und inwieweit die quantitativen und qualitativen Ziele, die mit dem gesetzlichen Auftrag verbunden sind, erreicht werden. Insbesondere sind die mit der EUTBV eingeführten strukturellen Änderungen der EUTB® zu beleuchten und das zugrundeliegende Konzept einer flächende-ckenden wohnortnahen Verteilung der Angebote. Daneben sind die Produkte der Fachstelle Teilhabeberatung (Fachstelle) sowie die Zusammenarbeit der Akteure der EUTB® zu analysieren. Neben dem funktionellen Aufbau der Fachstelle und der Administration, (beide ausgeführt durch die Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH - gsub), der Kommunikation zwischen BMAS und gsub sowie der gsub intern und der regionalen Verteilung der EUTB® sind als weitere Forschungsfelder die Rolle der Träger von EUTB®-Angeboten und die Reflexion der „erweiterten“ Peer-Beratung im Kontext der EUTB® vorgesehen. Die EUTB® folgt dem Leitprinzip „Eine(s) für alle“. Eine Befragung der EUTB®-Beratenden im Hinblick auf ihre beruflichen Vorerfahrungen und Qualifikationen soll Aufschluss über die Qualität der Beratungen und mögliche Ressourcen der Beratenden geben. Eine Befragung der Ratsuchenden soll darauf gerichtet sein, ob die EUTB® den Bedürfnissen der Ratsuchenden gerecht wird bzw. ob und ggf. welche Anpassungsbedarfe bestehen. Weiter soll untersucht werden, ob die EUTB® vor dem Hintergrund sich wandelnder Rahmenbedingungen wie beispielsweise Veränderungen in der Beratungslandschaft (u. a. Verfahrenslote gem. § 10b Achtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII), Einheitliche Ansprechstellen für Arbeitgeber (EAA)) sowie mit Blick auf die gesellschaftlichen Megatrends (Migration, Klimawandel, Digitalisierung, Wirtschaftliche Unsicherheit, Fachkräfteengpass) zukunftssicher und anpassungsfähig aufgestellt ist. Ziel ist es, am Ende des Beobachtungszeitraums (12/2027) Erkenntnisse und Handlungsoptionen zu erhalten, die es ermöglichen, Anpassungen in die Verordnungsermächtigung und/oder EUTBV sowie in die (Neu-)Ausschreibungen der Einrichtung und des Betriebs der Administration und der Fachstelle Teilhabeberatung frühestmöglich einfließen zu lassen. Bitte beachten Sie die beigefügten Vergabeunterlagen.

Bedingungen

Zuschlag0 von 1 angegeben

Kriterien
keine Angabe

Eignung5 von 5 angegeben

Kriterium
1. Nachweis der Kompetenz und Erfahrung des Teilnehmers in folgenden Aufgaben- und Themenbereichen: 1.1 Wissenschaftliche Fachkenntnis im Bereich Sozialwissenschaft/Soziologie; insbe-sondere im Bereich der empirischen Sozialforschung (qualitativ und quantitativ, Analyse großer Datenmengen) 1.2 Bes … ganz lesen1. Nachweis der Kompetenz und Erfahrung des Teilnehmers in folgenden Aufgaben- und Themenbereichen: 1.1 Wissenschaftliche Fachkenntnis im Bereich Sozialwissenschaft/Soziologie; insbe-sondere im Bereich der empirischen Sozialforschung (qualitativ und quantitativ, Analyse großer Datenmengen) 1.2 Besondere wissenschaftliche Fachkenntnis im Bereich der Partizipation und Teil-habe von Menschen mit Behinderung. 1.3 Spezifische Kenntnisse über die Ziele, Aufgaben und Struktur der EUTB®. 1.4 Detaillierte Kenntnisse der rechtlichen, organisatorischen und fachlichen Rah-menbedingungen – insbesondere der Zuschussfinanzierung sowie ein tiefes Ver-ständnis des SGB IX. 1.5 Entwicklung eines geeigneten Evaluationsdesigns, das den Forschungsfragen entspricht und die Qualität der Ergebnisse sicherstellt. 1.6. Kommunikationsfähigkeit komplexe Sachverhalte zu vermitteln und in schriftli-cher, wie auch mündlicher Form darzustellen. Die zu Nr. 1.1 bis 1.6 geforderten Nachweise des Teilnehmers sind in einer Referenzliste über Forschungs-arbeiten, sonstige Vorhaben und Publikationen der letzten 3 Jahre zusammen zu stellen (die jeweiligen Auf-traggeber und dortigen Kontaktpersonen, kurze Beschreibung der Aufträge und das jeweilige Auftragsvolu-men sind anzugeben). Dabei kann eine Referenz auch mehrere oder alle der geforderten Kompetenzen umfassen. Es ist jeweils konkret anzugeben, welche Kompetenz mit der jeweiligen Referenz nachgewiesen wird. 1.7 Kompetenz und Erfahrung in der Beratung von Unternehmen und/oder Verbän-den, Organisationen, Verwaltungen, etc. 1.8 Erfahrung in der Zusammenarbeit mit dem öffentlichen Sektor, insbesondere auf Bundesebene 1.9 Kompetenz in Bezug auf die Lebenslage von Menschen mit Behinderungen und Inklusion 1.10 Kenntnisse über Prävention und Rehabilitation 1.11 Erfahrung in der Durchführung vergleichbarer Evaluationsprojekte 1.12. Beratung zur Entwicklung von Organisations-, Finanzierungs- und Qualitätsstruk-turen Als Nachweise zu 1.6 bis 1.12 sind Eigenerklärungen zu erbringen, in denen die Kompetenz und Erfahrung an Hand konkreter Beispiele belegt werden. Gegebenenfalls müssen auf Verlangen des Auftraggebers ent-sprechende Bescheinigungen vorgelegt werden. Zusätzlich ist mit dem Teilnahmeantrag die Eigenerklärung zur Eignung des eingesetzten Personals gemäß Dokument 12 vorzulegen. Das Gesamtteam muss die o. g. Kompetenzen abdecken und über entsprechende Erfahrungen und Qualifikationen verfügen. Die zu 1. geforderten Nachweise sind bei Bewerber- oder Arbeitsgemeinschaften in der gefor-derten Form für jedes Mitglied der Gemeinschaft fachspezifisch, d. h. jeweils für den zu über-nehmenden Teil der insgesamt ausgeschriebenen Leistung vorzulegen. 2. Angaben und Nachweise zu Projektleitung und Stellvertretung: 2.1. Projektleitung und Stellvertretung sind namentlich zu benennen. 2.2. Folgende Nachweise zu Qualifikation sind für beide unter Nr. 2.1. genannten Personen zu erbringen: 2.2.1 Abgeschlossenes Hochschulstudium bzw. Masterabschluss der Wirt-schaftswissenschaften, Sozialwissenschaften oder einer vergleichbaren Studienrichtung. Die persönlichen Nachweise zu Nr. 2.2.1 für die Projektleitung und Stellvertretung sind in Form von Studien bzw. Ausbildungsnachweisen bzw. Zeugnissen nachzuweisen. Folgende Nachweise zur beruflichen Erfahrung gelten auch dann als erbracht, wenn sie im Einzelfall nur für eine der beiden Personen nachgewiesen wird: 2.2.2 mindestens dreijährige Berufserfahrung in den unter Nr. 1. genannten Themen- und Aufgabenbereichen sowie 2.2.3 mindestens dreijährige Berufserfahrung mit Leitungsverantwortung bei Aufgaben im Zusammenhang mit empirischer Arbeitsmarkt- und Sozial-forschung Die persönlichen Nachweise zu Nrn. 2.2.2 und 2.2.3 für die Projektleitung und Stellvertretung sind jeweils in einer Liste über Forschungsarbeiten, sonstige Vorhaben und Publikationen der letzten 3 Jahre zusammen zu stellen (unter Angabe der Arbeitgeber - oder bei selbständiger Tä-tigkeit der Auftraggeber - …
Kriterium
Die Teilnehmer sind aufgefordert, mit dem Teilnahmeantrag eine kurze Projektskizze (als separates Dokument von max. 3 DIN A4 Seiten) zu der in der Leistungsbeschreibung umrissenen Leistung vorzulegen. Anhand der eingereichten Projektskizze werden unter den geeigneten Bewerbungen diejenigen ausgesuch … ganz lesenDie Teilnehmer sind aufgefordert, mit dem Teilnahmeantrag eine kurze Projektskizze (als separates Dokument von max. 3 DIN A4 Seiten) zu der in der Leistungsbeschreibung umrissenen Leistung vorzulegen. Anhand der eingereichten Projektskizze werden unter den geeigneten Bewerbungen diejenigen ausgesucht, die zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden. Die Entscheidungskriterien werden dabei die Schlüssigkeit und Problemorientierung der Projektskizze sein. Es wird darauf hingewiesen, dass bei Fehlen dieser Skizze eine Nachfrist analog zu § 56 VgV nicht eingeräumt wird, ohne dass hierzu eine weitere Prüfung erfolgt. Das Fehlen dieser Skizze führt in jedem Fall zum Ausschluss des Teilnehmers vom weiteren Verfahren.
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Betrug oder Subventionsbetrug, Bildung krimineller Vereinigungen, Bildung terroristischer Vereinigungen, Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Insolvenz, Interessenkonflikt, Mangelhafte Erfüllung eines frühe … ganz lesenBestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Betrug oder Subventionsbetrug, Bildung krimineller Vereinigungen, Bildung terroristischer Vereinigungen, Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Insolvenz, Interessenkonflikt, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Rein nationale Ausschlussgründe, Schwere Verfehlung, Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens, Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung, Zahlungsunfähigkeit
Begrenzung der Bewerberzahl
3 bis 5 Bewerber

Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
01.08.2025
Vertragsende
31.07.2027
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung6 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
evergabe-online.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung5 von 6 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Erforderlich
Elektronische Bestellung
wird genutzt
Elektronische Zahlung
wird genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz2 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Bundesministerium für Arbeit und Soziales, 53123 Bonn
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Auftraggeber

Name
Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Anschrift
53123 Bonn
Kontakt
zentrale-vergabestelle@bmas.bund.de

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Für CPV 733 (Planung und Ausführung von Forschung und Entwicklung) in Berlin gibt es in den letzten 24 Monaten nur 4 Vergabemeldungen. Kennzahlen zeigen wir ab 10.

Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens3 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung
  2. Bekanntmachung (diese Seite)Frist 27.01.2025
  3. 1. Berichtigung · Aktualisierte InformationenFrist 27.01.2025

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung f40dd4be-e150-4b94-9369-420ac09bb1b9.