Zum Inhalt
Menü
Frist abgelaufenEU-weitArchitekturleistungenPlanung

Erweiterung / Neubau am Schulstandort Gymnasium Waldstraße

Stadt Hattingen · Hattingen, Nordrhein-Westfalen

Aktenzeichen LOS 1veröffentlicht 26.06.2025DienstleistungenNichtoffenes Verfahren

Teilnahmefristseit 467 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade

Offene Ausschreibungen derselben Leistung in Nordrhein-Westfalen.

Alle Ausschreibungen: Architekturleistungen in Nordrhein-Westfalen (67 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Verfahren
Nichtoffenes VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Einreichung
elektronisch: Erforderlichniemann-steege.quickconnect.to

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionkeine Angabe
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag. Nur ausgewählte Bewerber werden zum Angebot aufgefordert.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag mit den geforderten Eignungsnachweisen bis zur Teilnahmefrist einreichen.

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 16 Monaten
  2. Teilnahmeanträge bis 12:00 Uhr
    vor 15 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Das Gymnasium Waldstraße ist ein Gymnasium mit langer Tradition in Hattingen. Der Schulstandort für rund 900 Schüler:innen besteht aus dem denkmalgeschützten Hauptgebäude, dem angrenzendem 1-geschossigen Foyer mit WC-Anlagen als Verbindungskörper und dem 1969 entstandenen Erweiterungsbau, dem so genannten „Neubau“. Des Weiteren ist 1970 ein Pavillon, eine Sporthalle und 2012 ein Mensagebäude entstanden. Der Gebäudebestand weist einen unterschiedlich hohen Sanierungsstau auf. Als Kompensation für den akuten Platzmangel plant die Stadt Hattingen die Erweiterung des Schulstandorts. Im Jahr 2022 wurde im ersten Schritt eine Machbarkeitsstudie erstellt. Die Unterlagen werden zu Informationszwecken als Anlage zur Verfügung gestellt, die Studie dient nicht als verbindliche Richtlinie im Rahmen der Wettbewerbsaufgabe. Aus der geprüften Analyse der Machbarkeitsstudie ergibt sich der politische Beschluss eines reduzierten, umzusetzenden Raumprogramms von 10 Klassenräumen und 2 Chemieräumen inkl. Nebenräumen. Die Verortung dieser Räume verbleibt den Wettbewerbsteilnehmer:innen entwurfsabhängig zu planen, ob als Neubau, Aufstockung oder Erweiterung des Bestandes.

Schadstoffuntersuchungen haben ergeben, dass die Fassade des 70er Jahre Gebäudes belastet ist und ersetzt werden muss. Eine Fassadensanierung für das Gebäude ist daher für jeden Lösungsansatz vorgesehen. Für die Sporthalle konnte eine erhöhte Schadstoffbelastung im gesamten Gebäude nachgewiesen werden. Aufgrund der vorgesehenen Nutzung bestehen erhöhte Anforderungen an die Innenraumluftqualität, die im Bestand nicht erfüllt werden. Auch ist die derzeitige Halle der Anzahl der Schüler:innen nicht mehr angemessen. Die Wettbewerbsaufgabe beinhaltet daher die Planung eines weiteren Neubaus, der die derzeitige Sporthalle ersetzen soll. Für diesen ist die Unterbringung einer 2-Feld-Halle vorgesehen, die in drei separate Bereiche unterteilt werden kann. Der jetzige Standort der Halle wird von der Ausloberin vorgeschlagen, die Wettbewerbsteilnehmer:innen können jedoch auch alternative Lösungsansätze erarbeiten.

Die Anforderung, den Gebäudebestand im Kontext zu dem Baudenkmal zu betrachten und eine gesamtheitliche Lösung für den Schulstandort zu finden, ist eine der wichtigen Herausforderungen an die Teilnehmer:innen. Es wird eine intensive Auseinandersetzung mit dem Bestand und der Entwurf eines ganzheitlichen Konzeptes für das Schulgelände erwartet.

Der Parkplatz westlich des Schulgebäudes kann entfernt und mit einem Neubau überbaut werden. Der Pavillon sowie die Eingangshalle mit WC-Anlage zwischen dem Altbau und dem 70er Jahre Gebäude kann ebenfalls rückgebaut werden. Im Falle eines Wegfalls der Eingangshalle ist im Entwurf ein neuer Eingangsbereich der Schule zu planen. Die Verortung der WC-Anlagen ist entwurfsabhängig zu planen. Ist eine Erweiterung des 70er Jahre Gebäudes mit Verbindung an den Altbau geplant, so ist diese denkmalgerecht zu entwerfen. Ziel des Wettbewerbs ist es, die zu realisierenden Bauten und das aus den unterschiedlichen Zeiten entstandene Gebäudeensemble in ein Gesamtkonzept zu fassen, das auch noch zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten am Schulstandort zulässt. Die Fragestellung Neubau, Aufstockung oder Erweiterung des Bestandes soll im Zuge der Wettbewerbsarbeit untersucht werden, mit dem Ziel einen denkmalgerechten Lösungsansatz in einer modernen Architektursprache zu finden. Eine der Aufgaben an die Teilnehmer:innen ist es, Bauabschnitte zu bilden, die neben den Neubau perspektivisch eine Sanierung des Gebäudebestandes und eine Betrachtung der Grundstücks- und Außenanlagen, inkl. der Erschließung des Sportplatzes mit einbeziehen.

Folgende Änderungen sind vorgesehen: • Erweiterung des Gymnasiums Waldstraße um 10 Klassenräume und 2 Chemieräume inkl. Nebenräumen • Sanierung des 1969 entstandenen Erweiterungsbaus (energetische Ertüchtigung) ggf. mit Aufstockung • Ersetzung der derzeitigen Sporthalle durch eine 2-Feld-Halle, die in drei Abschnitte unterteilt werden kann • Ggf. Ersetzung des derzeitigen Eingangsbereichs durch eine neue Eingangshalle / Pausenhalle.

Die Stadt Hattingen legt ein besonderes Augenmerk auf ein nachhaltiges Gebäudekonzept. Dabei ist es von besonderer Bedeutung, Materialien zu verwenden, die einem ökologischen Fußabdruck entsprechen. Eine Gebäudezertifizierung wird jedoch nicht vollumfänglich angestrebt, sondern dient lediglich als Anlehnung und sollte in Abstimmung mit dem Bauherrn im 2. Schritt individuell erarbeitet werden. Es wird seitens des Bauherrn jedoch erwartet, ein anfängliches Konzept für nachhaltiges Bauen in dem Wettbewerbsergebnis mit einfließen zu lassen. Die zu realisierenden Bauten sollen einen hohen Anspruch an ein modernes, energetisch hocheffizientes Gebäude mit optimalen Standards erfüllen und in ihrer Gestaltung, Energieeffizienz, Funktionalität und Wirtschaftlichkeit Schulgebäude mit Vorbildfunktion werden.

Aufgrund des akuten Platzbedarfes am Gymnasium wird eine Containeranlage mit 4 Klassenräumen als Kompensationsmaßnahme bis zur Fertigstellung des Neubaus aufgestellt. Die Fertigstellung der Containeranlage ist für Sommer 2025 geplant. Der Aufstellort der Containeranlage ist der westlich an die Mensa angrenzende Parkplatz. Sollte der Bestand an dieser Stelle um einen Neubau ergänzt werden, ist der Umgang mit dem Interimsgebäude zu beachten. Im Falle einer Aufstockung oder Erweiterung des Bestands, durch die Maßnahmen im laufenden Betrieb erfolgen, besteht die Möglichkeit der Erweiterung der Interimsflächen. In diesem Fall sollte ein erstes Grobkonzept für benötigte Interimsflächen bzw. für den Bauablauf im Schulbetrieb dem Wettbewerbsergebnis beigefügt werden. Als potenzieller Standort für das Interimsgebäude wird der Parkplatz oder der Sportplatz nördlich der Sporthalle in Betracht gezogen. Der Neubau des Gesamtprojektes erfolgt im laufenden Schulbetrieb. Der gesamte Baustellenablauf sollte mit möglichst geringer Beeinträchtigung des Betriebes erfolgen.

Beschreibung des Loses

Der Anlass des Verfahrens ist die Suche nach einem/einer geeigneten Generalplaner:in (Objektplanung Gebäude und Innenräume) für die zu erbringenden Leistungen im Zuge der Erweiterung des Schulstandorts Gymnasium Waldstraße.

Da es sich bei der Stadt Hattingen um einen öffentlichen Auslober handelt und das zu erwartende Honorar für die erforderlichen Planungsleistungen oberhalb des Schwellenwertes liegen wird, ist die Vergabe der Leistungen auf Basis der Bestimmungen der Vergabeverordnung (VgV) geboten und soll als Verhandlungsverfahren gemäß § 17 VgV erfolgen. Aufgrund der besonderen qualitätssichernden Anforderungen an das Vorhaben, erfolgt ein vorgeschalteter nichtoffener, einphasiger hochbaulicher und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb gemäß § 3 Abs. 3 der Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013) i.V.m. § 79 VgV, der der Auswahl der Bieter:innen/Bietergemeinschaften für das Verhandlungsverfahren dient, mit vorgeschaltetem EU-weitem Bewerbungsverfahren.

Im Rahmen dieses Wettbewerbs soll die Bearbeitung gemäß Aufgabenstellung entsprechend der Leistungsphase 2 (Vorplanung) für die Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß § 34 HOAI als Generalplaner:in geleistet werden. Aufgrund der Komplexität der Entwurfsaufgabe werden ergänzende Planungsleistungen aus den Planungsdisziplinen

•Objektplanung Freianlagenplanung gemäß § 39 HOAI •Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI •Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung gemäß § 55 HOAI im Rahmen der Leistungsphase 2 (Vorplanung) einzubeziehen sein.

Bedingungen

Zuschlag4 von 4 angegeben

Preis
HonorarangebotGewichtung 10
Qualität
WettbewerbsergebnisGewichtung 50
Qualität
ProjektteamGewichtung 20
Qualität
Zeitmanagement, Kostenmanagement, Projektorganisation/-strukturGewichtung 20

Eignung11 von 11 angegeben

Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß § 34 HOAI - Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter:innen (Vollzeitäquivalent) einschließlich Gesellschafter:innen in den letzten drei Geschäftsjahren und heute nach § 46 Abs. 3 Ziffer 2 und Ziffer 8 VgV. (Gewichtung 5) mind. 8 Beschäftigte = 6 Punkte, mind. 6 Beschäftigte = 4 Punkte, mind. 4 Beschäftigte = 2 Punkte
Allgemeiner Jahresumsatz
Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß § 34 HOAI - Erklärung über den von dem/der Bewerber:in/Bewerbergemeinschaft durchschnittlichen Jahresumsatz (netto) der letzten drei Jahre gemäß § 45 Abs. 2 VgV für die Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß § 34 HOAI. (Gewichtung 3) mind. 1,2 Mio. EUR = 6 Punkte, mind. 0,8 Mio. EUR = 4 Punkte, mind. 0,4 Mio. EUR = 2 Punkte
Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Objektplanung Freianlagen gemäß § 39 HOAI - Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter:innen (Vollzeitäquivalent) einschließlich Gesellschafter:innen in den letzten drei Geschäftsjahren und heute nach § 46 Abs. 3 Ziffer 2 und Ziffer 8 VgV. (Gewichtung 3) mind. 5 Beschäftigte = 6 Punkte, mind. 4 Beschäftigte = 4 Punkte, mind. 3 Beschäftigte = 2 Punkte
Allgemeiner Jahresumsatz
Objektplanung Freianlagen gemäß § 39 HOAI - Erklärung über den von dem/der Bewerber:in/Bewerbergemeinschaft durchschnittlichen Jahresumsatz (netto) der letzten drei Jahre gemäß § 45 Abs. 2 VgV für die Objektplanung Freianlagen gemäß § 39 HOAI. (Gewichtung 1) mind. 600.000 EUR = 6 Punkte, mind. 400.000 EUR = 4 Punkte, mind. 200.000 EUR = 2 Punkte
Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI - Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter:innen (Vollzeitäquivalent) einschließlich Gesellschafter:innen in den letzten drei Geschäftsjahren und heute nach § 46 Abs. 3 Ziffer 2 und Ziffer 8 VgV. (Gewichtung 3) mind. 6 Beschäftigte = 6 Punkte, mind. 4 Beschäftigte = 4 Punkte, mind. 2 Beschäftigte = 2 Punkte
Allgemeiner Jahresumsatz
Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI - Erklärung über den von dem/der Bewerber:in/Bewerbergemeinschaft durchschnittlichen Jahresumsatz (netto) der letzten drei Jahre gemäß § 45 Abs. 2 VgV für die Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI. (Gewichtung 1) mind. 800.000 EUR = 6 Punkte, mind. 600.000 EUR = 4 Punkte, mind. 400.000 Punkte = 2 Punkte
Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI - Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter:innen (Vollzeitäquivalent) einschließlich Gesellschafter:innen in den letzten drei Geschäftsjahren und heute nach § 46 Abs. 3 Ziffer 2 und Ziffer 8 VgV. (Gewichtung 3) mind. 8 Beschäftigte = 6 Punkte, mind. 6 Beschäftigte = 4 Punkte, mind. 4 Beschäftigte = 2 Punkte
Allgemeiner Jahresumsatz
Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI - Erklärung über den von dem/der Bewerber:in/Bewerbergemeinschaft durchschnittlichen Jahresumsatz (netto) der letzten drei Jahre gemäß § 45 Abs. 2 VgV für die Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI. (Gewichtung 1) mind. 800.000 EUR = 6 Punkte, mind. 600.000 EUR = 4 Punkte, mind. 400.000 € = 2 Punkte
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Betrug oder Subventionsbetrug, Bildung krimineller Vereinigungen, Bildung terroristischer Vereinigungen, Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Insolvenz, Interessenkonflikt, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung
Begrenzung der Bewerberzahl
3 bis 12 Bewerber

Laufzeit und Umfang0 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe

Angebot und Einreichung5 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz1 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Rheinland, Zeughausstraße 2-10, 50667 Köln
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
keine Angabe

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Die eingereichten Wettbewerbsarbeiten werden anhand der folgenden Beurteilungskriterien bewertet (ohne Rangfolge): Gestalterische und räumliche Qualitäten: • Entwicklung eines richtungsweisenden Raum- und Nutzungskonzeptes, gestaltbestimmende Grundidee • Imageentwicklung und Identifikationspotenzial … ganz lesenDie eingereichten Wettbewerbsarbeiten werden anhand der folgenden Beurteilungskriterien bewertet (ohne Rangfolge): Gestalterische und räumliche Qualitäten: • Entwicklung eines richtungsweisenden Raum- und Nutzungskonzeptes, gestaltbestimmende Grundidee • Imageentwicklung und Identifikationspotenzial, insbesondere die Konzeption einer gestalterisch hohen Qualität sowie hohen Funktionalität der Fassade, unter besonderer Berücksichtigung der Materialwahl • Maßstäblichkeit • Verknüpfung mit dem umgebenden Außenraum, insbesondere der Übergänge zwischen Innen und Außen; Funktionale Aspekte: • Erfüllung des erforderlichen Raumprogramms und Entwicklung flexibler Grundrisse im Sinne eines zeitgemäßen Gebäudes • Erfüllung der funktionalen Anforderung gemäß Auslobung sowie Einhaltung planungs- und bauordnungsrechtlicher Vorgaben • Realisierbarkeit, Zweckmäßigkeit und Angemessenheit, insbesondere die Berücksichtigung einer zukunftsfähigen technischen Ausstattung • Herstellung der Barrierefreiheit; Bautechnische Aspekte: • Qualität der technischen Ausrüstung, insbesondere hinsichtlich der Nutzung als Gymnasium • Flexibilität der Gesamtorganisation und des Nutzungskonzepts • Bautechnische Realisierbarkeit und Nachhaltigkeit • Energetische Qualität (Baustandard, zentrale Energieversorgung, Einsatz regenerativer Energien). Die Reihenfolge und Gewichtung der Kriterien werden durch das Preisgericht definiert. Voraussichtliche Terminschiene: Frist Zusendung von Rückfragen zum Teilnahmewettbewerb per Mail an mail@niemann-steege.de: 17.07.2025, 12.00 Uhr; Bewerbungsschluss: 28.07.25, 12.00 Uhr; Versand der Auslobungsunterlagen: 06.08.2025; Frist Zusendung Rückfragen Auslobung per Mail an mail@niemann-steege.de: 27.08.2025, 12.00 Uhr; Abgabe der Wettbewerbsarbeiten: 29.10.2025, 12.00 Uhr; Preisgerichtssitzung: 04.12.2025. Das Rückfragenprotokoll wird auf der Datenversandplattform fortlaufend nach Beantwortung der erhaltenen Rückfragen in Abstimmung mit der Ausloberin hochgeladen und ist über den Link: https://gofile.me/4GJoS/ljhJF32ml bei den Bekanntmachungsunterlagen herunterzuladen.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Mehr von Stadt Hattingen

Alle 1 offenen Ausschreibungen von Stadt Hattingen, dazu Zuschläge und Auftragnehmer

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 712 (Dienstleistungen von Architekturbüros) in Nordrhein-Westfalen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

894vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (831 Lose mit Angabe)
295.087 €Zuschlagswert im Median
136.593 € – 599.187 €mittlere Hälfte, 329 Werte

Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Architekturleistungen in Nordrhein-Westfalen (67 offen)

Preise und WettbewerbPremium

Ähnliche offene Ausschreibungen

Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 43b202a4-5630-4b89-9fbf-77d2bf3f057c.