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Erschließung Wasserkamp - Objektplanungen Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke (Regenwasserbewirtschaftung und Zisterne) LPH 1 - 3 sowie Besondere Leistungen

Stadt Hildesheim · Hildesheim, Niedersachsen

Aktenzeichen 3907veröffentlicht 21.08.2025DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Frist im Verfahrenkeine Angabe

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

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Offene Ausschreibungen derselben Leistung im Gebiet Landkreis Hildesheim.

Alle Ausschreibungen: Ingenieurleistungen in Niedersachsen (59 offen)

Geplant · Neuausschreibung möglich

Vertrag endete voraussichtlich am

bereits erreicht · Ende steht in der Bekanntmachung

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Verlängerungen sind nicht eingerechnet. Ob und wann neu ausgeschrieben wird, entscheidet die Vergabestelle. Die Erkennung einer Neuausschreibung ist eine Schätzung. Weitere auslaufende Verträge

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
1 Jahr01.10.2025 – 30.09.2026
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 88 Tage (45 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 4 Angebote je Los (108 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 30 %, Leistung und Qualität 70 %.

  • Qualität des Projektteams30 %
  • Darstellung der Maßnahmen zur Sicherung der Qualität, Kosten und Termine10 %
  • Umgang mit der Aufgabenstellung30 %
  • Honorar30 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−2,7 Punkte
25 % teurer−6 Punkte
50 % teurer−10 Punkte
100 % teurer−15 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 15 Monaten
  2. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 30.09.2026
    vor 13 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Auf Grund des stetig steigenden Bedarfs an Wohnraum plant die Stadt Hildesheim die Entwicklung eines nachhaltigen und zukunftsorientierten Stadtquartiers. Entstehen soll dieses am sogenannten "Wasserkamp", eine knapp 46 Hektar große Fläche, welche sich in einem Dreieck zwischen den Stadtteilen "Marienburger Höhe - Galgenberg" und "Itzum - Marienburg" sowie dem Naturschutzgebiet Innerste befindet. Grundlage für die Entwicklung des neuen Stadtquartiers ist der städtebauliche Rahmenplan, welcher neben dem städtebaulichen Entwurf auch spezifische Konzepte zu den Fachthemen Mobilität, Energie, Wasser und Klimaschutz beinhaltet. Das geplante Quartier besteht aus insgesamt 6 "Inseln", die jeweils eigenständigen Quartierscharakter haben. Dies bietet auch die Möglichkeit einer abschnittsweisen Entwicklung, wobei sich die Bauphasen jeweils an den Potenzialen der Inseln orientieren. Die Stadt Hildesheim hat sich zum Ziel gesetzt, den motorisierten Individualverkehr im Stadtgebiet zu reduzieren und parallel alternative und nachhaltige Mobilitätsformen zu fördern. Daher ist eine Mobilitätsinfrastruktur im Sinne der "15-Minuten-Stadt" geplant. Nach dem Prinzip der "Walkable City" wird dabei auf eine Steigerung der Nutzungsattraktivität des Fuß- und Radwegenetzes sowie auf einen sinnvoll ausgebauten öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gesetzt, sodass soziale Anlaufpunkte, Arbeitsplätze und Nahversorgungseinrichtungen bequem und nachhaltig erreicht werden können. Um das Quartier auch darüber hinaus möglichst autoarm zu gestalten, soll der ruhende Verkehr weitestgehend in den fünf zentral gelegenen Quartiersgaragen gebündelt werden. Diese sind Teil der inseleigenen Mobilitätsstationen, welche neben der Funktion als Garage für private PKWs unter anderem auch Platz für diverse Sharingangebote, (Lasten-)Fahrräder und E-Scooter sowie die gegebenenfalls benötigten Energiezentralen bieten. Die Standorte der Mobilitätsstationen sind so gewählt, dass sie als Teil der zentralen Treffpunkte innerhalb des Quartiers fungieren und somit stets gut erreichbar bleiben. Die Erschließung der einzelnen Häuser dient hier folglich überwiegend dem Fuß- und Radverkehr sowie der Ver- und Entsorgung und der Notfallversorgung. PKW-Stellplätze auf den privaten Grundstücken soll es nicht geben. Es wird eine besonders wirtschaftliche Erschließung angestrebt. Im Zuge der Verkehrsanlagenplanung soll, auf Grundlage des städtebaulichen Rahmen-planes, die verkehrliche Erschließung des Baugebiets geplant werden. Vordringliches Ziel der Planung ist es, Grundlagen für die Erstellung des Bebauungsplanes zu erarbeiten. Ebenfalls im Herbst 2025 und somit parallel zum Beginn dieser Planungsaufgabe wird die Erstellung einer Machbarkeitsstudie der geplanten Radvorrangroute beauftragt. Die Radvorrangroute ist in fünf verschiedene Planungs-abschnitte einzuteilen, wobei der Wasserkamp dem zweiten Abschnitt zuzuordnen ist. Auf Grund der bereits durch die Rahmenplanung festgelegten Lage und Ausgestaltung werden im Zuge der Studie vorrangig die notwendige Querung der Marienburger Straße sowie die daraus resultierenden Auswirkungen auf die angrenzenden Knotenpunkte betrachtet. Die hier relevanten Studienergebnisse werden voraussichtlich Anfang 2026 vorliegen und sind in den weiteren Planungsprozess einzube-ziehen. Zentrales Element der Erschließungsplanung ist eine zukunftsfähige Regenwasser-bewirtschaftung und eine Überflutungsvorsorge bei extremen Niederschlagsereignissen. Die Stadt Hildesheim will einen Beitrag zu einer klima-angepassten Stadt leisten. Der Wasserkamp soll nach dem Leitbild der "Schwammstadt" geplant werden. Weitere Informationen zum Entwurf sowie den quartiers-bezogenen Mobilitäts-, Energie-, und Klimaschutzkonzepten stehen im städtebaulichen Rahmenplan zur Verfügung. Zur Gewährleistung aller wichtigen (infrastrukturellen) Anforderungen ist die Planung unter anderem mit den verschiedenen Fachbereichen der Stadt Hildesheim, wie Stadtplanung, Denkmalschutz, Grünplanung etc., dem Behindertenbeirat, der Feuerwehr sowie den Leitungsträgern (SEHi und EVI) abzustimmen. Dabei sind die Planungen Dritter zu berücksichtigen.

Beschreibung des Loses

siehe "Kurze Beschreibung"

Bedingungen

Zuschlag4 von 4 angegeben

Qualität des Projektteams30 %
Darstellung der Maßnahmen zur Sicherung der Qualität, Kosten und Termine10 %
Umgang mit der Aufgabenstellung30 %
Honorar30 %
Qualität
Qualität des ProjektteamsVorstellung der für das Projekt vorgesehenen Personen mit ihren fachlichen Aufgaben und Qualifikationen einschließlich Projektorganigramm. Darstellung der besonderen Kenntnisse des Projektleiters/stellv. Projektleiters, der/des Objektplaner/s für Verkehrsanlagen (LPH 1 - 3) der/des Objektplaner/s Ingenieurbauwerke für (LPH 1 - 3), in Bezug auf die ausgeschriebenen Ingenieurleistungen und Randbedingungen für das vorliegende Projekt.
Qualität
Darstellung der Maßnahmen zur Sicherung der Qualität, Kosten und TermineProjektorganisation zur Einhaltung der Qualität-, Kosten- und Terminvorgaben des Auftraggebers.
Qualität
Umgang mit der AufgabenstellungProjektanalyse und Herangehensweise an die zu erbringenden Leistungen, Auseinandersetzung mit dem vorliegenden Bauvorhaben, Arbeitsschwerpunkte und besondere Herausforderungen, Rahmenterminplan (LPH 1 - 3).
Preis
HonorarDas Honorarangebot ist auf Grundlage der Beschreibung (Leistungsbeschreibung Punkt 4) auf dem beigefügten Vordruck Anlage 1 "Honorarerstangebot" auszufüllen. Für die Angebotswertung wird der Preis (in EUR) wie folgt in eine Punkteskala von 0 bis 5 Punkten normiert: - 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis. Die Umrechnung des Preises in Wertungspunkte wird wie folgt vorgenommen: (5 x 30 x günstigstes Angebot) / zu bewertendes Angebot Die Punktermittlung erfolgt auf bis zu zwei Stellen nach dem Komma. Die Bewertungsmatrix Angebotspräsentation/Verhandlung, aus der sich die Anforderungen für die Punktewertung ergeben ist als Anlage 2 beigefügt.

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
01.10.2025
Vertragsende
30.09.2026
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung, Auf der Hude 2, 21339 Lüneburg
Fristen für Nachprüfungsanträge
Gem. § 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsvertrages erkannt und gegenüber … ganz lesenGem. § 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsvertrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Bekanntmachungs-ID: CXQ6YYPREY1

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
Pabsch Ingenieure GmbH, Hildesheim1

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 713 (Dienstleistungen von Ingenieurbüros) in Niedersachsen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

587vergebene Aufträge
4Angebote je Los im Median (456 Lose mit Angabe)
164.216 €Zuschlagswert im Median
69.078 € – 379.379 €mittlere Hälfte, 278 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 5007277b-547c-4a8b-b721-b8fa8d5e3522.