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Frist unbekanntEU-weitDienstleistungen

Ersatzwald im Naturraum Östliches Hügelland

Wasserstraßen-Neubauamt Nord-Ostsee-Kanal · Kiel, Schleswig-Holstein

Aktenzeichen 26838_Interessenbekundung_Ersatzwaldveröffentlicht 27.08.2026Dienstleistungen

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Art des Auftrags
Dienstleistungen
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1
Verfahren
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
KielSchleswig-Holstein
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetja
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionkeine Angabe
  • Aus EU-Mitteln finanziertkeine Angabe
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

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Die Verfahrensart ist nicht eindeutig angegeben. Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Wird verhandelt?

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Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (7 Lose mit Angabe).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

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Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 2 Monaten
  2. Fragen bis 10:00 Uhr
    an Wasserstraßen-Neubauamt Nord-Ostsee-Kanal
    vor 2 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Das Wasserstraßen-Neubauamt Nord-Ostsee-Kanal (WNA NOK) plant die Errichtung eines Langzeitlagers für Baggergut, Bodenmaterial und andere mineralische Materialien aus dem Nord-Ostsee-Kanal sowie aus den Ausbauvorhaben am NOK mit einer maximalen Lagerungszeit von jeweils 3 Jahren je geliefertem Material am Flemhuder See auf einer Gesamtfläche von rund 75 ha. Ziel des Langzeitlagers am Standort Flemhude ist es, einen zentralen Betrieb zur Behandlung, Verwertung und Zwischenlagerung der genannten Materialien einzurichten und dessen Betrieb langfristig und kanalnah sicherzustellen. Für die Errichtung eines Langzeitlagers wurde mit der zuständigen Immissionsschutzbehörde des Landes Schleswig-Holstein - Landesamt für Umwelt (LfU) - festgelegt, dass entsprechende Nutzungsgenehmigungen im Rahmen eines immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahrens (BImSchG) erforderlich werden.

Die WSV-eigene Fläche, auf der das LZL errichtet werden soll, wurde in den letzten 20-30 Jahren nicht genutzt, weshalb die natürliche Sukzession in Teilbereichen zu einer Entstehung von Wald nach LWaldG geführt hat. Um die Waldbereiche roden zu dürfen, ist bei der Unteren Forstbehörde ein Antrag auf Waldumwandlung zu stellen. Für diesen ist der Ersatz des Waldes über als Ersatzwald anerkannte Erstaufforstungen nachzuweisen. Ersatzwald ist nach §9 des LWaldG eine Ersatzaufforstung auf einer Fläche, die nicht Wald ist und dem umzuwandelnden Wald nach naturräumlicher Lage, Beschaffenheit und künftiger Funktion gleichwertig ist oder werden kann. Nach § 10 dürfen als Wald genutzte Grundflächen nur mit vorheriger Genehmigung der Forstbehörde aufgeforstet werden (Erstaufforstung).

Die Waldflächen innerhalb der Vorhabensgrenze des LZL wurden von der Unteren Forstbehörde festgelegt und der Ausgleichsbedarf bestimmt. Insgesamt sind 17,52 ha Wald betroffen, der notwendige Ersatzwald beläuft ich auf insgesamt 31,71 ha.

Mit diesem Verfahren ist keine rechtliche Bindung gegeben. Für die Teilnahme am Interessenbekundungsverfahren wird keine Vergütung gewährt. Eine Erstattung der Kosten, die den Interessenten durch die Bearbeitung entstehen, erfolgt nicht. Auch Auslagen werden nicht ersetzt.

Im Anschluß an diese Abfrage erfolgt ein Vergabverfahren zum Erwerb des Ersatzwaldes mit den interessierten und wirtschaftlcihen Unternehmen.

Beschreibung des Loses

Das Wasserstraßen-Neubauamt Nord-Ostsee-Kanal (WNA NOK) plant die Errichtung eines Langzeitlagers für Baggergut, Bodenmaterial und andere mineralische Materialien aus dem Nord-Ostsee-Kanal sowie aus den Ausbauvorhaben am NOK mit einer maximalen Lagerungszeit von jeweils 3 Jahren je geliefertem Material am Flemhuder See auf einer Gesamtfläche von rund 75 ha. Ziel des Langzeitlagers am Standort Flemhude ist es, einen zentralen Betrieb zur Behandlung, Verwertung und Zwischenlagerung der genannten Materialien einzurichten und dessen Betrieb langfristig und kanalnah sicherzustellen. Für die Errichtung eines Langzeitlagers wurde mit der zuständigen Immissionsschutzbehörde des Landes Schleswig-Holstein - Landesamt für Umwelt (LfU) - festgelegt, dass entsprechende Nutzungsgenehmigungen im Rahmen eines immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahrens (BImSchG) erforderlich werden.

Die WSV-eigene Fläche, auf der das LZL errichtet werden soll, wurde in den letzten 20-30 Jahren nicht genutzt, weshalb die natürliche Sukzession in Teilbereichen zu einer Entstehung von Wald nach LWaldG geführt hat. Um die Waldbereiche roden zu dürfen, ist bei der Unteren Forstbehörde ein Antrag auf Waldumwandlung zu stellen. Für diesen ist der Ersatz des Waldes über als Ersatzwald anerkannte Erstaufforstungen nachzuweisen. Ersatzwald ist nach §9 des LWaldG eine Ersatzaufforstung auf einer Fläche, die nicht Wald ist und dem umzuwandelnden Wald nach naturräumlicher Lage, Beschaffenheit und künftiger Funktion gleichwertig ist oder werden kann. Nach § 10 dürfen als Wald genutzte Grundflächen nur mit vorheriger Genehmigung der Forstbehörde aufgeforstet werden (Erstaufforstung).

Die Waldflächen innerhalb der Vorhabensgrenze des LZL wurden von der Unteren Forstbehörde festgelegt und der Ausgleichsbedarf bestimmt. Insgesamt sind 17,52 ha Wald betroffen, der notwendige Ersatzwald beläuft ich auf insgesamt 31,71 ha.

Die benötigten Flächen für Ersatzwald, im hier durchgeführten Interessenbekundungsverfahren, betragen 32 ha im Naturraum Östliches Hügelland. Für den Ersatzwald muss eine Erstaufforstungsgenehmigung der unteren Forstbehörde vorliegen. Zudem muss dieser als Ersatzaufforstung (i. d. R. in der Erstaufforstungsgenehmigung attestiert, ggf. durch gesondertes Schreiben der unteren Forstbehörde attestiert) anerkannt sein. Der angebotene Ersatzwald muss mindestens über einen hinreichenden Anteil standortheimischer Baumarten verfügen. Dieser Anteil liegt im Östlichen Hügelland bei mind. 40 % der Fläche.

Mit dem angebotenen Ersatzwald wird die Verpflichtung eingegangen, die entstehenden Eingriffe in den Naturhaushalt dauerhaft zu kompensieren. Die Eintragung einer beschränkt persönlichen Dienstbarkeit zugunsten des Bedarfsträgers zur dauerhaften Sicherung des Ersatzwaldes im Zielzustand in das Grundbuch ist durch den Vertragsnehmer sicherzustellen. Beschränkte persönliche Dienstbarkeit (Duldung der naturschutzfachlichen Entwicklung der Fläche, insbesondere der Entwicklung Ersatzwald, sowie Unterlassung von Handlungen, die diese Maßnahmen gefährden oder beeinträchtigen) für Bundesrepublik Deutschland (Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes). Der Vorhabenträger erwirbt das Recht, den Ersatzwald als Kompensation in Anspruch zu nehmen und wird gleichzeitig von seiner Kompensationsverpflichtung in dem genannten Umfang freigestellt. Für die Umsetzung der Maßnahmen und die Sicherung dieser ist der Vertragsnehmer verantwortlich. Für das Genehmigungsverfahren nach BImSchG ist ein LBP zu erstellen. Dafür sind die Umgrenzungen der angebotenen Ersatzwaldflächen als Shape-Datei zur Verfügung zu stellen.

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag0 von 1 angegeben

Kriterien
keine Angabe

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang0 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung0 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
keine Angabe

Rechtsschutz1 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Generaldirektion Wasserstraßen- und Schifffahrt Dezernat U20 - Nachprüfungsstelle -, 53121 Bonn
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
keine Angabe

Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben

Hinweis
#Besonders auch geeignet für:freelance#,#Besonders auch geeignet für:startup#,#Besonders auch geeignet für:selbst#,#Besonders auch geeignet für:other-sme#
Hinweis
Das Wasserstraßen-Neubauamt Nord-Ostsee-Kanal erwartet nur Interessenbekundungen geeigneter Interessenten, die Bildung von Interessentengemeinschaften ist möglich. Der Bewerbungsbogen ist bei der Vergabestelle im WNA NOK per Mail anzufordern: Vergabestelle.WNA_NOK@wsv.bund.de Der Bewerbungsbogen ist ebenfalls über die o.g. Mailadresse einzureichen.

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 2639d3ff-1df5-423f-979e-3edbf7c04c3b.