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Ersatzneubau Wehr Mühlendamm mit ökologischer Durchgängigkeit

Wasserstraßen-Neubauamt Berlin · Berlin, Berlin

Aktenzeichen WNAB-SB4-03-2024-VOB-Bveröffentlicht 18.12.2024BauleistungenOffenes Verfahren

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Offene Ausschreibungen derselben Leistung im Gebiet Berlin.

Alle Ausschreibungen: Bau in Berlin (189 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Bauleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
55 Monate
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Berlin10965, Berlin
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

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Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 123 Tage (6 Verfahren, 24 Monate).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 60 %, Leistung und Qualität 40 %.

  • Preis60 %
  • Technischer Wert34 %
  • Nachhaltigkeit6 %

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Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 10 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−5,5 Punkte
25 % teurer−12 Punkte
50 % teurer−20 Punkte
100 % teurer−30 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 23 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Die derzeitige Wehranlage Mühlendamm besteht im Wesentlichen aus zwei einzelnen Bauelementen: die Mole zum Wehrarm im Oberwasser und dem Wehrverschluss. Die zugehörige Doppelschleuse ist in Fließrichtung, auf der rechten Seite der Spree, ca. 100 m oberhalb der Mühlendammbrücke angeordnet. Die Mole verläuft über eine Gesamtlänge von ca. 100 m von der linken Schleusenkammer zum Widerlager der Mühlendammbrücke. Die Mole setzt sich unterhalb des Wehres als ca. 25m lange Trennwand zum Schifffahrtsweg fort. In Verlängerung der steinernen Mole befindet sich ein ca. 60 m langes Leitwerk. Die Schleusenanlage Mühlendamm steht einschließlich Wehranlage und Mole unter Denkmalschutz. Am Wehr Mühlendamm wurde der Bauwerksteil zwischen den Revisionsverschlüssen (Stahlwasserbau, Massivbau) im Zuge der Bauwerksinspektionen immer wieder begutachtet. Teile des Korrosionsschutzes am Wehrverschluss und des Sohlbetons wurden saniert. Für die anderen Bauteile fehlen Unterlagen und Kennwerte, um eine Begutachtung vornehmen zu können. Die Wehranlage wurde in den letzten Jahren untersucht, um die Restnutzungsdauer zur Standsicherheit und die Gebrauchstauglichkeit festzulegen. Dazu liegt seit dem Frühjahr 2014 ein Gutachten vor, welches u.a. den Neubau des Wehres Mühlendamm empfiehlt. Des Weiteren ist die Staustufe Mühlendamm heute für flussaufwärts wandernde aquatische Organismen weitgehend unpassierbar. Die Errichtung einer Fischaufstiegsanlage (FAA) im Bereich der Staustufe Mühlendamm ist Bestandteil des Konzeptes der Flussgebietsgemeinschaft Elbe zur Wiederherstellung der Durchgängigkeit für Langdistanzwanderfische in den überregionalen Vorranggewässern. Mit dieser Maßnahme wird die ökologisch dringend gebotene Durchgängigkeit für aquatische Organismen im Übergangsbereich von der Unterhavel zur Spree wiederhergestellt. Das Baufeld liegt im innerststädtischen Bereich zwischen Wohnbebauung und Botschaften, inmitten städtischer Infrastruktur wie Brücken, Tunneln, Bundesstraßen, U-Bahn, Schleuse und Schiffsverkehr. Gleichzeitig erfolgt in unmittelbarer Nähe der Bau der Mühlendammbrücke und des Waisentunnels.

Beschreibung des Loses

Die Bauleistung beinhaltet das Wehr mit zwei Fischbauchklappen (ca. 11,25 x 4,40m) einschließlich Antrieben und Automatisierung. Oberhalb und unterhalb des Wehres werden ca. 300m Uferwand in Spundwandbauweise errichtet. Die Wehrfelder werden in zwei Bauabschnitten erbaut. Zusätzlich sind neben dem Wehr ein Fischaufstieg (ca. 6 x 90m), ein Betriebsweg (ca. 4 x 90m) und ein Fischabstieg (ca. 0,8 x 20m) vorgesehen. Die Wehrkanalsohle soll vertieft werden, auch unter der Brücke. Das alte Wehr wird zum Teil abgebrochen und zum Teil für den Denkmalschutz saniert. Von der Fischerinsel her wird eine Kranstandsfläche und die Zufahrt dazu gebaut. Bis auf Ausnahmen dürfen Transporte nur vom Wasser her erfolgen, die Auflagen aus dem Planfeststellungsbeschluss sind einzuhalten.

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag3 von 3 angegeben

Preis60 %
Technischer Wert34 %
Nachhaltigkeit6 %
Preis
Siehe Vergabeunterlagen
Qualität
Technischer Wert
Qualität
Nachhaltigkeit

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang2 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
55 Monate
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung2 von 5 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
Strategische Beschaffung
Verringerung der Auswirkungen auf die Umwelt
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes, Kaiser-Friedrich-Str. 16, 53113 Bonn
Fristen für Nachprüfungsanträge
Ein Antrag auf Nachprüfung ist gemäß § 160 (3) Nr. 1 bis 4 GWB nur zulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen gerügt ha … ganz lesenEin Antrag auf Nachprüfung ist gemäß § 160 (3) Nr. 1 bis 4 GWB nur zulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt worden sind, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
Im Formblatt 333b-B "Eigenerklärung zur Eignung" sind folgende Angaben zu machen: - Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils … ganz lesenIm Formblatt 333b-B "Eigenerklärung zur Eignung" sind folgende Angaben zu machen: - Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen. -Auf Verlangen Vorlage entsprechender Jahresabschlüsse, soweit deren Veröffentlichung in dem Land, in dem das Unternehmen ansässig ist, gesetzlich vorgeschrieben ist. - Angaben zu Leistungen in den letzten fünf Kalenderjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, Nachweis durch mindestens 2 Referenzen. - Auf Verlangen Vorlage jeweils einer schriftlichen Referenz zu den o.g. Eigenerklärungen - Angaben zu Arbeitskräften, die für die Ausführung der Leistungen zur Verfügung stehen. - Auf Verlangen Angabe der Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal. - Angaben zu Registereintragungen - Auf Verlangen Vorlage zur Bestätigung der Erklärungen: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer - Angabe zu Insolvenzverfahren und Liquidation -- Angabe, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde. --- Das Unternehmen ist zahlungsunfähig. --- Ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren wurde beantragt. --- Ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren wurde eröffnet. --- Ein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens oder eines vergleichbaren Verfahrens wurde mangels Masse abgelehnt. --- Ein Insolvenzplan wurde rechtskräftig bestätigt. --- Das Unternehmen befindet sich in Liquidation. --- Das Unternehmen hat seine Tätigkeit eingestellt. -- Falls ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde, ist er auf Verlangen vorzulegen. -Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber/ Bieter in Frage stellt - Erklärung, dass -- für das Unternehmen keine Ausschlussgründe im Sinne von § 6e EU VOB/A vorliegen. -- Vertreter des Unternehmens in den letzten zwei Jahren nicht aufgrund eines Verstoßes gegen Vorschriften, der zu einem Eintrag im Gewerbezentralregister oder Wettbewerbsregister geführt hat, mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden sind. -- Vertreter des Unternehmens in den letzten drei Jahren nicht aufgrund eines Verstoßes gegen Vorschriften, der zu einer Eintragung im Wettbewerbsregister geführt hat, mit einer Geldbuße von mehr als 175.000 Euro belegt worden sind. -- ob für das Unternehmen ein fakultativer Ausschlussgrund im Sinne von § 6e EU Absatz 6 VOB/A vorliegt. -- ob für das Unternehmen zwar ein Ausschlussgrund im Sinne von § 6e EU Absatz 1 bis 4 VOB/A vorliegt, für das jedoch Unternehmen Maßnahmen zur Selbstreinigung ergriffen wurden, durch die für das Unternehmen die Zuverlässigkeit wieder hergestellt wurde. - Ab einer Auftragssumme von 30.000 Euro (netto) wird der Auftraggeber für den Bieter bzw. alle Mitglieder der Bietergemeinschaft, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll sowie für andere Unternehmen das Wettbewerbsregister gem. § 6 WRegG beim Bundeskartellamt abfragen und einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO beim Bundesamt für Justiz anfordern. Für den Abruf im Wettbewerbsregister sind folgende Angaben zu machen: 1. registerführende Stelle, 2. Registerbezeichnung, 3. Registernummer, 4. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer - Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung -- Erklärung, dass die Verpfl …

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
Wayss & Freytag Ingenieurbau AG, Ludwigsfelde; Hülskens Wasserbau GmbH & Co. KG, Wesel–

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 452 (Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten) in Berlin. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

746vergebene Aufträge
4Angebote je Los im Median (756 Lose mit Angabe)
682.805 €Zuschlagswert im Median
222.304 € – 2,29 Mio. €mittlere Hälfte, 300 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens6 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. BekanntmachungFrist 11.07.2024
  3. 1. Berichtigung · Aktualisierte InformationenFrist von 11.07.2024 auf 18.07.2024 verschoben
  4. 2. Berichtigung · Aktualisierte InformationenFrist von 18.07.2024 auf 25.07.2024 verschoben
  5. 1. Berichtigung · Aktualisierte InformationenFrist von 25.07.2024 auf 22.08.2024 verschoben
  6. 1. Berichtigung · Aktualisierte InformationenFrist 18.07.2024

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung b8f9a12e-966e-4c72-9048-7337cb7aa34e.