Erneuerung des Bedien- und Beobachtungssystems der Leitzentrale Minden
Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Mittellandkanal / Elbe-Seitenkanal · Braunschweig, Niedersachsen
Aktenzeichen 813FMM25D039_Averöffentlicht 18.05.2026LieferleistungenVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
- Laufzeit
- 9 Monate
- 18.03.2026 – 31.12.2026
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
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Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Lieferleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 9 Monate18.03.2026 – 31.12.2026
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum WettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Braunschweig38120, Niedersachsen
- Einreichung
- ?keine Angabe
Schnellprüfung für Bieter
- ?Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
- ?Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
- ?Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- ?E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Nur Unternehmen, die die Vergabestelle direkt auffordert, geben ein Angebot ab.
Über Inhalt und Preis kann verhandelt werden, der Zuschlag ist aber oft auch ohne Verhandlung möglich.
Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.
Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 124 Tage (15 Verfahren, 24 Monate).
Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (11 Lose mit Angabe).
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Fristen und TermineStand 07.11.2026
- Vertragsbeginnvor 8 MonatenLaufzeit bis 31.12.2026
- Veröffentlichungvor 6 Monaten
- Heute
Beschreibung
Derzeit werden an der Mittelweser und dem Mittellandkanal 10 Schleusen von der Leitzentrale (LZ) Minden aus fernbedient. Seit über 20 Jahren kommt dabei für das Bedienen und Beobachten (BuB) der Schleusenprozesse das SCADA-System iFIX zum Einsatz. Für die weitere Nutzung dieses Systems wäre aktuell ein aufwändiges und kostspieliges Upgrade erforderlich. Da im Zuge der Migration zur neuen LRZ-Minden ohnehin ein Systemwechsel des BuB-Systems (neu: WinCC oA) stattfinden wird ist die Nachhaltigkeit dieser Aufwendung in Frage zu stellen. Vor diesem Hintergrund hat das WSA MLK/ESK als Betreiber entschieden, anstelle eines aufwändigen iFIX-Upgrade, direkt den Systemwechsel nach WinCC oA als vorgezogene Maßnahme des Projektes "LRZ-Minden" durchführen zu lassen.
Das neue BuB – System WinCC oA ist für die Fernbedienung von 10 Schleusen auszulegen. 10 Bedienstationen für die Bedienung und Visualisierung jeweils einer Schleuse sind dafür in der Leitzentrale Minden vorzusehen. Dabei ist die Möglichkeit zu schaffen, dass an jeder Bedienstation jede der 10 Schleusen angewählt, abgewählt und bedient werden kann. Zur Erhöhung der Verfügbarkeit besteht somit bei Ausfall eines Bedienstandes die Möglichkeit die betreffende Schleuse über die Bedienstation eines weiteren Bedienstandes der Leitzentrale erneut aufzurufen. Doppelbedienung ist zwingend auszuschließen. Die zu liefernde WinCC oA - Systemsoftware ist in einem Container – Image auf der bestehenden, proxmox – basierten Virtualisierungsumgebung innerhalb des Technikraums der Leitzentrale zu installieren. Weiterhin ist auch für die örtliche Zentralbedienung auf den 10 Schleusen jeweils eine Bedienstation als verteiltes System zur Fernbedienung aus der Leitzentrale aufzubauen. Dabei ist hinsichtlich der Software-Applikationen zwingend eine identische Bediensituation beider Bedienebenen für die Schichtleitung zu gewährleisten. Eine Doppelbedienung, die sich zusätzlich aufgrund mehrerer Bedienebenen ergeben könnte, ist auch hier zwingend auszuschließen. Die zentrale Bedienung ist ausschließlich der betreffenden örtlichen Schleuse zuzuordnen. Für 7 von 10 Schleusen sind die Server der zentralen Bedienstationen redundant auszulegen, damit im verteilten System bei Ausfall eines örtlichen Servers nicht zusätzlich die Fernbedienebene der betreffenden Schleuse mit ausfällt.
Die derzeit vorhandenen 5 Arbeitsplätze der LZ sind für die Fernbedienung von 10 Schleusen bemessen. Da der Systemwechsel des BuB-Systems im laufenden Betrieb der Leitzentrale Minden erfolgen wird, ist es erforderlich, dass für den Umbau auf die neue Technik ein zusätzlicher, 6. Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Hier ist ohne Einschränkung der 5 bestehenden Arbeitslätze der Systemwechsel für die ersten 2 Schleusen vorzubereiten. Übergangsweise besteht für die umzurüstenden Schleusen mit dem neuen WinCC oA- und Videomanagement -System eine parallele Bedienbarkeit der betreffenden Schleusen zum bestehenden BuB-System iFIX. Der neue 6. Arbeitsplatz besteht aus 2 neu zu liefernden Schleusen-Bedienständen gem. Leitfaden AuF - Anlage C5 (Lastenheft Bedientisch). Die Bedientische sind mit technischen Komponenten aufzurüsten gem. Leitfaden AuF, Anlage C5a (Vorgaben zu den technischen Komponenten der Bedienstände). Dabei bilden die Komponenten für die Bedienung des Sprachkommunikationssystems (SKS) eine Ausnahme: Die Erneuerung dieser Anlage erfolgt im Rahmen einer getrennten Maßnahme. Die erforderlichen Bedienkomponenten sind Liefer- und Leistungsumfang der Firma IP-Intercom GmbH. Für den neuen, 6. Arbeitsplatz sind zum Dekodieren des Video-Streams Mehrfachdecoder für den Einbau in Schaltschränke des Technikraums der LZ einzusetzen. Die Verbindungen zu den 14 neuen Monitoren sind mit HDMI-Extendern als integrierte Kabellösung auszuführen.
Gegenstand nach CPV
Bedingungen
Zuschlag0 von 0 angegeben
Eignung0 von 2 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
- Nachreichen von Unterlagen
- ?keine Angabe
Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- 18.03.2026
- Vertragsende
- 31.12.2026
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben
- Elektronische Einreichung
- ?keine Angabe
- Einreichung über
- ?keine Angabe
- Sprache
- ?keine Angabe
- Nebenangebote
- ?keine Angabe
- Mehrere Hauptangebote
- ?keine Angabe
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung1 von 4 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- ?keine Angabe
- Vorbehaltene Ausführung
- ?keine Angabe
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes –, Kaiser-Friedrich-Str. 16, 53113 Bonn
- Fristen für Nachprüfungsanträge
Ein Antrag auf Nachprüfung ist gemäß § 160 (3) Nr. 1 bis 4 GWB nur zulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen gerügt ha … ganz lesenkürzer
Ein Antrag auf Nachprüfung ist gemäß § 160 (3) Nr. 1 bis 4 GWB nur zulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt worden sind, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben
- Hinweis
- Der Auftraggeber behält sich den Zuschlag auf das Erstangebot vor.
- Hinweis
- Das Vergabeverfahren wird vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Mittellandkanal / Elbe-Seitenkanal durchgeführt. Auftraggeber ist die Fachstelle Maschinenwesen Mitte beim WSA Mittellandkanal / Elbe-Seitenkanal, Am Hohen Ufer 1-3, 32425 Minden. Rechnungsempfänger ist das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Mittellandkanal / Elbe-Seitenkanal.
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
Zuschläge
| Zuschlag an | Angebote |
|---|---|
| robotic care GmbH, Bad Belzig OT Ragösen | 1 |
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Ludwig-Winter-Str. 5, 38120 Braunschweig
- Kontakt
- vergabeservicestelle.wsa-mlk-esk@
wsv.bund.de
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung ea6942c6-7d6a-4ffa-b14b-b9b7f22867c5.