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Erhebungen am Unfallort

Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen · Bergisch Gladbach, Nordrhein-Westfalen

Aktenzeichen FE 92.1008-09/2022veröffentlicht 17.06.2026Dienstleistungen

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Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
2
Verfahren
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionkeine Angabe
  • Aus EU-Mitteln finanziertkeine Angabe
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

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Wird verhandelt?

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Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 119 Tage (56 Verfahren, 24 Monate).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

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Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 5 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Aus der amtlichen Verkehrsunfallstatistik lassen sich nur in begrenztem Umfang In-formationen zu den Unfallentstehungen, den Unfallabläufen und den Verletzungsme-chanismen von Verkehrsunfällen analysieren. Detaillierte Hintergrundinformationen sind aber erforderlich für eine moderne Verkehrssicherheitsarbeit.

Seit 1973 werden daher im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) als Stichprobe Verkehrsunfalldaten (mit mindestens einer verletzten Person) unabhängig von der polizeilichen Zielsetzung nach rein wissenschaftlichen Aspekten regional (bisher am Erhebungsstandort Hannover) in der Weise erhoben, dass durch wissen-schaftliche Verfahren eine Hochrechnung auf das gesamte Bundesgebiet ermöglicht wird. Wegen ihres hohen Detaillierungs- und Genauigkeitsgrades werden so gewon-nene Daten in der Regel „vertiefte Verkehrsunfalldaten“ bzw. „in-depth-Unfalldaten“ genannt.

Von 1999 bis 2019 wurden die im Auftrag der BASt gewonnenen vertieften Ver-kehrsunfalldaten im Rahmen einer Kooperation mit den vertieften Verkehrsunfallda-ten eines zweiten Erhebungsteams (Erhebungsstandort Dresden, finanziert durch die Forschungsvereinigung Automobiltechnik e.V. (FAT)), zusammengeführt. Um eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu gewährleisten und Synergien nutzen zu können, arbeiteten beide Teams nach einer einheitlichen Erhebungsmethodik. Die zu erarbei-tenden Unfallparameter sind in einem Codebook beschrieben. Das Codebook wird halbjährlich aktualisiert und gilt dann für den folgenden Erhebungszeitraum. Das Er-gebnis des Zusammenschlusses bildet die gemeinsame Datenbank, die sog. GIDAS-Datenbank (GIDAS = „German In-Depth Accident Study“ – www.gidas.org). Die ver-tieften Verkehrsunfalldaten werden in der vorgenannten Datenbank gesammelt, aus der sich umfassende Informationen zu den breit gefächerten Forschungsfeldern „Passive und aktive Fahrzeugsicherheit", „Verkehrs- und Rettungsmedizin" oder auch "Straßenausstattung und -zustand" gewinnen lassen.

In den Jahren 2020 bis 2022 wurden lediglich am Erhebungsstandort Dresden ver-tiefte Verkehrsunfalldaten nach den GIDAS-Kriterien erhoben und in die GIDAS-Datenbank eingebracht. Aktuell findet eine inhaltliche und organisatorische Weiter-entwicklung der Erhebungsinhalte, Erhebungsmethodik und der Datenbank durch die beiden Kooperationspartner BASt und FAT, hin zu einem „GIDAS 4.0“, statt, deren Ergebnisse ab dem Erhebungsjahr 2023 in GIDAS Berücksichtigung finden. Damit die Erhebung neuer Inhalte nach aktuellem Stand von Wissenschaft und Technik erfolgt, hat die BASt unter anderem eine Reihe von Forschungsprojekten aufgelegt, deren Ergebnisse als Basis für die Weiterentwicklung von GIDAS dienen sollen. Ein Ergebnis beschreibt die Notwendigkeit einer höheren Anzahl an GIDAS-Erhebungsstandorten und eine vermehrte Erhebung von Verkehrsunfällen auf Au-ßerortsstraßen, um das Ziel der Repräsentativität der gewonnenen Daten auf die Bundesebene auf ein möglichst hohes Maß zu setzen. An der einheitlichen Erhebungsmethodik, an der Erhebung der gleichen Inhalte an allen Standorten und an der Zusammenführung der Daten in einer gemeinsamen GIDAS-Datenbank wird auch im Rahmen von GIDAS 4.0 festgehalten. Die Erhe-bungsteams wirken kooperativ daran mit, diese Einheitlichkeit sowie eine gleichbleibend hohe Qualität der Erfassung der Erhebungsinhalte zu gewährleisten. Eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit mindestens dem regionalen Rettungs- und Polizeiwesen sowie den medizinischen Versorgungseinrichtungen und der Staatsanwaltschaft („dritte Institutionen“) ist für eine qualitativ hochwertige Erhebung unerlässlich.

Lose2 Lose

Alle 2 Lose haben dieselben Bedingungen, Fristen und Kriterien. Sie stehen deshalb einmal unter Bedingungen.

Lose dieses Verfahrens
LosGegenstandLaufzeitGeschätzter Wert
1
Erhebungen am Unfallort - unverzerrt (Los 1)

Die Erhebung war ursprünglich bis 31.12.2025 vorgesehen; mit der Änderung wird die Erhebung mit eingeschränktem Leistungsumfang ab 01.01.2026 fortgesetzt.

––
2
Erhebungen am Unfallort - überproportional außerorts - (Los 2)

Erhebung war ursprünglich bis 31.12.2025 beauftragt; mit der Änderung werden die Erhebungen mit eingeschränktem Leistungsumfang ab 01.01.2026 fortgesetzt.

––

Bedingungengilt für alle Lose

Zuschlag0 von 1 angegeben

Kriterien
keine Angabe

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang0 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
keine Angabe

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 5 angegeben

Ausführungsbedingungen
Leistung
Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
keine Angabe

Rechtsschutz1 von 2 angegeben

Nachprüfungsstelle
Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes, 53113 Bonn
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
keine Angabe

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 730 (Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung) in Nordrhein-Westfalen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

260vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (54 Lose mit Angabe)
288.600 €Zuschlagswert im Median
179.803 € – 637.356 €mittlere Hälfte, 159 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 187da4b7-52a8-4901-909f-8ad62a2334e3.