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Frist abgelaufennational

Entwicklung und Abstimmung von Standards für natur- und umweltbezo-gene Prüfungen beim Stromnetzausbau

Bundesamt für Naturschutz · Bonn

Aktenzeichen FKZ 3523861100-Joveröffentlicht 15.08.2024Öffentliche Ausschreibung

Angebotsfristseit 786 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Auf einen Blick

Art des Auftrags
keine Angabe
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Bonn
Einreichung
elektronisch: Zulässigevergabe-online.de
Diese Bekanntmachung ist eine Kurzmeldung. Laufzeit, Lose, Eignungs- und Zuschlagskriterien stehen nur in den Unterlagen auf der Vergabeplattform.

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.

Obergrenze: Nationales Verfahren: Der Gesamtwert liegt unter dem jeweiligen EU-Schwellenwert (216.000 € für Liefer- und Dienstleistungen, 5.404.000 € für Bauleistungen). Ausnahme: kleine Lose eines EU-weiten Auftrags.

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 27 Monaten
  2. Fragen bis 12:00 Uhr
    vor 26 Monaten
  3. Angebotsfrist 12:00 Uhr
    über evergabe-online.de
    vor 26 Monaten
  4. Heute

Beschreibung

Die im Oktober 2023 verabschiedete geänderte EU-Richtlinie für erneuerbare Energien (RED III), die gerade in deutsches Recht (insbesondere §§ 12n und 43n EnWG) umgesetzt wird, schafft neue rechtliche Rahmenbedingungen für die Planung und Genehmigung von Vorhaben des Stromnetzausbaus. Bezüglich der Methodik zur Planung der Stromnetzinfrastruktur ergeben sich daraus im Hinblick auf die verschiedenen naturschutzrechtlichen Prüferfordernisse große Unsi-cherheiten und offene Fragen. Bei der naturschutzrechtlichen und -fachlichen Begleitung des Umsetzungsprozesses und bei der anschließenden Operationalisierung der Neuregelungen für die Planungspraxis bestehen ebenfalls große Herausforderungen. Diese bestehen auf planerischer Ebene z. B. bei der der Bewertung von Raumwiderstandsklassen (u.a. bezüglich indikatorischer Aspekte für arten- und naturschutzrechtliche Belange) und den Bewertungsschritten für eine nachvollziehbare Ableitung von Infrastrukturgebieten (§ 12j, Abs. 1 EnWG) unter Berücksichtigung von räumlichen und technischen Alternativen, die dann in einen Infrastrukturgebieteplan aufgenommen werden. Auf Genehmigungsebene bestehen neue Anforderungen z. B. hinsichtlich der Ableitung einer konkreten Trasse innerhalb der Infrastrukturgebiete (§ 43n EnWG), bei den erforderlichen Über-prüfungsinstrumenten, der Bewertung von Konflikten und der Ableitung von Minderungsmaß-nahmen auf Grundlage unterschiedlicher Konstellationen vorhandener Daten zum Vorkommen artenschutzrechtlich relevanter Arten bei fehlendem artenschutzrechtlichen Fachbeitrag. Der Ausbau der Stromnetze wird als Freileitung und als Erdkabel realisiert, so dass bei der Bearbeitung die spezifischen Aspekte von Freileitungen als auch von Erdkabeln zu berücksichtigen sind. Zudem sind unterschiedliche Ausbauformen sowie die jeweiligen planerischen Ebenen, Netzentwicklungsplan, Infrastrukturgebieteplan und Planfeststellung zu unterscheiden. Die Berichte eines FuE-Vorhabens in diesem Themenfeld sind gerade in Druck als BfN Schriften 688 und 689. Sie entstanden aber noch unter den anderen Randbedingungen einer Bundesfachplanung, die jetzt durch die Planung von Infrastrukturgebieten ersetzt wird. Dennoch sollten die Methodenvorschläge aus diesem FuE-Vorhaben z. T. auch künftig bei der Ausweisung von Infrastrukturgebieten (§ 12j EnWG) eine Orientierungshilfe bilden und - wo geboten - entsprechend fortentwickelt werden.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 56fabdb2-2edd-49ac-9246-2b97b92c4fec.