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Energetische Ertüchtigung und Sanierung Oberschule Friedrich Rückert

Stadt Plauen, Vergabestelle · Plauen, Sachsen

Aktenzeichen 6031 10/90/02/25/1-02veröffentlicht 12.05.2025DienstleistungenOffenes Verfahren

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
39 Monate14.04.2025 – 30.06.2028
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Plauen08523, Vogtlandkreis, Sachsen
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertja
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

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Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.

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Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 30.06.2028
    vor 19 Monaten
  2. Veröffentlichung
    vor 18 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Die Große Kreisstadt Plauen plant eine Sanierung der Oberschule "Friedrich Rückert" in Plauen.

Das Schulgebäude wurde beginnend 1912 als 14. Bürgerschule im Stadtteil Haselbrunn erbaut und steht unter Denkmalschutz. Es befindet sich in direkter Nachbarschaft zur Grundschule "Friedrich Rückert" auf dem Flurstück 288 Gemarkung Haselbrunn. Die Zufahrt zum Schulkomplex erfolgt über die Rückertstraße sowie über den gemeinsamen Schulhof, in dessen Mitte sich der Hort im Hofgebäude befindet.

Im Frühjahr 1912 begann der erste Bauabschnitt zur Errichtung der Schule und anschließend ab Januar 1913 der zweite. Mit dem Schuljahr 1913/1914 nahm die Bürgerschule ihre Arbeit als einfache Volksschule auf. Beim Bombenangriff auf Plauen 1945 wurde die Schule stark beschädigt und erst Anfang der 1950er Jahre wiedereröffnet.

Die Friedrich Rückert ist als 2-zügige Oberschule von Klassenstufe 5 bis 10 gelistet. In der Sekundarstufe (Klasse 5-10) sind in jeder Klasse maximal 28 Schüler. Das ergibt eine Gesamtschülerzahl von maximal 336, aktuell lernen an der Schule 295 Schüler.

In den vergangenen Jahren erfolgten nur wenige bauliche Investitionen, sodass sich das Schulgebäude in einem veralteten Zustand präsentiert.

Die geplante Baumaßnahme beinhaltet eine energetische Ertüchtigung von Dach- und Fassadenflächen sowie den Fenstern. Des Weiteren soll eine niederschwellige innere Sanierung des Gebäudes und eine Erneuerung der Haustechnischen Anlagen durchgeführt werden. Der Umstand der fehlenden Barrierefreiheit soll durch einen Aufzug beseitigt werden. Geplant ist, diesen als Außenaufzug zu errichten, um Eingriffe im Inneren auf das Minimalste zu reduzieren. Bei der Planung sind die Belange des Wärme-, Brand- und Schallschutzes gem. Gutachten zu berücksichtigen. Des Weiteren wurde im Vorfeld ein Holzschutzgutachten veranlasst, welches Aussagen zum Zustand der tragenden Holzbauteile trifft. Dies ist ebenso mit zu beachten. Im Rahmen der Sanierung soll das Gebäude brandschutztechnisch überprüft und erforderlichenfalls nachgerüstet werden. Die Schule befindet sich im Bestandsschutz.

Es ist beabsichtigt, die Maßnahme in mehreren Bauabschnitten durchzuführen. Momentan ist davon auszugehen, dass die Sanierung im laufenden Schulbetrieb durchgeführt wird oder ein Teilleerzug erfolgen kann.

Grundlage der Planung sind die Regelungen des BauGB, der Baunutzungsverordnung sowie alle einschlägigen EU- und Landesrechte, insbesondere die Sächsische Bauordnung (SächsBO) in aktueller Fassung und das GEG, aktuellste Fassung. Weiterhin sind die Empfehlung der Unfallkasse Sachsen und der Leitfaden für barrierefreies Bauen zu beachten. Die Arbeitsstättenrichtlinien als Untersetzung der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) für Schulen sind anzuwenden. Daneben werden die einschlägigen gültigen Normen und technischen Vorschriften in geltender Fassung als Voraussetzung gesehen und sind zu berücksichtigen. Auf das Bund-Länderprogramm "Wachstum und nachhaltige Erneuerung - Lebendige Quartiere gestalten (WEP) Programmteil "Aufwertung" wird hier besonders hingewiesen. Das Landesamt für Denkmalpflege muss in alle denkmalrelevanten Planungsschritte einbezogen werden.

Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Tragwerksplanung gem. § 49 ff.HOAI LPH 1-6.

Nach derzeitigem Stand ist die Tragwerksplanung für die Neuerrichtung des Aufzugschachtes einschließlich der dafür notwendigen Durchbrüche zum Schulgebäude zu erbringen sowie, je nach Forderung des Brandschutzkonzeptes, der bauteilbezogene brandschutztechnische Nachweis und die erforderliche Zuarbeit für die Sanierung der Sanitäranlagen (Durchbruchplanung). Das Dach soll saniert werden und eine PV-Anlage erhalten. Es ist zu überprüfen, ob durch die zusätzlichen Lasten besondere stat. Maßnahmen ergriffen werden müssen.

Die Gesamtmaßnahme soll nach derzeitigem Planungsstand bis Mitte 2028 abgeschlossen werden.

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag1 von 1 angegeben

Preis100 %
Preis
Honorar

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
14.04.2025
Vertragsende
30.06.2028
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt ganz oder teilweise aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen, Braustraße 2, 04107 Leipzig
Fristen für Nachprüfungsanträge
Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung einesNachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die in Ziffer I.1) genannte Vergabestelle zu richten. Die zuständige Stelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer VI.4.1) g … ganz lesenStatthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung einesNachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die in Ziffer I.1) genannte Vergabestelle zu richten. Die zuständige Stelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer VI.4.1) genannt. Statthafter Rechtsbehelf ist gem. §§ 160 ff. GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer (Ziff. VI.4.1). Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
bauplanung plauen gmbh, Plauen19

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 713 (Dienstleistungen von Ingenieurbüros) in Sachsen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

375vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (441 Lose mit Angabe)
199.678 €Zuschlagswert im Median
101.254 € – 379.964 €mittlere Hälfte, 158 Werte

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Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung (diese Seite)
  2. BekanntmachungFrist 27.02.2025

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 1fa754f2-7215-4c2f-bb5d-a7a1f76e9e07.