Elbe, Errichtung eines gesteuerten Flutungspolder bei Außig an der Elbe, ACEF3 – Komplexmaßnahme Renaturierung Dahleaue
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Elbaue / Mulde / Untere Weiße Elster · 04758 Cavertitz OT Außig
veröffentlicht 05.05.2023Offenes Verfahren
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- 04758 Cavertitz OT Außig
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.deArt der Einreichung nicht angegeben
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Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.
Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.
Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.
Obergrenze: Nationales Verfahren: Der Gesamtwert liegt unter dem jeweiligen EU-Schwellenwert (216.000 € für Liefer- und Dienstleistungen, 5.404.000 € für Bauleistungen). Ausnahme: kleine Lose eines EU-weiten Auftrags.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 112 Tage (14 Verfahren, 24 Monate).
Sie erhält im Median 4 Angebote je Los (37 Lose mit Angabe).
Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Fristen und TermineStand 08.11.2026
- Veröffentlichungvor 42 Monaten
- Angebotsfrist 13:00 Uhrvor 41 Monatenüber evergabe.de
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Beschreibung
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber I.1) Name und Adressen: Offizielle Bezeichnung: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Elbaue / Mulde / Untere Weiße Elster; Nationale Identifikationsnummer: nicht angegeben; Postanschrift: Gartenstraße 34; Ort: Rötha; NUTS-Code: DED52; Postleitzahl: 04571; Land: Deutschland; Kontaktstelle(n): nicht angegeben; Telefon: +49 34206-588-0; E-Mail: betrieb.emuwe@ltv.sachsen.de; Fax: +49 34206-588-666; Internet-Adresse(n): Hauptadresse: www.talsperren-sachsen.de; Adresse des Beschafferprofils: nicht angegeben I.2) Gemeinsame Beschaffung: nicht angegeben I.3) Kommunikation: Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe.de/unterlagen/2746041/zustellweg-auswaehlen Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen: elektronisch via (URL): https://www.evergabe.de; I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts I.5) Haupttätigkeiten: Umwelt Abschnitt II: Gegenstand II.1) Umfang der Beschaffung II.1.1) Bezeichnung des Auftrags: Elbe, Errichtung eines gesteuerten Flutungspolder bei Außig an der Elbe, ACEF3 – Komplexmaßnahme Renaturierung Dahleaue; Referenznummer der Bekanntmachung: 256/2023/60 II.1.2) CPV-Code Hauptteil: 45246400; CPV-Code Zusatzteil: II.1.3) Art des Auftrags: Bauauftrag II.1.4) Kurze Beschreibung: Renaturierung der Dahle durch annähernde Herstellung des ursprünglichen Verlaufs auf einer Länge von ca. 1.120 m; weitgehender Erhalt des gegenwärtigen Dahleabschnittes durch teilweise Verfüllung, Nutzung als Sickermulde für Regenwasser sowie als begrünte Flutmulde zur Hochwasserentlastung; Neubau einer Furt im teilverfüllten gegenwärtigen Dahleabschnitt; Neubau Mischwasserkanal mit Anbindung privater und öffentlicher Einleitungen am westlichen Ufer des teilverfüllten gegenwärtigen Dahleabschnittes, Anlage und Entwicklung von gewässerbegleitenden Uferstaudenfluren, Anpflanzung von Auegebüschen und Laubbäumen; Anlage und Entwicklung von artenreichem Extensivgrünland auf Intensivgrünland und Acker durch Ansaat und ein entsprechendes Pflegeregime; Größe der Maßnahmenfläche ca. 15,4 ha II.1.5) Geschätzter Gesamtwert: Wert ohne MwSt.: entfällt II.1.6) Aufteilung des Auftrags in Lose: nein II.2) Beschreibung II.2.1) Bezeichnung des Auftrags: Los-Nr.: entfällt II.2.2) weitere CPV-Codes: nicht angegeben II.2.3) NUTS-Codes: DED53; Hauptort der Ausführung: Postleitzahl: 04758; Ort: Cavertitz OT Außig; Land: Deutschland II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Gewässerumverlegung, Erdbau, Leitungsbau, Landschaftsbau - Herrichten von Zufahrten zum Baubereich - Schaffung von Baustraßen sowie Baustelleneinrichtungsflächen - Kampfmittelerkundung auf ca. 54.500 m² - 1.120 m Neuanlage Gewässerlauf - Zur Wiederherstellung des ehemaligen Gewässerverlaufes sind ein Geländeabtrag und die Herstellung eines neuen Abflussprofils vorgesehen - Teilweise Verfüllung des gegenwärtigen Dahleverlaufes mit Aushubmassen aus der Anlage des neuen Gewässerlaufes, Nutzung als Sickermulde für Regenwasser sowie als begrünte Flutmulde zur Hochwasserentlastung - Entnahme von Sohlsubstrat aus dem gegenwärtigen Dahleverlauf und Wiedereinbau im neuen Gewässerlauf - Anlage von Strukturmaßnahmen (Wurzelstubben, querliegende Bäume, Uferbuchten, Kiesbänke, Pfahlbuhnen und Vegetationswalzen) im neuen Gewässerlauf zur Unterstützung der eigendynamischen, natürlichen Entwicklung - Neubau einer Furt im teilverfüllten gegenwärtigen Dahleverlauf zur Erreichbarkeit der Wiesenflächen in der Dahleniederung - Neubau Mischwasserkanal mit Anbindung privater und öffentlicher Einleitungen am westlichen Ufer des teilverfüllten gegenwärtigen Dahleverlaufes, inkl. Errichtung von Kontrollschächten und Erneuerung zweier öffentlicher Mischwasserleitungen bis zur Mühlberger Straße - Neubau einer Überlaufschwelle vom neuen Gewässerlauf zum teilverfüllten gegenwärtigen Dahleverlauf (Flutmulde) - Neugestaltung der Anbindung des teilverfüllten gegenwärtigen Dahleverlaufes (Flutmulde) an den neuen Gewässerlauf, inkl. Neubau Auslauf Mischwasserkanal - Anlage und Entwicklung von gewässerbegleitenden Uferstaudenfluren, Anpflanzung von Auegebüschen und Laubbäumen - Anlage und Entwicklung von artenreichem Extensivgrünland auf Intensivgrünland und Acker durch Ansaat und ein entsprechendes Pflegeregime - Anlage und Entwicklung von wechselfeuchten Auwiesen auf Acker und Intensivgrünland - Pflanz- und Ansaatarbeiten (Gehölze, Uferstauden, Grünland, Fläche ca. 15,4 ha) - 1 Jahr Fertigstellungs- und 4 Jahre Entwicklungspflege für Pflanzungen II.2.5) Zuschlagskriterien: Die nachstehenden Kriterien: Preis II.2.6) Geschätzter Wert ohne MwSt.: II.2.7) Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems: Beginn: 01.08.2023 / Ende: 27.07.2024; Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein II.2.10) Angaben über Varianten/Alternativangebote: Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein II.2.11) Angaben zu Optionen: Optionen: nein II.2.12) Angaben zu elektronischen Katalogen: entfällt II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union: Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein; Projektnummer oder -referenz: II.2.14 Zusätzliche Angaben: Als verbindliche Vertragsfrist wird eine Einzelfrist vereinbart: Herstellung neuer Gewässerlauf bis 30.10.2023 und Arbeiten im Gewässerprofil der Dahle sind bis 30.10.2023 abzuschließen (s. Anlage 1 zur Baubeschreibung).
Durch die Vergabestelle werden vom Zuschlagsbieter ab einem Auftragswert von 30.000 € netto der Auszug aus dem Gewerbezentralregister und der Auszug aus dem Wettbewerbsregister abgefordert. Abschnitt III - Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben III.1) Teilnahmebedingungen III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister: Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen: Der Nachweis zur Eignung gem. VOB/A-EU 2019 § 6a Abs. 1 kann durch einen Eintrag in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt 124 Eigenerklärung vorzulegen. Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung ist auf Verlangen die Gewerbeanmeldung, der Eintragung in das Berufs- und Handelsregister und der Eintrag in der Handwerksrolle bzw. bei der Industrie- und Handelskammer vorzulegen. III.1.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: Der Nachweis zur Eignung gem. VOB/A-EU 2019 § 6a Abs. 2 kann durch einen Eintrag in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt 124 Eigenerklärung vorzulegen. Folgende Nachweise/Angaben/Unterlagen sind – zusätzlich zu den Teilnahmebedingungen EU genannt – auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle vorzulegen: - Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen, falls das Finanzamt eine solche Bescheinigung ausstellt - Freistellungsbescheinigung nach § 48b Einkommensteuergesetz - Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen; Möglicherweise geforderte Mindeststandards: entfällt III.1.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: Der Nachweis zur Eignung gem. VOB/A-EU 2019 § 6a Abs. 3 kann durch einen Eintrag in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt 124 Eigenerklärung einzureichen. Folgende Nachweise/Angaben/Unterlagen sind – zusätzlich zu den Teilnahmebedingungen EU genannt – mit dem Angebot einzureichen: - Erklärung zur Verarbeitung personenbezogener Daten, - Eigenerklärung zur Einhaltung des Mindestlohns - Referenzen der letzten 5 Kalenderjahre sind mit einzureichen. Es sind insgesamt 2 Referenzen einzureichen. Mehrfachnennungen der Referenzen sind möglich, falls mehrere Kriterien in einem Referenzobjekt erfüllt sind. Folgende Referenzanforderungen sollen klar ersichtlich sein: - 2 Referenzen Gewässerausbau/Gewässerrenaturierung der letzten 5 Kalenderjahre auf einer Länge von mindestens 300 m und - Eigenerklärung zu Art. 5k der Verordnung (EU) 2022/576 Angebote sind auszuschließen, in denen die Eigenerklärung zu Art. 5k der Verordnung (EU) 2022/576 nicht abgeben wird. Folgende Nachweise/Angaben/Unterlagen sind – zusätzlich zu den Teilnahmebedingungen EU genannt – auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle vorzulegen: - Nachweise gemäß VOB/A § 6a EU Abs. 2c: Erklärung über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils der gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen - Nachweis gemäß VOB/A § 6 a EU Abs. 3g: Anzahl über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leistungspersonal. - Nachweis gemäß VOB/A § 6 e EU Abs. 6: rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (falls eine Erklärung über das Vorliegen eines solchen Insolvenzplanes angegeben wurde) - Urkalkulation
Bei Angeboten, die aufgrund des geprüften Angebotspreises nicht in die engere Wahl kommen, wird auf eine Prüfung der Vollständigkeit der vorgelegten Unterlagen und die damit ggf. notwendige Nachforderung von Unterlagen verzichtet. Für diese Angebote entfällt ebenfalls die Prüfung der Eignung des Bieters sowie der Einhaltung der Anforderungen in technischer und wirtschaftlicher Hinsicht.; Möglicherweise geforderte Mindeststandards: entfällt III.1.5) Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen: entfällt III.2) Bedingungen für den Auftrag III.2.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand (nur für Dienstleistungsaufträge): entfällt III.2.2) Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: siehe Vergabeunterlage III.2.3) Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind: entfällt Abschnitt IV Verfahren IV.1) Beschreibung IV.1.1) Verfahrensart: Offenes Verfahren. Beschleunigtes Verfahren: nein IV.1.3) Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem: nicht angegeben. IV.1.4) Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs: entfällt IV.1.6) Angaben zur elektronischen Auktion: Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein; IV.1.8) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA): Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja IV.2) Verwaltungsangaben IV.2.1) Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren: nicht angegeben IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge: Tag: 07.06.2023; Ortszeit: 13:00 IV.2.4) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch IV.2.6) Bindefrist des Angebots: Das Angebot muss gültig bleiben bis: 06.08.2023 IV.2.7) Bedingungen für die Öffnung der Angebote: Tag: 07.06.2023; Ortszeit: 13:00, Ort: Rötha; Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren: nicht öffentlich Abschnitt VI Weitere Angaben VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags: Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein; Voraussichtlicher Zeitpunkt weiterer Bekanntmachungen: nicht angegeben VI.2) Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen: entfällt VI.3) Zusätzliche Angaben: Die eingereichten Unterlagen sind als „Angebot, VG-Nr. 256/2023/60 – GNH – Elbe, Errichtung eines gesteuerten Flutungspolders bei Außig an der Elbe, ACEF3 – Komplexmaßnahme Renaturierung Dahleaue" zu bezeichnen. VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren: Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Freistaates Sachsen, Landesdirektion Sachsen, Dienststelle Leipzig; Postanschrift: Braustraße 2; Ort: Leipzig; Postleitzahl: 04107; Land: Deutschland; E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de; Telefon: +49 341977100; Internet-Adresse: nicht angegeben; Fax: +49 3419771049 VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Verfahren vor der Vergabekammer (§ 160 GWB) Einleitung, Antrag (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung: 03.05.2023
Hochwasserschutz/ Deiche,Landschaftsbau/ Außenanlagen,Erdbau
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 19952718.