Einführung eines einheitlichen EDV-Verfahrens für den Polizeiärztlichen Dienst in Bayern (MedSys)
Bayerisches Landeskriminalamt · München, Bayern
Aktenzeichen 124-8010-121/23veröffentlicht 14.02.2025LieferleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Laufzeit
- 60 Monate
- Leistungsart
- Lieferleistungen
Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Lieferleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 60 Monate
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Einreichung
- elektronisch: Erforderlichdeutsche-evergabe.de
Schnellprüfung für Bieter
- Unterlagen frei zugänglichja
- Elektronische Einreichung verpflichtendja
- Nebenangebote zugelassennein
- Mehrere Hauptangebote zugelassenja
- Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- E-Rechnung verpflichtendja
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- Wiederkehrender Auftragnein
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.
Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.
Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 69 Tage (6 Verfahren, 24 Monate).
Sie erhält im Median 1,5 Angebote je Los (60 Lose mit Angabe).
Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Fristen und TermineStand 08.11.2026
- Veröffentlichungvor 21 Monaten
- Teilnahmeanträge bis 13:00 Uhrvor 20 Monaten
- Heute
Beschreibung
Das Ziel des Verfahrens ist die Beschaffung einer bereits auf dem Markt befindlichen (arbeits-)medizinischen Standardsoftware. Der Auftrag umfasst neben der am Markt erprobten Software (Standardsoftware), welche in der bestehenden IT-Umgebung des Auftraggebers installiert und betrieben werden kann. Der Auftragnehmer übernimmt neben der Lieferung des Gesamtsystems, die Beschulung, die Einführung, den technischen Regelbetrieb und und den Support für das Gesamtsystem "MedSys". Das Gesamtsystem "MedSys" soll aus drei (3) Bereichen bestehen: (1) Fachanwendung „MedSys“ (2) Mitarbeiterportal „Mein MedSys“ (3) Upload- & Download-Portal im Internet für Bewerbende
Beschreibung des Loses
Die Gesamtlösung „MedSys“ beinhaltet folgende Bereiche:
(1) Fachanwendung „MedSys“ Die Fachanwendung „MedSys“ mit den drei fachlichen Modulen Medizin, Arbeitsschutz und Personal stellt den Teil der Lösung dar, der sich im abgeschotteten Datennetz der Bayerischen Polizei (CNP-BY) befindet und nur für „Fachanwender“ über deren Standardarbeitsplatz (Client) zur Verfügung steht. Hierfür wird eine Weblösung unter Verwendung üblicher Industriestandards angestrebt.
(2) Mitarbeiterportal „Mein MedSys“ „Mein MedSys“ wird als eine webbasierte Komponente im CNP-BY gefordert, die allen Beschäftigten der Bayerischen Polizei (ca. 47 000 Mitarbeitende bis 2028) einen persönlichen Servicebereich bietet. Sie ermöglicht über den Standardarbeitsplatz den Zugriff auf einige Funktionalitäten aus der Fachanwendung „MedSys“, wie z. B. Beantragung von Reha-Maßnahmen oder Terminmanagement. Ebenso besteht die Möglichkeit Dokumente innerhalb des CNP-BY up- und downzuloaden.
(3) Upload- & Download-Portal im Internet für Bewerbende Mit Hilfe dieses Upload- & Download-Portals soll es den Bewerbenden ermöglicht werden, medizinische Unterlagen über das Internet sicher ins CNP-BY nach „MedSys“ zu transferieren bzw. aus „MedSys“ zu erhalten. Erstellt und betrieben wird das Portal vom Auftraggeber. Der Auftragnehmer muss nur die Anbindung sicherstellen.
(4) Schnittstellen Die ausgeschriebene Gesamtlösung umfasst zahlreiche Schnittstellen zu den verschiedensten Verfahren innerhalb und außerhalb des Netzes der Bayerischen Polizei.
(5) Weitere Tools Die Gesamtlösung „MedSys“ umfasst die Bereitstellung zusätzlicher Tools durch den Auftragnehmer.
(6) Technischer Betrieb Der AN muss den systemtechnischen und applikationstechnischen Betrieb der Gesamtlösung „MedSys“ übernehmen und sicherstellen, inkl. Monitoring und zentralem Support samt Service-Desk. Die Beschaffung der hierfür erforderlichen Hardware sowie die Grundinstallation und Integration in das Rechenzentrum und CNP-BY erfolgt im Rahmen eines Server-Housings durch den Auftraggeber.
(7) Aufgabenerfüllung per Remote-Zugriff und vor Ort Der Auftragnehmer hat seine Aufgaben per Remote-Zugriff und vor Ort beim Auftraggeber zu erfüllen. Der Remote-Zugriff wird auch als Teleservice bezeichnet.
Bedingungen
Zuschlag1 von 2 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
- Beschreibung
- Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt
Eignung5 von 5 angegeben
- Kriterium
- Art: Eignung zur Berufsausübung Bezeichnung: Vordruck 6: Nachweis der Berufsausübung Beschreibung: Nachweis über die erlaubte Berufsausübung, je nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist, entweder über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister dieses Staates (in nicht beglaubigter Kopie) oder durch Nachweis auf andere Weise.
- Kriterium
(1) Vordruck 7: Angabe des Umsatzes Beschreibung: Gesamtumsatz bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (oder seit dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens, falls dieses weniger als drei volle Jahre zurück liegt), wobei der durchschnittliche Gesamt … ganz lesenkürzer
(1) Vordruck 7: Angabe des Umsatzes Beschreibung: Gesamtumsatz bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (oder seit dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens, falls dieses weniger als drei volle Jahre zurück liegt), wobei der durchschnittliche Gesamtumsatz des Unternehmens mindestens 200.000 Euro je Geschäftsjahr betragen muss (Mindestanforderung) Die geforderte Anforderung zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit (Vordruck 7) stellt eine Mindestanforderung an die Eignung gem. § 21 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 VgV dar. Diese Mindestanforderung steht mit dem Auftragsgegenstand in einem sachlichen Zusammenhang und ist durch ihn gerechtfertigt. (2) Vordruck 8: Betriebshaftpflichtversicherung oder vergleichbare Versicherung Beschreibung: Erklärung, dass eine aktuell gültige Betriebshaftpflichtversicherung oder eine vergleichbare marktübliche Versicherung mit einer Haftpflichtdeckungshöhe für Personen- und Sachschäden in Höhe von 500.000 Euro pro Jahr besteht oder im Auftragsfall auf erstes Anfordern des Auftraggebers abgeschlossen wird (Mindestanforderung). Die Anforderung an die Betriebshaftpflichtversicherung (Vordruck 8) stellt eine Mindestanforderung an die Eignung gem. § 45 Abs. 1 Nr.3 VgV dar. Diese Mindestanforderung steht mit dem Auftragsgegenstand in einem sachlichen Zusammenhang und ist durch ihn gerechtfertigt.- Kriterium
(1) Vordruck 9: Darstellung – Referenzen Beschreibung: Darstellung (gemäß Vordruck 9) von mindestens zwei (2) erfolgreichen Referenzen innerhalb der letzten fünf Jahre (Stichtag: Ablauf der Teilnahmefrist), die jeweils die nachfolgenden Mindestanforderungen erfüllen: - Lieferung oder Bereitstellung … ganz lesenkürzer
(1) Vordruck 9: Darstellung – Referenzen Beschreibung: Darstellung (gemäß Vordruck 9) von mindestens zwei (2) erfolgreichen Referenzen innerhalb der letzten fünf Jahre (Stichtag: Ablauf der Teilnahmefrist), die jeweils die nachfolgenden Mindestanforderungen erfüllen: - Lieferung oder Bereitstellung sowie Inbetriebnahme einer Lösung für mehr als 200 Sachbearbeiter sowie mit mindestens 50 Concurrent-Usern, - Die Lösung umfasst eine Software für Betriebs- und Arbeitsmedizin, - Die Lösung ist im produktiven Betrieb, - Erbringung von Serviceleistungen bzgl. der Lösung (wobei die Erbringung von Leistungen des systemtechnischen oder applikationstechnischen Betriebs nicht gefordert wird). Die Anforderungen zum Nachweis der beruflichen und technischen Leistungsfähigkeit stellen jeweils Mindestanforderungen an die Eignung dar. Diese Mindestanforderungen stehen mit dem Auftragsgegenstand im sachlichen Zusammenhang und sind durch ihn gerechtfertigt. (2) Vordruck 10: Darstellung des Projektmanagers und des stellvertretenden Projektleiters Beschreibung: Darstellung von zwei Mitarbeiterprofilen zur Benennung des verantwortlichen Projektleiters sowie des stellvertretenden Projektleiters (gem. Vordruck 10), die für den Auftraggeber als ständige Ansprechpartner für den Gesamtauftrag zur Verfügung stehen, jeweils unter Angabe der Ausbildung, der Berufserfahrung in Jahren im Bereich Projektleitung bzw. stellvertretender Projektleitung für Software-Projekte, der Qualifikation im Bereich Projektmanagement sowie der Deutschkenntnisse (mindestens Sprachniveau „C2“ gemäß dem Gemeinsamen Europäischer Referenzrahmen für Sprachen (GER)) (Mindestanforderung). Die Anforderungen zum Nachweis der beruflichen und technischen Leistungsfähigkeit stellen jeweils Mindestanforderungen an die Eignung dar. Diese Mindestanforderungen stehen mit dem Auftragsgegenstand im sachlichen Zusammenhang und sind durch ihn gerechtfertigt. (3) Vordruck 11: Darstellung des Fachpersonals Beschreibung: Angabe der durchschnittlichen Gesamtanzahl an Beschäftigten (Vollzeitäquivalente - VZÄ) der letzten zwei abgeschlossenen Geschäftsjahre (oder seit dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens (gem. Vordruck 11), falls dieses weniger als zwei volle Jahre zurück liegt) sowie Angabe der durchschnittlichen Anzahl an Beschäftigten (Vollzeitäquivalente - VZÄ) der letzten zwei abgeschlossenen Geschäftsjahre (oder seit dem Gründungsdatum oder dem Datum der Tätigkeitsaufnahme des Unternehmens, falls dieses weniger als zwei volle Jahre zu-rück liegt) für den Bereich Service oder Entwicklung, wobei diese mindestens 5 je Geschäftsjahr betragen muss (Mindestanforderung). Die Anforderungen zum Nachweis der beruflichen und technischen Leistungsfähigkeit stellen jeweils Mindestanforderungen an die Eignung dar. Diese Mindestanforderungen stehen mit dem Auftragsgegenstand im sachlichen Zusammenhang und sind durch ihn gerechtfertigt.- Nachreichen von Unterlagen
- Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist ausgeschlossen.
- Ausschlussgründe
Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens, bankruptcy, Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, cred-arran, Bildung krimineller Vereinigungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtung … ganz lesenkürzer
Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens, bankruptcy, Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, cred-arran, Bildung krimineller Vereinigungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Zahlungsunfähigkeit, Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen, Insolvenz, Rein nationale Ausschlussgründe, Interessenkonflikt, Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung, Schwere Verfehlung, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags, Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben, Bildung terroristischer Vereinigungen
Laufzeit und Umfang3 von 6 angegeben
- Vertragsbeginn
- ?keine Angabe
- Vertragsende
- ?keine Angabe
- Dauer
- 60 Monate
- Verlängerung
- Danach steht dem Auftraggeber eine dreimalige, einseitig durch diesen zu erklärende Option der Vertragsverlängerung um jeweils weitere zwölf (12) Monate zu. Macht der Auftraggeber von dieser Option Gebrauch, hat er dem Auftragnehmer die Verlängerung jeweils drei (3) Monate vor Ende der Vertragslaufzeit in Textform gem. § 126b BGB anzukündigen. Die maximale Laufzeit dieser Vereinbarung beträgt insgesamt 96 Monate.
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung8 von 10 angegeben
- Elektronische Einreichung
- Erforderlich
- Einreichung über
- deutsche-evergabe.de
- Sprache
- Deutsch
- Nebenangebote
- Nicht zulässig
- Mehrere Hauptangebote
- Zulässig
- Elektronische Signatur
- nicht verlangt
- Elektronischer Katalog
- Nicht zulässig
- Bindefrist
- 289 DAYS
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung6 von 7 angegeben
- Ausführungsbedingungen
Leistung: (1) Bietergemeinschaften haften dem Auftraggeber gesamtschuldnerisch. (2) Unabhängig von einem Zugang zu Verschlusssachen (VS) behält sich der Auftraggeber vor, aus Gründen des vorbeugenden personellen Sabotageschutzes mindestens eine einfache Sicherheitsüberprüfung gem. Art. 10 Abs. 1 Nr … ganz lesenkürzer
Leistung: (1) Bietergemeinschaften haften dem Auftraggeber gesamtschuldnerisch. (2) Unabhängig von einem Zugang zu Verschlusssachen (VS) behält sich der Auftraggeber vor, aus Gründen des vorbeugenden personellen Sabotageschutzes mindestens eine einfache Sicherheitsüberprüfung gem. Art. 10 Abs. 1 Nr. 2 BaySÜG oder einer vergleichbaren Bestimmung des Bundes (mindestens § 8 Sicherheitsüberprüfungsgesetz - SÜG) oder eines anderen Bundeslandes oder einer vergleichbaren Vorschrift anderer EU-Mitgliedstaaten, welche vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie als gleichwertig anerkannt ist, für Personen, welche eine sicherheitsempfindliche Tätigkeit in Bereichen nach Art. 3 Abs. 1 Nr. 4 BaySÜG wahrnehmen sollten, zu fordern.- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- Erforderlich
- Elektronische Bestellung
- wird nicht genutzt
- Elektronische Zahlung
- wird nicht genutzt
- Vorbehaltene Ausführung
- Nein
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern, Maximilianstraße 39, 80534 München
- Fristen für Nachprüfungsanträge
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die für interessierte Unternehmen sowie Bewerber/Bieter und Bewerber-/Bietergemeinschaften bestehenden Rügeobliegenheiten und die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabever … ganz lesenkürzer
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die für interessierte Unternehmen sowie Bewerber/Bieter und Bewerber-/Bietergemeinschaften bestehenden Rügeobliegenheiten und die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. § 160 Abs. 3 S. 1 GWB lautet: "Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind." Die Vergabestelle weist zudem ausdrücklich auf § 134 Abs. 1 und 2 GWB hin. § 134 Abs. 1 und 2 GWB lauten: "(1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. (2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an."- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben
- Hinweis
1) Das Bayerische Landeskriminalamt (BLKA) führt dieses Vergabeverfahren als zuständige Vergabestelle für den Freistaat Bayern als öffentlichen Auftraggeber nach den Vorschriften der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (Vergabeordnung – VgV). 2) Für die Erstellung und Einreichung des … ganz lesenkürzer
1) Das Bayerische Landeskriminalamt (BLKA) führt dieses Vergabeverfahren als zuständige Vergabestelle für den Freistaat Bayern als öffentlichen Auftraggeber nach den Vorschriften der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (Vergabeordnung – VgV). 2) Für die Erstellung und Einreichung des Teilnahmeantrags sind ausschließlich die von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten Vordrucke vom Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft sowie (soweit einschlägig) von benannten eignungsrelevanten Unterauftragnehmern zu verwenden. Diese Vordrucke sind vollständig auszufüllen und mit dem Namen des Erklärenden zu versehen. Dem Teilnahmeantrag sind zudem alle geforderten Unterlagen beizufügen: 3) Vordruck 12: Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen nach § 123 GWB: Der Bewerber bzw. jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jedes als eignungsrelevant angegebene Unternehmen hat eine Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen gem. §123 GWB mit dem Angebot einzureichen. 4) Vordruck 13: Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen nach § 124 GWB: Der Bewerber bzw. jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jedes als eignungsrelevant angegebene Unternehmen hat eine Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen gem. § 124 GWB mit dem Angebot einzureichen. 5) Vordruck 14: Scientology-Schutzerklärung: Eigenerklärung des Bewerbers bzw. jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft sowie jedes benannten Unterauftragnehmers, dass die Lehren und Technologien des L. Ron Hubbard während der Vertragsdauer im Unternehmen weder angewandt, gelehrt oder verbreitet werden (Scientology-Schutzerklärung). 6) Vordruck 15: Eigenerklärung wegen eines Verstoßes nach § 21 MiLoG Der Bewerber bzw. jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jedes als eignungsrelevant angegebene Unternehmen hat eine Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen gem. §§ 19, 21 MiLoG mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. 7) Vordruck 16: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtgesetz (LkSG). Der Bewerber bzw. jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jedes als eignungsrelevant angegebene Unternehmen hat eine Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen gem. § 22 LkSG mit dem Angebot einzureichen. 8) Vordruck 17: Eigenerklärung zum nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. den Russland-Sanktionen: Der Bewerber bzw. jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jedes als eignungsrelevant angegebene Unternehmen hat eine Eigenerklärung zu den zum Verfahrenszeitpunkt geltenden Russlandsanktionen, insbesondere gemäß der Verordnung 833/2014 EU, mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Maillingerstraße 15, 80636 München
- Website
- deutsche-evergabe.de
- Kontakt
- kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung
Bei uns erfasst
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 481 (Branchenspezifisches Softwarepaket) in Bayern. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Software in Bayern (23 offen)
Häufige Zuschlagsempfänger
- Dedalus HealthCare GmbH4 Zuschläge
- Avelios Medical GmbH2 Zuschläge
- Axians Athos GmbH2 Zuschläge
- CANCOM GmbH2 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
Verlauf des Verfahrens2 Meldungen
- 1. Berichtigung · Aktualisierte InformationenFrist 17.03.2025
- Bekanntmachung (diese Seite)Frist 17.03.2025
Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 20c12226-0c62-43f0-9010-39da80901212.