DL20230719-018100: Ausgeschrieben wird ein dynamisches Beschaffungssystem gemäß §§ 22 bis 24 VgV für diverse Tätigkeiten aus dem IT-Dienstleistungs- und Projektumfeld, die der Unterstützung des Schulrechenzentrums im IT-DLZ dienen. Das dynamische Beschaffungssystem soll für einen Zeitraum von fünf Jahren gelten. Startzeitpunkt ist der Zuschlag auf die erste Einzelvergabe.
Bayerisches Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung · München, Bayern
Aktenzeichen 2023TPE000007veröffentlicht 08.12.2023DienstleistungenNichtoffenes Verfahren
- Leistungsart
- Dienstleistungen
- Verfahren
- Nichtoffenes Verfahren
Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- ?keine Angabe
- Lose
- 1
- Verfahren
- Nichtoffenes VerfahrenVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Einreichung
- elektronisch: Erforderlichevergabe.bayern.de
Schnellprüfung für Bieter
- Unterlagen frei zugänglichja
- Elektronische Einreichung verpflichtendja
- Nebenangebote zugelassennein
- Mehrere Hauptangebote zugelassenja
- Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- E-Rechnung verpflichtendja
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- Wiederkehrender Auftragja
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag. Nur ausgewählte Bewerber werden zum Angebot aufgefordert.
Es wird nicht verhandelt.
Teilnahmeantrag mit den geforderten Eignungsnachweisen bis zur Teilnahmefrist einreichen.
Sie erhält im Median 9 Angebote je Los (9 Lose mit Angabe).
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 50 %, Leistung und Qualität 50 %.
- In den Einzelvergaben können unterschiedliche Zuschlagsvarianten gewählt werden - siehe Ausschreibungsunterlagen.50 %
- In den Einzelvergaben werden die Zuschlagskriterien definiert.50 %
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Das kostet etwa 8,3 von 100 Punkten der Gesamtwertung.
| 10 % teurer | −4,5 Punkte |
| 25 % teurer | −10 Punkte |
| 50 % teurer | −16,7 Punkte |
| 100 % teurer | −25 Punkte |
Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.
Fristen und TermineStand 07.11.2026
- Veröffentlichungvor 35 Monaten
- Heute
- Angebotsfrist 12:00 Uhrin 27 Monatennur elektronisch über evergabe.bayern.de
Beschreibung
Unterstützung des Schulrechenzentrums im IT-Dienstleistungs- und Projektumfeld. Die konkreten Aufgaben und Projektschwerpunkte werden im Zuge der Einzelvergaben definiert, spezifiziert und konkretisiert.
Die Unterstützungsschwerpunkte liegen auf der Neu- und Weiterentwicklung von Softwarelösungen (u.a. im Bereich der Amtlichen Schulverwaltung). Die Unterstützung bezieht sich hierbei sowohl auf die Implementierung neuer fachlicher Anforderungen, als auch auf die technische Softwareaktualisierung. Die Anforderungen können sowohl dazu führen, dass bestehende Anwendungen überarbeitet, oder neue eigenständige Anwendungen entwickelt werden müssen. Sollte eine neue Anwendung notwendig sein, muss diese in die bestehende Systemlandschaft eingebettet werden.
Insbesondere die Neuentwicklung von Softwaremodulen bedarf der Ausarbeitung und Analyse von Softwarearchitekturentwürfen.
Für den Bereich der Schulverwaltung ist folgendes zu beachten:
Es handelt sich aus rechtlichen und organisatorischen Gründen um ein verteiltes Softwaresystem. Es werden sowohl zentrale Services im IT-DLZ betrieben, aber auch abhängig vom Softwarebestandteil Komponenten on Premise bei unterschiedlichen Betreibern auf bis zu 1.600 Servern.
Zu den zentralen Komponenten gehört unter anderem ein Identitätsmanagementsystem und ein zentraler Schulserver, sowie weitere Anwendungen. Softwarebestandteile, wie z. B. die Unterrichtsverwaltung, werden dezentral betrieben.
Die zentralen Komponenten werden von allen Schulen genutzt und müssen für eine entsprechende Last ausgelegt sein.
Es ist zu beachten, dass für den Betrieb der dezentralen Komponenten Windows, Linux und MacOS unterstützt werden müssen.
Bei Webkomponenten wird erwartet, dass diese für unterschiedliche Browser auf unterschiedlichen Betriebssystemen funktionieren (z. B. Chrome, Firefox, Safari).
In der Regel bedeutet die Implementierung von neuen Anforderungen, dass sowohl die zentralen Komponenten, als auch für die dezentralen Komponenten berücksichtigt werden müssen.
Die Neu- und Weiterentwicklung der Anwendungen erfolgt auf Basis einzelner Entwicklungspakete. Die Grundlage bildet die fachliche Zusammenstellung von Anforderungen an das System.
Technische Anforderungen werden vom IT-DLZ zusammengestellt und mit den gewünschten fachlichen Anforderungen gebündelt. Diese technischen Anforderungen werden unter den Be-griff „Wartung und Pflege“ subsumiert.
Das IT-DLZ ist bei den vorhandenen Softwaremodulen dafür zuständig, die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit der Software sicherzustellen. Das bedeutet insbesondere, dass die Softwarekomponenten an neue Versionen z. B. von Betriebssystemen, Applikationsservern, Datenbanken oder eingesetzte Drittbibliotheken angepasst werden.
Die fachlichen Anforderungen werden z. B. vom StMUK erarbeitet und mit dem IT-DLZ abgestimmt. Das IT-DLZ als Auftraggeber stimmt dann die Anforderungen mit dem Auftragnehmer ab. Ein Bestandteil der Aufgaben wird die Erarbeitung eines groben technischen Umsetzungsvorschlags mit einer Einschätzung zum Aufwand sein.
Auf Basis der Analysen werden die fachlichen Anforderungen priorisiert und zu Entwicklungspaketen gebündelt. Nach der vollständigen Zusammenstellung eines Weiterentwicklungspakets erfolgt die abschließende Aufwandsschätzung zur Umsetzung dieses Weiterentwicklungspakets. Basierend auf dieser Aufwandsschätzung beauftragt z. B. das StMUK den Auftraggeber (IT-DLZ) mit der Umsetzung des Weiterentwicklungspakets. Die Umsetzung freigegebener Weiterentwicklungspakete folgt einem agilen Softwareentwicklungsprozess.
Gegenstand nach CPV
- 72212100Entwicklung von branchenspezifischer SoftwareHauptgegenstand
- 72211000Programmierung von System- und Anwendersoftware
- 72212190Entwicklung von Unterrichtssoftware
- 72212517Entwicklung von IT-Software
- 72212610Entwicklung von Datenbanksoftware
- 72224000Beratung im Bereich Projektleitung
- 72227000Beratung im Bereich Software-Integration
- 72232000Entwicklung von Transaktionsverarbeitungssoftware und kundenspezifischer Software
- 72240000Systemanalyse und Programmierung
- 72243000Programmierung
- 72254000Softwaretests
- 72260000Dienstleistungen in Verbindung mit Software
- 72266000Software-Beratung
Bedingungen
Zuschlag2 von 2 angegeben
- Preis
- In den Einzelvergaben können unterschiedliche Zuschlagsvarianten gewählt werden - siehe Ausschreibungsunterlagen.
- Qualität
- In den Einzelvergaben werden die Zuschlagskriterien definiert.Kriterien auf der Vergabeplattform
Eignung6 von 6 angegeben
- Nachreichen von Unterlagen
- Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
- Ausschlussgründe
- Rein nationale Ausschlussgründe
- Begrenzung der Bewerberzahl
- 5 bis … Bewerber
Laufzeit und Umfang2 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- ?keine Angabe
- Vertragsende
- ?keine Angabe
- Verlängerung
- Der Auftraggeber behält sich grundsätzlich vor, die Laufzeit zu verlängern, oder zu verkürzen. Eine entsprechende Änderung erfolgt mittels der EU-Bekanntmachung gemäß § 22 Abs. 2 VgV.
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung7 von 10 angegeben
- Elektronische Einreichung
- Erforderlich
- Einreichung über
- evergabe.bayern.de
- Sprache
- Deutsch
- Nebenangebote
- Nicht zulässig
- Mehrere Hauptangebote
- Zulässig
- Elektronische Signatur
- nicht verlangt
- Elektronischer Katalog
- Nicht zulässig
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung5 von 6 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- Erforderlich
- Elektronische Bestellung
- wird genutzt
- Elektronische Zahlung
- wird genutzt
- Vorbehaltene Ausführung
- Nein
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz2 von 2 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern, Maximilianstr. 39, 80539 München
- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- St.-Martin-Straße 47, 81541 München
- Website
- ldbv.bayern.de
- Kontakt
- it-beschaffung@
ldbv.bayern.de
Bei uns erfasst
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Alle 1 offenen Ausschreibungen von Bayerisches Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, dazu Zuschläge und Auftragnehmer
Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 722 (Softwareprogrammierung und -beratung) in Bayern. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: IT-Dienstleistungen in Bayern (54 offen)
Häufige Zuschlagsempfänger
- SAP Deutschland SE & Co. KG5 Zuschläge
- Capgemini Deutschland GmbH4 Zuschläge
- SoftwareOne Deutschland GmbH4 Zuschläge
- Allgeier IT GmbH3 Zuschläge
- BTC Business Technology Consulting AG3 Zuschläge
- Fraunhofer Institut für Exeperimentelles Software Engineering3 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
Verlauf des Verfahrens2 Meldungen
- Bekanntmachung (diese Seite)Frist 31.01.2029
- 1. Berichtigung · Korrektur – BeschafferFrist 31.01.2029
Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung e3c0527c-c665-4326-98fc-d394999b2d34.