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Deutsches Schauspielhaus - Theatertechnik

Sprinkenhof GmbH · 20095 Hamburg

veröffentlicht 02.09.2023Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angebotsfristseit 1132 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Auf einen Blick

Art des Auftrags
keine Angabe
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
20095 Hamburg
Einreichung
bieterzugang.deutsche-evergabe.deArt der Einreichung nicht angegeben
Diese Bekanntmachung ist eine Kurzmeldung. Laufzeit, Lose, Eignungs- und Zuschlagskriterien stehen nur in den Unterlagen auf der Vergabeplattform.

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 109 Tage (100 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 4 Angebote je Los (138 Lose mit Angabe).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 38 Monaten
  2. Angebotsfrist 12:00 Uhr
    über bieterzugang.deutsche-evergabe.de
    vor 37 Monaten
  3. Heute

Beschreibung

Das Deutsche Schauspielhaus Hamburg galt seinerzeit mit 1.200 Plätzen als das größte Sprechtheater Deutschlands und blickt mittlerweile auf eine über 100-jährige bewegte Ge-schichte zurück. Entstanden nach den Plänen der Wiener Theater-Architekten Hellmer und Fellner, fand die feierliche Eröffnung am 15. September 1900 statt.

Der Haupteingang zum Schauspielhaus befindet sich an der Kirchenallee gegenüber vom Hauptbahnhof. Der Personal- und Bühneneingang erfolgt über die Elmenreichstraße.

Seit der Eröffnung im Jahre 1900 wurden bis heute zahlreiche Anbauten, Erweiterungen, Umbauten und Sanierungsmaßnahmen vorgenommen. Der Gesamtkomplex besteht momentan aus 12 Bauteilen / Baukörpern mit unterschiedlichen Nutzungen und Funktionen.

Die im weiteren beschriebenen Maßnahmen umfassen Planungsleistungen für die Baukörper ? BT 01 Borgesch Vorderhaus (Verwaltung) ? BT 02 Borgesch / Hinterhaus ? BT 03.2 Vorderhaus (Haupteingang/Foyer) ? BT 03.1 Haupthaus (Zuschauerraum) ? BT 04 Bühnenhaus

Nach umfassenden Bestandsuntersuchungen zur Einführung des Mieter-Vermieter Modell (MVM) und ersten Nutzerbedarfskonzepten, ist perspektivisch eine Gesamtsanierung des Deutschen Schauspielhaus angestrebt. Im Vorgriff hierauf sind nunmehr bauliche und spiel-betriebsrelevante Maßnahmen vorausgewählt und zur Umsetzung innerhalb der regulären, bzw. ggfls. zu verlängernden Sommerspielzeitpausen empfohlen.

Ein maßgeblicher Teil der nun bevorstehenden Planungen betrifft u.a. die Instandsetzung und Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung zum Erhalt der Betriebs-, und Spielbetriebssicherheit. Die zu erbringenden Leistungen umfassen die Bereiche der Bühnenmaschinerie und Bühnentechnik, der Bühnenbeleuchtung und Medientechnik.

Das Deutsche Schauspielhaus ist in die Denkmalliste der Hansestadt Hamburg eingetragen.

Die technische Ausrüstung des Deutschen Schauspielhaus ist den jeweiligen Ausbauabschnitten und Nutzungsanforderungen entsprechend in das Gebäude ?hineingewachsen?. Überlagernde Installationen sind, insbesondere im Untergeschoß, regelhaft.

Um seiner Rolle als wichtiges, modernes und zukunftsweisendes Theater - und Produktionshaus auch perspektivisch nachkommen zu können und den sich entwickelnden Anforderungen des Spielbetriebs weiterhin gerecht zu werden, sollen mit dem Bewusstsein für die bauliche, künstlerische und architektonische Geschichte notwendige und zeitgemäße Modernisierungen- und Instandsetzungen im Deutschen Schauspielhaus geplant und umgesetzt werden. Sämtliche Maßnahmen stehen hierbei unter dem Kontext eines Vorgriffes auf den Hauptsanierungsgedanken und sind mit entsprechender Planungstiefe und Planungskoordination zu führen.

Maßgabe ist hierbei die Bündelung von Maßnahmenpaketen zur baulichen Umsetzung in den üblichen, bzw. nach Erfordernis zu erweiternden Sommerspielzeitpausen, bis voraussichtlich in das Jahr 2027. Die Priorisierung und planungsübergreifende Bündelung von Maßnahmen, hinsichtlich Ausführungszeiten und spielbetriebsrelevanten Abhängigkeiten, ist wesentlich für die zu empfehlenden Sanierungsabschnitte. Bestandteil der Planungsaufgabe ist überdies die übergreifende Koordination mit den Maßnahmen aus Hochbau und technischer Gebäudeausrüstung. In diesen Disziplinen werden über die nächsten Spielzeitpausen Maßnahmen in einer Größenordnung von ca. 12,0 mio. umgesetzt. Insbesondere ist mit Beginn der Sommerspielzeitpause, also im Zeitraum der Bauausführung, von einem erhöhten Koordinierungsaufwand auszugehen. Gleichfalls ist das Fördermittelmanagement für die beplanten Anlagengruppen entsprechend vollumfänglich mit zu berücksichtigen und zu bearbeiten.

Im Ergebnis dient jede Spielzeitpause als wichtiger Baustein und messbarer Vorgriff zur Erreichung des Hauptsanierungsziels.

Deutsches Schauspielhaus - Theatertechnik

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 20794410.