BVM - Teleoperiertes Carsharing in HH-Bergedorf
Freie und Hansestadt Hamburg Behörde für Verkehr und Mobilitätswende · Hamburg, Hamburg
Aktenzeichen 2173/2025veröffentlicht 15.08.2025erstmals 15.08.2025DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Laufzeit
- 2 Jahre
- Leistungsart
- Dienstleistungen
Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 2 Jahre
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Einreichung
- elektronisch: Erforderlichdtvp.de
Schnellprüfung für Bieter
- Unterlagen frei zugänglichja
- Elektronische Einreichung verpflichtendja
- Nebenangebote zugelassennein
- Mehrere Hauptangebote zugelassennein
- Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
- Sicherheiten verlangtnein
- Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
- E-Rechnung verpflichtendja
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.
Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.
Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.
Sie erhält im Median 5 Angebote je Los (14 Lose mit Angabe).
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 30 %, Leistung und Qualität 70 %.
- Preis im 1. Jahr20 %
- Preis im 2. Jahr10 %
- Pricing-Modell10 %
- Technologie- und Leistungsqualität15 %
- Flotte, Flottenaufbau und Genehmigungskonzept10 %
- Betriebs-, Verhaltens- und Sicherheitskonzept30 %
- Integrations- und Öffentlichkeitskonzept5 %
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Das kostet etwa 5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.
| 10 % teurer | −2,7 Punkte |
| 25 % teurer | −6 Punkte |
| 50 % teurer | −10 Punkte |
| 100 % teurer | −15 Punkte |
Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.
Fristen und TermineStand 07.11.2026
- Erstveröffentlichungvor 15 Monaten
- 1. Berichtigung (diese Fassung)vor 15 Monaten
- Fragen bis 23:59 Uhrvor 14 Monatenan Freie und Hansestadt Hamburg Behörde für Verkehr und Mobilitätswende
- Teilnahmeanträge bis 11:00 Uhrvor 14 Monaten
- Heute
Beschreibung
Die Auftraggeberin möchte das Verkehrsangebot im Mobilitätssektor für die Bürgerinnen und Bürger der Freien und Hansestadt Hamburg stetig verbessern. Zu diesem Zweck geht die Auftraggeberin auch neue Wege und ist neuen Technologien gegenüber offen. Eine derartige neue Technologie ist das sog. teleoperierte Fahren, also, das ferngesteuerte Lenken von Fahrzeugen im Straßenverkehr, ohne dass sich eine reale, das Fahrzeug steuernde Person im Inneren des Fahrzeugs befindet. Die Auftraggeberin sieht in dieser Technologie ein enormes Potenzial mit verschiedenen Anwendungsbereichen. Das teleoperierte Fahren kann insbesondere als wegweisende Brückentechnologie hin zu vollständig autonom fahrenden Fahrzeugen Anwendung finden. Die Auftraggeberin möchte daher im Hamburger Bezirk Bergedorf ein zweijähriges Pilotprojekt durchführen und teleoperiertes Fahren erproben. Um zugleich das Mobilitätsangebot für die Bürgerinnen und Bürger in Bergedorf zu verbessern, soll das teleoperierte Fahren in Form eines teleoperierten Carsharings durchgeführt werden. Die Auftraggeberin erhofft sich hierdurch Erkenntnisse, wie teleoperiertes Fahren als Technologie in den öffentlichen Personennahverkehr integriert werden kann und der ÖPNV in seinem Angebot verbreitert und verbessert werden kann. Das teleoperierte Carsharing soll zunächst auf den Stadtteil Lohbrügge (Betriebsbereich 1) begrenzt sein und im Laufe der Pilotprojektzeit auf den gesamten Bereich des Bezirks Bergedorf und die Vier- und Marschlande (Betriebsbereich 2) ausgeweitet werden. Das Pilotprojekt soll auf zwei Jahre angelegt sein. Im ersten Jahr soll das teleoperierte Carsharing in Hamburg-Bergedorf aufgebaut und eingerichtet werden, insbesondere soll die Flotte an parallel betriebenen Telefahrzeugen auf 15 Stück hochgefahren werden. Zudem soll das Carsharing bereits in diesem ersten Jahr betrieben werden und den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stehen. Das zweite Jahr soll anschließend rein dem Betrieb des teleoperierten Carsharings gewidmet sein. Wenn das Pilotprojekt erfolgreich ist, soll der Betreiber des teleoperierten Carsharings die Möglichkeit erhalten, das teleoperierte Carsharing eigenwirtschaftlich fortzusetzen.
Beschreibung des Loses
Die Auftraggeberin vergibt mit dieser Ausschreibung die Leistung zum Aufbau und Betrieb eines teleoperierten Carsharings in Hamburg-Bergedorf. Die Leistung ist auf zwei Jahre begrenzt. Die Leistung umfasst insbesondere: - den Aufbau des teleoperierten Carsharings im ersten Jahr - die Errichtung von Telearbeitsplätzen - den Aufbau einer Flotte von 15 parallel betriebenen Telefahrzeugen - die Erlangung erforderlicher Zulassungen für die Telefahrzeuge - den Betrieb des teleoperierten Carsharings - die Einrichtung digitaler Buchungs- und Bezahlmöglichkeiten für die Nutzer - die Auswertung über die Nutzung, Nutzungsmöglichkeiten, Stärken und Schwächen des teleoperierten Carsharings und die Überlassung der Auswertungen an die Auftraggeberin
Bedingungen
Zuschlag7 von 7 angegeben
- Preis
- Preis im 1. JahrSiehe die Bewerberinformation (Teil der Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb)
- Preis
- Preis im 2. JahrSiehe die Bewerberinformation (Teil der Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb)
- Qualität
- Pricing-ModellSiehe die Bewerberinformation (Teil der Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb)
- Qualität
- Technologie- und LeistungsqualitätSiehe die Bewerberinformation (Teil der Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb)
- Qualität
- Flotte, Flottenaufbau und GenehmigungskonzeptSiehe die Bewerberinformation (Teil der Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb)
- Qualität
- Betriebs-, Verhaltens- und SicherheitskonzeptSiehe die Bewerberinformation (Teil der Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb)
- Qualität
- Integrations- und ÖffentlichkeitskonzeptSiehe die Bewerberinformation (Teil der Vergabeunterlagen für den Teilnahmewettbewerb)
Eignung9 von 9 angegeben
- Eintragung in ein relevantes Berufsregister
- Nachweis der Eintragung in ein Berufs- oder in das Handelsregister (sofern für den Bewerber erforderlich)
- Allgemeiner Jahresumsatz
- Angabe des Umsatzes der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre
- Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
- Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen in Höhe von 2 Mio. EUR für Personenschäden und 1 Mio. EUR für sonstige Schäden (2-fach maximiert) bzw. Bestätigung des Versicherers, dass im Auftragsfall eine entsprechende Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen wird.
- Durchschnittliche jährliche Belegschaft
- - Angabe der in den letzten drei Jahren festangestellten Mitarbeiter - Angabe der in den letzten drei Jahren festangestellten Telefahrer
- Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
- Angabe der Anzahl vorhandener Telefahrzeuge. Mindestens für ein Telefahrzeug muss eine positive Prüfbestätigung oder positive gutachterliche Feststellung auf Grundlage der ASIL-Standards durch eines Kfz-Prüfsachverständigen (oder einer Person mit vergleichbarer Kfz-Prüfqualifikation) erteilt worden sein.
- Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Einreichung mindestens einer Referenz über vergleichbare Leistungen mit folgenden Mindestanforderungen: - Betrieb eines teleoperierten Carsharings oder einer teleoperierten Personenbeförderung - Betrieb im öffentlichen Straßenverkehr oder auf privatem Gelände (Firmengelände, Teststrecke, o.ä.) - Ei … ganz lesenkürzer
Einreichung mindestens einer Referenz über vergleichbare Leistungen mit folgenden Mindestanforderungen: - Betrieb eines teleoperierten Carsharings oder einer teleoperierten Personenbeförderung - Betrieb im öffentlichen Straßenverkehr oder auf privatem Gelände (Firmengelände, Teststrecke, o.ä.) - Einsatz von min. 1 Telefahrzeug -Durchführung von min. 10 Fahrten für Kunden/Personen während des Betriebs (das Carsharing/die Personenbeförderung muss von Kunden/Personen genutzt worden sein)- Nachreichen von Unterlagen
- Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
- Ausschlussgründe
- Rein nationale Ausschlussgründe
- Begrenzung der Bewerberzahl
- 3 bis … Bewerber
Laufzeit und Umfang2 von 6 angegeben
- Vertragsbeginn
- ?keine Angabe
- Vertragsende
- ?keine Angabe
- Dauer
- 2 Jahre
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung7 von 9 angegeben
- Elektronische Einreichung
- Erforderlich
- Einreichung über
- dtvp.de
- Sprache
- Deutsch
- Nebenangebote
- Nicht zulässig
- Mehrere Hauptangebote
- Nicht zulässig
- Elektronischer Katalog
- Nicht zulässig
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- nicht verlangt
Ausführung6 von 7 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- Erforderlich
- Elektronische Bestellung
- wird genutzt
- Elektronische Zahlung
- wird genutzt
- Vorbehaltene Ausführung
- Nein
- Strategische Beschaffung
- Innovative Beschaffung
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer Hamburg bei der Finanzbehörde, Adolphsplatz 3-5, 20457 Hamburg
- Fristen für Nachprüfungsanträge
Bitte beachten Sie, dass das deutsche Vergaberecht Rügeobliegenheiten vorsieht, deren Nichtbeachtung zur Unzulässigkeit von Nachprüfungsanträgen führen kann (§ 160 Abs. 3 GWB): "(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Ei … ganz lesenkürzer
Bitte beachten Sie, dass das deutsche Vergaberecht Rügeobliegenheiten vorsieht, deren Nichtbeachtung zur Unzulässigkeit von Nachprüfungsanträgen führen kann (§ 160 Abs. 3 GWB): "(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt."- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben
- Hinweis
- Bekanntmachungs-ID: CXP4YYV57VG
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Alter Steinweg 4, 20459 Hamburg
- Kontakt
- kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung
Bei uns erfasst
- Unterstützungsleistungen im Rahmen der Strategie Zukunft Tiefbau23.01.2026 · 1 Angebot
- Unterstützung bei der Umsetzung des Bündnisses für den Tiefbau14.01.2026 · 1 Angebot
- Betrieb von hvv switch-Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge im Hamburger Stadtgebiet02.12.2025 · 1 Angebot
- Rahmenvertrag Technischer Dienstleister Fahrzeugbeschaffung07.10.2025 · 6 Angebote
Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 600 (Transport- und Beförderungsdienstleistungen (außer Abfalltransport)) in Hamburg. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: IT-Dienstleistungen in Hamburg (9 offen)
Preise und WettbewerbPremium
Verlauf des Verfahrens4 Meldungen
- Vergabebekanntmachung
- 1. Berichtigung (diese Seite) · Korrektur – BeschafferFrist 15.09.2025
- BekanntmachungFrist 15.09.2025
- 1. Berichtigung · Informationen sind jetzt verfügbarFrist 15.09.2025
Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.
Ähnliche offene Ausschreibungen
- Rahmenvereinbarung für Umzugsleistungen von Lager- und Archivflächen (Unternehmens- und Notenarchiv) für den Bayerischen Rundfunk (BR)Bayerischer Rundfunk A.d.ö.R.Frist 04.12.2026
- RV für technische Umzugsleistungen und EntsorgungsleistungenBayerischer Rundfunk A.d.ö.R.Frist 03.12.2026
- Fahrdienstleistungen RehabilitandenGesellschaft für Rehabilitation, Therapie und Prävention mbHFrist 16.11.2026
- Beförderung von Schulkindern zum Schwimmunterricht 2027-2028 im Stadtgebiet Langenfeld und HildenStadt Langenfeld Rhld. - ZVSFrist 01.12.2026
- Transporte Campus SüdSchnürerFrist 30.11.2026
- Transporte CNSchnürerFrist 30.11.2026
Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung ff54fa4e-5d1b-45a9-b718-63c3afc6998c.