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Beutenberg Campus Jena - Neubau Trafostation 12 - Vergabe von Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI §55, Anlagengruppen 4-5 und 8 nach HOAI §53

Friedrich-Schiller-Universität Jena · Jena, Thüringen

Aktenzeichen 23-158-80450084-FP-VT-0veröffentlicht 19.08.2024DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

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Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
25 Monatebis zu 1 Verlängerung
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Jena07743, Thüringen
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 69 Tage (80 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 1 Angebot je Los (14 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 21 %, Leistung und Qualität 79 %.

  • Personaleinsatzkonzept (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen)25,8 %
  • Strukturelle Herangehensweise (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen)24,2 %
  • Herangehensweise an komplexe fachtechnische Aufgabenstellungen (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen29 %
  • Preis (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen)21 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 3,5 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−1,9 Punkte
25 % teurer−4,2 Punkte
50 % teurer−7 Punkte
100 % teurer−10,5 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 27 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Aufgrund der baulichen Entwicklung des Campusgeländes Beutenberg in Jena beabsichtigt die Friedrich-Schiller-Universität Jena eine Umstrukturierung und Erweiterung des vorhandenen Stromversorgungsnetzes. So soll die neu zu errichtende Trafostation 12 in einen bestehenden 20 kV-Ring eingebunden werden, sodass die Voraussetzung einer Entlastung durch die Umbindung von Großverbrauchern geschaffen und die zukünftige Stromversorgung für neue Forschungsbauten sichergestellt werden kann. Die Trafostation 12 soll in zentraler Lage des Campus an der Albert-Einstein-Straße errichtet werden. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit ist diese als Fertigteilstation mit Betonraumzellen vorgesehen, wobei der Innenausbau nach dem gleichen Standard aller Trafostationen am Campus Beutenberg erfolgen soll. Über die neue Trafostation 12 sollen dann der 1. BA der Fraunhofer-Gesellschaft, das ACP und der Neubau des IPHT erschlossen werden. Idealerweise soll in der neuen Trafostation auch die Bestandsversorgung des ACP-Gebäudes mit einer Notstromversorgung integriert werden. Zudem ist der Ausbau der Trafostation 11 durch die Umverteilung des 2.BA IOF, der Beherrschung des einfachen Störfalls n-1 und der Umsetzung der Fernmeldetechnik aus dem Gebäude A13 abzuschließen.

Beschreibung des Loses

Durch Umstrukturierung von Großverbrauchern und Bereitstellung von Anschlüssen für neue Großverbraucher soll das Kundenanlagennetz auf dem Beutenberg Campus mittels des Ausbaus der vorhandenen Trafostation 11 um ca. 1,3MVA und dem Neubau der Trafostation 12 um ca. 2,8MVA erweitert werden.

Die neue Trafostation 12 soll in das 20kV Ringkabelnetz der Kundenanlage zwischen den Trafostation 10 und 11 eingebunden werden. Bei Netzausfall in der Trafostation 12 soll eine Netzersatzanlage einen Großverbraucher mit 88 kVA weiterversorgen.

Die geplante Baumaßnahme umfasst im Einzelnen: 1. Neubau der Trafostation 12 - Errichtung einer neuen Trafostation mit Netzersatzanlage mit folgenden Spezifika - Tiefbau, Bodenplatte, Streifenfundamente, Kabelgraben, Außenanlagen (alles Leistungsumfang KG 300 und 500), - Spiralschläuche zw. Trafostation, Bestandskollektor und Nutzergebäude, - Betonfertigteilstation, Ständerboden, Erdungsanlage, Grundrahmen, - 20 kV Schaltanlage nach Campus-Standard bestehend aus 5 St. Trafozellen mit ausfahr- und fernbedienbaren LS, 1 St Kuppelzelle mit LS, 1 St. Kuppelzelle mit Trenneinschub, 2 St. Einspeisezellen mit LS, Stationszubehör, Leitungsdifferenzialschutz (TST 10 und 12) für Einspeisezellen, 6 St. Überstromzeitschutz, Stationszubehör, - 0,4 kV-Schaltanlage mit ausfahr- u. fernbedienbare Leistungsschalter für Trafoeinspeisung, Kuppelfelder und Verbraucherabgänge ab 630A, Abgangsfelder mit NH-Sicherungslastleisten und multifunktionale Energieanalysatoren, - 3 St. Öl-Transformatoren 800 kVA alternativ 2x1,2 MW (TST12), und 2 St. 800 kVA (TST 5), - 20 kV und 0,4 kV Kabelanlage, - Ertüchtigung Gebäudeleittechnik (Austausch Bedienstation und Aufschaltung Netzwerk), - Eigenbedarfsverteilung, - IP fähige Netzwerkzähler, - Eigenstromversorgung 60 V DC-Anlage, - Datensammler und LWL Datentechnik, - Kabelanlage Daten, - Energieprozessmanagementsystem (EPMS) Hardware und Dienstleistungen, - Netzersatzanlage (88 kVA Verbraucherleistung ACP) und - Baustromversorgung

2. Anbindung der Trafostation 12 zu dem in unmittelbarer Nähe befindlichen Kollektor und Gebäuden zur Einschleifung und Verteilung der 20 kV und 0,4 kV-Kabel

3. Sofern möglich, Integration einer Notstromversorgung für die Bestandsversorgung des ACP-Gebäudes in den Betonraumzellen der Trafostation 12, ggf. Integration eines Notstromcontainer im Bereich der Trafostation 12

4. Die Erweiterung und Umstellung der Trafostation 11 von 10 auf 20 kV - 2 Stück Leistungsschalter Zellen MS-Schaltanlage 20 kV und Kabel, - 1 Stück Sicherungslasttrennschalter Zelle MS-Schaltanlage 20kV und Kabel, - 3 Stück Trafo 20/0,4 kV 630 kVA und Kabel und Entsorgung 2 Stück 10kV Trafos, - 1 Stück Trafo 20/0,4 kV 800 kVA und Kabel und Entsorgung des 10kV Trafo, - 6 Stück NSHV Schaltschränke 0,4 kV (ausfahr- u. fernbedienbare Leistungsschalter), Kabel und multifunktionale Energieanalysatoren, - 4 St. Leistungsschalter aus dem Bestand ausfahrbar umrüsten, - Leitungsdifferenzialschutztechnik für Einspeisezellen (bisher gerichteter UMZ-Schutz) und Überstromzeitschutz, - 4 Stück netzwerkfähig geeichte IP-Zähler (Trafo 1-3 und 12) und Austausch der Module von M-Bus auf IP für Trafo 16 und 17, - Rückbau und Entsorgung 10 kV-Schaltanlage TST 5a, - Trafo 17 (3.BA IOF) incl. Kabelanlage von Trafobox in Station 5a umsetzen und umverlegen, - Erweiterung Energieprozessmanagementsystem (EPMS) Hardware und Dienstleistungen, - Umsetzung Schwachstromanlagen vom Gebäude A13 in die TST 11, wie TK-Technik (internes Campus Netz) neue Verteiler und Umverlegung Kabel, Brandmeldeanlage, - Umstellung der Trafostationen 10 und 11 von 10kV auf 20kV

Der Leistungsumfang beinhaltet: a. Fachplanung der Starkstromanlagen b. Fachplanung der Fernmelde- und informationstechnische Anlagen c. Fachplanung der Gebäude- und Anlagenautomation

Die geplante Baumaßnahme zeichnet sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Gebäudetyp: Bauwerk für technische Zwecke (Bauwerk zur Versorgung mit Elektrizität); 2. Art der Baumaßnahme: Neu- und Ausbau Trafostationen; 3. Geschätzte Bauwerkskosten (Summe KGr 440-450 und 480 nach DIN 276): ca. 3,05 Mio. EUR brutto.

Die Planung muss in enger Zusammenarbeit mit der Objektplanung Bau erfolgen. Die Schnittstellen sind gemeinsam abzustimmen.

Gegenstand dieses Verfahrens ist die Vergabe der Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI §55, Anlagengruppen 4 bis 5 und 8 gem. HOAI §53: Grundleistungen LPh 2-8, soweit erforderlich (z.B. LPh 4), sowie ausgewählte besondere Leistungen, sofern erforderlich. Eine losweise Vergabe ist nicht beabsichtigt. Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen (siehe auch optionale Leistungen).

Folgende Unterlagen liegen vor und sind Bestandteil der Vergabeunterlagen, die im Internet abgerufen werden können: Vertragsentwurf inkl. Anlagen (u.a. AVB´s, spezifische Leistungspflichten, Rahmenterminplan, Projektbeschreibung etc.); im Falle der Angebotsaufforderung/ Einladung zur Verhandlung unterzeichnet vorzulegen: Verpflichtung zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen (sofern zutreffend auch für NU) / Verpflichtung Tariftreue, Mindestentgelt und Entgeltgleichheit (sofern zutreffend auch für NU) nach dem Thüringer Vergabegesetz [ThürVgG].

Voraussichtlicher Zeitrahmen: 1. Beauftragung: 04/2024; 2. Realisierung bis 05/2026; 3. Projektabschluss: im Nachgang (Hinweis: Angaben ohne LPh 9 / Gewährleistungszeit).

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag4 von 4 angegeben

Personaleinsatzkonzept (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen)25,8 %
Strukturelle Herangehensweise (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen)24,2 %
Herangehensweise an komplexe fachtechnische Aufgabenstellungen (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen29 %
Preis (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen)21 %
Qualität
Personaleinsatzkonzept (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen)
Qualität
Strukturelle Herangehensweise (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen)
Qualität
Herangehensweise an komplexe fachtechnische Aufgabenstellungen (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen
Kosten
Preis (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen)

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang4 von 6 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Dauer
25 Monate
Verlängerung
bis zu 1-mal: Die angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Gewährleistungszeit und ist als Zirka-Angabe zu verstehen. Sie kann sich je nach Projekterfordernis verändern; daraus können keinerlei Ansprüche abgeleitet werden.
Optionen
(1) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsphasen. Mit Vertragsschluss ist beabsichtigt, die Leistungsphasen 2 bis 4 gem. HOAI §55 für die Anlagengruppen 4-5 gem. HOAI §53 zu beauftragen (Stufe 1), soweit dies Bestandteil der beabsichtigten Beauftragu … ganz lesen(1) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsphasen. Mit Vertragsschluss ist beabsichtigt, die Leistungsphasen 2 bis 4 gem. HOAI §55 für die Anlagengruppen 4-5 gem. HOAI §53 zu beauftragen (Stufe 1), soweit dies Bestandteil der beabsichtigten Beauftragung ist. Die weiteren Stufen werden bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme einzeln oder im Ganzen schriftlich beauftragt. Aus der stufenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere bzw. zusätzliche Vergütung. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind insbesondere die Einhaltung der Kosten und Termine, die vorhandenen oder sich ggf. ändernden Finanzierungsgrundlagen. (2) Vergabe Besonderer Leistungen, sofern und soweit diese erforderlich werden. (3) In der 2. Stufe des Verfahrens werden den zur Teilnahme an der 2. Stufe des Verfahrens ausgewählten Unternehmen weitere Unterlagen zur Verfügung gestellt, u.a.: Formblatt für Honorarangebote. Neben einem Honorarangebot und einem Konzept zu den nichtpreislichen Zuschlagskriterien sind in der 2. Stufe des Verfahrens weitere Unterlagen/Erklärungen vorzulegen (u.a. Angaben für die Abfrage beim Wettbewerbsregister sowie ggf. - soweit nicht bereits mit dem Teilnahmeantrag erfolgt - Erklärungen für Unterauftragnehmer). Verpflichtung zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen (auch für NU, sofern zutreffend) / Verpflichtung Tariftreue, Mindestentgelt und Entgeltgleichheit (auch für NU, sofern zutreffend) nach dem Thüringer Vergabegesetz [ThürVgG]. (4) Folgende Unterlagen sind bereits mit der Bekanntmachung im Internet abrufbar: Vertragsentwurf inkl. Anlagen (1. spezifische Leistungspflichten; 2. Projektbeschreibung, 3. Rahmenterminplan, 4. AVBs, 5. Qualitätssicherung LPH 6; 6. Anlage Qualitätssicherung LPH 7; 7. Unterlagen zur Allgemeinen Aufgabenstellung [CAD-Vorgaben, Richtlinien für Dokumentationen], 8. Verpflichtungserklärung nach Verpflichtungsgesetz). Eine Kenntnis der vorbenannten Unterlagen ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Freistaats Thüringen beim Thüringer Landesverwaltungsamt, Jorge-Semprún-Platz 4, 99423 Weimar
Fristen für Nachprüfungsanträge
Mit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß §62 VgV. Vergaberechtsverstöße sind vom Antragsteller eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Ansonsten gilt gemäß §160 (3) GW … ganz lesenMit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß §62 VgV. Vergaberechtsverstöße sind vom Antragsteller eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Ansonsten gilt gemäß §160 (3) GWB, dass ein Nachprüfungsantrag unzulässig ist, soweit: 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. §160 (3) Satz 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach §135 (1) Nr. 2 GWB. §134 (1) S. 2 GWB bleibt unberührt. Gemäß §135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen2 von 2 angegeben

Hinweis
Die angegebene Vertragslaufzeit ist als Zirka-Angabe zu verstehen; Angabe ohne LPh 9 / Gewährleistungszeit, Verwendungsnachweis. Der Auftraggeber wird für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, eine Anfrage beim Wettbewerbsregister (Bundeskartellamt) durchführen.
Hinweis
Bekanntmachungs-ID: CXS0YHJY1PDBF9TA - Die Kommunikation erfolgt nur über die Vergabeplattform (Deutsches Vergabeportal). Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. - Die Angebotsinhalte zu nichtpreislichen bewertungsrelevanten Angebotsbestandteilen werden nicht verhan … ganz lesenBekanntmachungs-ID: CXS0YHJY1PDBF9TA - Die Kommunikation erfolgt nur über die Vergabeplattform (Deutsches Vergabeportal). Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. - Die Angebotsinhalte zu nichtpreislichen bewertungsrelevanten Angebotsbestandteilen werden nicht verhandelt. Die für die nichtpreisliche Bewertung relevanten Angebotsbestandteile sind mit dem Erstangebot vorzulegen und werden auf dieser Grundlage unter Berücksichtigung einer vorgesehenen Präsentation bewertet (s.a. Hinweise in der Bewertungsmatrix). Je Kriterium werden 0, 1, 3 oder 5 Punkte vergeben (näheres siehe Vergabeunterlagen). Es können insgesamt maximal 310 Punkte erreicht werden. Bewertung Honorarangebote: Die einzelnen Honorarangebote werden jeweils mit max. 5 Punkten bewertet. 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis, 0 Punkte erhalten Angebote mit dem 1,75-fachen oder mehr als dem 1,75-fachen des niedrigsten Preises. Die Punktzahl errechnet sich im Übrigen dann wie folgt: 0 + 5 x (niedrigster Preis x 1,75 - Preis) / (niedrigster Preis x 1,75 - niedrigster Preis). - Der Bauherr beabsichtigt, im Rahmen der Verhandlung (Zuschlagsverfahren) die Frist für die Einlieferung der finalen Honorarangebote im Einvernehmen mit den Bietern auf 10 Tage festzulegen. - Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gemäß VgV §17 (11) auf der Grundlage der Erstangebote zu erteilen. Einzureichende Unterlagen: - A1 Formblatt Honorarangebot (mit dem Angebot vorzulegen) - A3 Formblatt Eigenerklärung zum Thüringer Vergabegesetz gemäß § 8 Abs. 1 S. 1 ThuerVgG (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen) - A4 Verzeichnis vorgesehener Unterauftragnehmer (mit dem Angebot vorzulegen, sofern eine Unterauftragnehmervergabe vorgesehen ist) - A5 Verpflichtungserklärung des Unterauftragnehmers (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen, sofern eine Unterauftragnehmervergabe vorgesehen ist). - A6 Erklärungen zum Geheimwettbewerb für Unterauftragnehmer (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): - nur bei Mehrfachbeteiligung des/der Unterauftragnehmer erforderlich - Konzept zu den nichtpreislichen Zuschlagskriterien (Bewertungsmatrix Kriterien Ziff. 1.1-3.3)

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
Ingenieurbüro Hanusch, Oschersleben2

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Anschrift
Fürstengraben 1, 07743 Jena
Kontakt
kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung
Auskünfte
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Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 713 (Dienstleistungen von Ingenieurbüros) in Thüringen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

201vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (118 Lose mit Angabe)
146.569 €Zuschlagswert im Median
72.359 € – 341.307 €mittlere Hälfte, 126 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung b67fed65-4e5a-4c11-8d51-247fe4074894.