Beschaffung von 3 Stück autonom profilierenden Floats mit Zubehör im Rahmen der Argo BGC Erweiterung
Bundesamt für Seeschiffahrt und Hydrographie · Hamburg, Hamburg
Aktenzeichen 1114/002/01524veröffentlicht 12.05.2023LieferleistungenOffenes Verfahren
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Einordnungvon uns ausgewertet
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Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.
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Fristen und TermineStand 08.11.2026
- Veröffentlichungvor 42 Monaten
- Heute
Beschreibung
Argo ist das erste globale Echtzeit-In-situ-Beobachtungsnetzwerk in der Geschichte der Ozeanographie. In Argo operiert eine Flotte von etwa 4000 autonomen Floats im ganzen Weltmeer. Die Floats tragen Sensoren, um Temperatur, Salzgehalt und in der BGC Erweiterung auch biogeochemische Parameter (wie Sauerstoff, Chlorophyll-a, Schwebstoffe, abwärts gerichtete Strahlung, Nitrat und pH) zu messen, während sie sich in der Wassersäule aktiv auf und ab bewegen. Sie bieten einem breiten Spektrum von Nutzern einen beispiellosen, kostenlosen und offenen, qualitätskontrollierten Datensatz. Seit Januar 2008 ist das BSH für den operationellen Betrieb des deutschen ARGO-Beitrags zuständig. Um den Vorgaben des internationalen ARGO-Programms bezüglich der Flächendichte zu entsprechen und den deutschen Verpflichtungen nachzukommen, müssen pro Jahr neue Floats ausgesetzt werden, sodass der Sollbestand von 200 deutschen Floats in Zukunft erhalten bleibt. Diese Anzahl stellt eine sachgerechte Zustandsbeschreibung in dem vom BSH zu überwachenden Seegebiet sicher. Die operationellen Messungen im deutschen Argo Programm sollen kontinuierlich auf BGC Floats erweitert werden. Informationen des internationalen Argo Programms zu Anforderungen an Floats und deren Messgenauigkeiten sind hier zu finden: http://www.argo.ucsd.edu/What_is_Argo_float.html und http://www.argo.ucsd.edu/FAQ.html#accurate
Beschreibung des Loses
Folgende Leistungen sind vom Auftragnehmer zu erbringen, aufgelistet in chronologischer Reihenfolge: 1) Konfiguration der BGC Floats nach der durch den Auftraggeber gewählten Kombination von Sensoren unter Einstellung gewählter Missionsparameter. Zwingende technische Funktionsmerkmale der Floats und der Sensoren sind in Anhang XX1 angegeben, 2) Ausführung eines erfolgreichen Selbsttest der gefertigten Floats durch den Auftragnehmer und Nachweis eines ausführliches Protokoll des erfolgreichen Tests. Eine Zahlung erfolgt nur nach erfolgreicher Kontrollprüfung. 3) Auslieferung der Floats zum angebenen Lieferort (direkt ans Schiff oder Lagerort). Die Lieferzeit sollte nicht länger als 7 Monate betragen, sodass der Beschaffungsvorgang möglichst in einem Haushaltsjahr zu bewerkstelligen ist. Für die hier zu beschaffenden Floats ist der späteste Liefertermin der 9.12.2023. 3a) Der Transport der Floats (Gefahrgut) wird durch den Auftragnehmer gemäß der gelten Transportvorschriften (Luft-, See-, Schienen- und Straßenverkehr) durchgeführt. Insbesondere müssen die Batteriesätze und die Kisten den zum Zeitpunkt der Lieferung den offiziell geltenden UN-Vorschriften (IATA, IMDG und ADR) entsprechen. Die Batteriepacks müssen gemäß UN DOT 38.3 für die Beförderung gefährlicher Güter (UN 3091/UN 3090) zertifiziert sein. Der Auftragnehmer ist für die Kennzeichnung der Transportkisten unter Beachtung der Gefahrgutvorschriften verantwortlich. 3b) Für die Verpackung der Floats sind die Floats in Einzelkisten zu verpacken, um es vor Stößen zu schützen. Das Bruttogewicht der Kiste darf in leerem Zustand 60 kg nicht überschreiten. Die Kisten sollen stapelbar und mit Hebegriffen versehen sein. Ihre Abmessungen entsprechen den Normen für den internationalen Straßentransport (Gesamtlänge weniger als 2,45 Meter). Die Kisten müssen mit den passenden Gefahrgutkennzeichnungen versehen sein und die Lage des Schwerpunkts der beladenen Kisten sowie deren Hauptausrichtung (oben/unten) angeben sein. Bei Verwendung von unbehandeltem Holz für die Kisten müssen die internationalen Hygienevorschriften eingehalten werden (Begasung), und der offizielle Stempel wird unter der Verantwortung des Herstellers auf der Kiste angebracht. Die Abnahmeprüfung bei Lieferung vor Ort umfasst mindestens die drei folgenden Phasen: - Sichtprüfung der Geräte und Überprüfung der Konformität der Dokumentation; - Überprüfung der grundlegenden Kommunikationsfunktionen mit den Geräten nach Auslieferung vor Ort (Autotests); - Überprüfung der Protokolle aus den Tests durchgeführt durch den Auftragnehmer Die Abnahme der Floats wird nach erfolgreichem Abschluss dieser Arbeiten bestätigt. Wenn die Abnahmetests nicht zufriedenstellend ausfallen, übernimmt der Auftragnehmer die Kosten für den Rücktransport der Geräte in sein Werk und den erneuten Versand nach Abschluss der Verbesserungen. Mitzuliefernde Dokumente sind in der detaillierteren Leistungsbeschreibung (Anhang XX1) nachzulesen. Die Dokumente können sowohl digital wie schriftlich geliefert werden. Die Ansprechpartner am BSH sind Anja Schneehorst, Simon Tewes, Meike Sena Martins und Birgit Klein.
Zuschläge
| Zuschlag an | Angebote |
|---|---|
| J. Bornhöft Industriegeräte GmbH | – |
AuftraggeberAlle Verfahren dieses Auftraggebers
- Name
- Bundesamt für Seeschiffahrt und Hydrographie
- Art
- Zentrale Regierungsbehörde, Allgemeine öffentliche Verwaltung
- Anschrift
- Hamburg
- Kontakt
- ?keine Angabe
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
Preise und WettbewerbPremium
Verlauf des Verfahrens2 Meldungen
- Vergabebekanntmachung (diese Seite)
- MeldungFrist 11.04.2023
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 0d385589-f01e-4269-83b3-ecd11a3ed22c.