Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen - kooperatives Modell (BaE koop)" - Ausbildungsjahr 2026/2027 Geschäftsstellenbereich Schwedt/Angermünde
Landkreis Uckermark, Rechtsamt · Prenzlau, Brandenburg
Aktenzeichen 521-EU-1-26-2-VgVveröffentlicht 01.07.2026DienstleistungenOffenes Verfahren
- Laufzeit
- 1 Jahr
- 01.09.2026 – 31.08.2027
- Verfahren
- Offenes Verfahren
Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.
Geplant · Neuausschreibung möglich
Vertrag endet voraussichtlich am – Neuausschreibung möglich
in 10 Monaten · Ende steht in der Bekanntmachung · Verlängerung möglich (bis zu 2-mal)
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Verlängerungen sind nicht eingerechnet. Ob und wann neu ausgeschrieben wird, entscheidet die Vergabestelle. Die Erkennung einer Neuausschreibung ist eine Schätzung. Weitere auslaufende Verträge
Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 1 Jahr01.09.2026 – 31.08.2027, bis zu 2 Verlängerungen
- Lose
- 1
- Verfahren
- Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Prenzlau17291, Landkreis Uckermark, Brandenburg
- Einreichung
- ?keine Angabe
Schnellprüfung für Bieter
- ?Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
- ?Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
- ?Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
- ?Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- ?E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- ?Wiederkehrender Auftragkeine Angabe
Einordnungvon uns ausgewertet
Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.
Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.
Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.
Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 96 Tage (20 Verfahren, 24 Monate).
Sie erhält im Median 3 Angebote je Los (28 Lose mit Angabe).
Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Fristen und TermineStand 07.11.2026
- Veröffentlichungvor 4 Monaten
- Vertragsbeginnvor 2 MonatenLaufzeit bis 31.08.2027
- Heute
Beschreibung
Ausbildungsuchende, die Leistungen zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes nach dem SGB II erhalten und nicht in einer betrieblichen Berufsausbildung einen anerkannten Beruf erlernen können, erhalten die Möglichkeit, gemäß § 16 Abs. 1 SGB II in Verbindung mit § 76 SGB III ihre Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung unter Einbeziehung von Kooperationsunternehmen (welche die Eignung nach §§ 27 ff. BBiG bzw. §§ 21 ff. HwO besitzen) zu absolvieren.
Beschreibung des Loses
Die Aufnahme, Fortsetzung bzw. Beendigung einer Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen wird vorrangig jungen Menschen gewährt, die besondere Hilfen beim fachtheoretischen und fachpraktischen Wissenserwerb oder beim sozialen Integrationsprozess benötigen. Dazu zählen bspw. auch junge Menschen mit Migrationshintergrund, die aufgrund von Sprachdefiziten oder bestehender sozialer Eingewöhnungs-schwierigkeiten in einem fremden soziokulturellen Umfeld besondere Unterstützung brauchen. Die Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung führt auf der Grundlage des Berufsbildungsgesetzes oder der Handwerksordnung i. V. m. den einschlägigen Verordnungen zu einem staatlich anerkannten Berufsabschluss. Im Rahmen eines Berufsausbildungsvertrages wird die Ausbildung zwischen dem jungen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten und dem Träger der Berufsausbildung durchgeführt. Während der Durchführung der Berufsausbildung sind alle Möglichkeiten wahrzunehmen, um den Übergang des Auszubildenden in eine betriebliche Berufsausbildung, möglichst bei den Kooperationsunternehmen, zu fördern bzw. zu erzielen. Der Auftragnehmer ist neben der Gewinnung von Kooperations-unternehmen für die Koordinierung der Ausbildung mit allen beteiligten Akteuren verantwortlich und unterstützt diese in ihrer Aufgabenwahrnehmung, insbesondere durch die fachtheoretische Wissensvermittlung und sozialpädagogische Begleitung. Die fachpraktische Wissensvermittlung wird durch die Kooperations-unternehmen durchgeführt.
Gegenstand nach CPV
- 80530000BerufsausbildungHauptgegenstand
Bedingungen
Zuschlag6 von 6 angegeben
- Qualität
- Wertungskriterium "Aktivierung und Motivation der Auszubildenden"Gewichtung (Punkte, genau) 25Stellen Sie eine zielgruppenadäquate Strategie zur Aktivierung der Auszubildenden zu Beginn der Ausbildung dar. Schildern Sie Ihre strategische Vorgehensweise zur Vorbereitung der Auszubildenden und zur Steigerung von Engagement und Motivation. Gehen Sie dabei auf die verschiedenen "Handlungsbedarfe" der Zielgruppe ein, die zu mangelnder Motivation führen. Beschreiben Sie anhand eines konkreten Beispiels, wie Sie einen Auszubildenden für eine regelmäßige Teilnahme gewinnen und vorzeitige Abbrüche in den ersten Wochen verhindern wollen. Erläutern Sie daher Ihre pädagogische Vorgehensweise, um von Beginn an motivationsbe- dingten Abbrüchen entgegenzuwirken.
- Qualität
- Wertungskriterium "Individuelle Förderplanung"Gewichtung (Punkte, genau) 30Stellen Sie beispielhaft anhand eines lernbeeinträchtigten oder sozial benachteiligten jungen Menschen mit multiplen Handlungsbedarfen und schwierigem familiären Hintergrund die individuelle Förderplanung dar. Erläutern Sie, wie Sie die Verzahnung von Theorie und Praxis (Zusammenarbeit mit den Kooperationsbetrieben und Berufsschulen) in einem beliebigen Ausbildungsberuf umsetzen, insbesondere wie Sie die Erkenntnisse während der fachpraktischen Wissensvermittlung und der fachtheoretischen Wissensvermittlung in der Berufsschule berücksichtigen. Beschreiben Sie, wie die Entwicklung der Schlüsselkompetenzen sowie die Unterstützung des anzustrebenden Ziels eines frühzeitigen Übergangs in betriebliche Ausbildung erfolgen soll. - inhaltliche Ausgestaltung der Ausbildungsphasen, - Inhalte der Förderangebote, - Abstimmung der Förderangebote auf die Anforderungen der Ausbildungsberufe, - Methoden, - zielgruppengerechte Didaktik und Vermittlungsmethoden, - Abstimmung von Bildungsabschnitten, Lernzielen und Vermittlungsmethoden in Hinblick auf das Zusammenspiel von Praxis- und Theorieteilen der Ausbildung, - spezielle pädagogische Methoden/Lehrmittel/Lernmittel - Ansätze des ergebnisorientierten Lernens, - sozialpädagogische Angebote in Bezug auf Ziele, Methoden und Schwerpunkte, - Ausgestaltung externer sozialpädagogischer Kooperationsbeziehungen sowie Formen von Krisenintervention.
- Qualität
- Wertungskriterium "Stütz- und Förderunterricht"Gewichtung (Punkte, genau) 15Beschreiben Sie an einem Beispielfall mindestens je eine Unterrichtsstunde Stützunterricht (45 Minuten) und eine Unterrichtsstunde Förderunterricht (45 Minuten). Erläutern Sie, welche methodische und didaktische Vorgehensweise Sie wählen. - Elemente des Stützunterrichts zur Absicherung des Erwerbs von Fachtheorie und allgemeinbildenden Kenntnissen, - Darstellung des Förderunterrichts zum Aufbau adäquater Lerntechniken und Lernvoraussetzungen, - Verzahnung von Stütz- und Förderunterricht mit anderen Lebenssituationen, - Zusammenarbeit mit den Berufsschulen und Kooperationsbetrieben, - zielgruppenadäquate Lehrmittel/Lernmittel.
- Qualität
- Wertungskriterium "Integrationsstrategie und Integrationschancen"Gewichtung (Punkte, genau) 10Stellen Sie Ihre Integrationsstrategie für die frühzeitige Vermittlung der Auszubildenden in betriebliche Ausbildung sowie die Integration in Arbeit zum Ende der Ausbildung dar. Gehen Sie dabei insbe- sondere auf die Bedeutung der fachpraktischen Wissensvermittlung im Kooperationsbetrieb ein. Zeigen Sie auf, wie Sie die Vermittlung in die betriebliche Ausbildung frühzeitig bzw. die Integration in Arbeit (zum Ende der Ausbildung) realisieren wollen. Gehen Sie dabei auch auf Ihre regionalen Partner, Kooperationsbetriebe sowie Netzwerkstrukturen oder ggf. Verbundsysteme ein. Schildern Sie weiterhin, wie Sie die Auszubildenden und Betriebe auf die fachpraktische Wissensvermittlung vorbereiten. Ferner beschreiben Sie, wie Sie den Wechsel der Auszubildenden in betriebliche Ausbildung gestalten wollen. Analog dazu skizzieren Sie den Übergang nach Abschluss der Ausbildung in Arbeit. Beurteilen Sie die Integrationschancen der Auszubildenden auf dem regionalen und überregionalen Arbeits- und Ausbildungsmarkt und geben Sie eine Einschätzung ab, wie viele vorzeitige Übertritte in betriebliche Ausbildungen Sie voraussichtlich erreichen werden. In diesem Zusammenhang ist das Land Brandenburg (inklusive "Berliner Raum") unter besonderer Würdigung des Landkreises Uckermark als "regionaler Arbeitsmarkt" zu verstehen. Erläutern Sie, wie Sie gezielt Kooperationsbetriebe für die fachpraktische Wissensvermittlung, Ausbildungs- und Arbeitsstellen in erforderlichem Umfang gewinnen und die Auszubildenden bei ihren Eigenbemühungen aktiv unterstützen wollen. - Angebote und Hilfen zur Übernahme in eine betriebliche Ausbildung, - Angebote und Hilfen zur Integration in den Arbeitsmarkt zum Ende der Ausbildung, - Darstellung des regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarktes, - Darstellung der regionalen Verbundsysteme, Ausgestaltung der Zusammenarbeit und Verzahnung, - Darstellung der Kooperation mit Partnern der Ausbildung und Förderung.
- Qualität
- Wertungskriterium "Personaleinsatz und Umsetzungsmodell"Gewichtung (Punkte, genau) 20Erläutern Sie, wie Sie das Personal optimal im Hinblick auf die von Ihnen verfolgte Strategie bzw. die von Ihnen gewählten Methoden einsetzen. Wie stellen Sie sicher, dass das Personal die Auszubilden-den nach verbindlichen Qualitätskriterien und einheitlichen "Lehrplänen" betreut und qualifiziert? Wie erfolgt die Verzahnung von Sozialpädagogik mit Fachpraxis (Kooperationsbetrieb) und Lernförderung (Lehrkraft sowie Berufsschule)? Gehen Sie auch auf die Sicherstellung der erforderlichen Personalkapazitäten vor dem Hintergrund der kontinuierlichen Zuweisung während der Ausbildung sowie des individuell unterschiedlichen Unterstützungs- bedarfes der Auszubildenden ein. Erläutern Sie die Qualitätssicherung bei Unterrichtsausfall bzw. Personalausfällen während der Durchführung der Berufsausbildung. Wie können diese Situationen behoben bzw. verhindert werden? Stellen Sie weiterhin dar, welche Strategien Sie entwickelt haben, um die Kontinuität des Personals während der Berufsausbildung zu gewährleisten bzw. in Erwägung ziehen.
- Preis
- Ermittlung des Preis-Leistungs-Verhältnisses. Kennzahl für das Preis-Leistungs-Verhältnis = Monatspreis je Teilnehmerplatz / Gesamtsumme der Leistungspunkte. Es folgt eine kaufmännische Rundung auf zwei Dezimalstellen. Das Angebot mit dem so ermittelten niedrigsten Wert ist das wirtschaftlichste Angebot und erhält den Zuschlag. Bei identischen Ergebnissen erfolgt eine Auslosung.
Eignung0 von 2 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
- Nachreichen von Unterlagen
- ?keine Angabe
Laufzeit und Umfang4 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- 01.09.2026
- Vertragsende
- 31.08.2027
- Verlängerung
bis zu 2-mal: Die Förderung des einzelnen Auszubildenden erfolgt zunächst für ein Jahr. Durch den Auftragnehmer sind bei entsprechender Eignung des Auszubildenden rechtzeitig Vermittlungsbemühungen zur Fortsetzung der Ausbildung im Betrieb einzuleiten. Die Förderung wird bis zum Ende der nach dem B … ganz lesenkürzer
bis zu 2-mal: Die Förderung des einzelnen Auszubildenden erfolgt zunächst für ein Jahr. Durch den Auftragnehmer sind bei entsprechender Eignung des Auszubildenden rechtzeitig Vermittlungsbemühungen zur Fortsetzung der Ausbildung im Betrieb einzuleiten. Die Förderung wird bis zum Ende der nach dem BBiG bzw. der HwO vorgeschriebenen Ausbildungszeit fortgesetzt, wenn der Übergang des Auszubildenden in ein betriebliches Ausbildungsverhältnis nicht zustande kommt. Die Förderung endet für den einzelnen Auszubildenden grundsätzlich mit Übergang in eine betriebliche Ausbildung bzw. mit dem erfolg-reichen Abschluss der außerbetrieblichen Ausbildung. Rechtzeitig vor Ende des ersten Ausbildungsjahres sind daher bei entsprechender Eignung des jeweiligen Auszubildenden seitens des Auftragnehmers Vermittlungsbemühungen zur Fortsetzung der Ausbildung in einem Betrieb einzuleiten. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, möglichst alle Auszubildenden in ein betriebliches Ausbildungsverhältnis zu vermitteln. Für Auszubildende, die die Abschlussprüfung nicht bestanden haben, verlängert sich auf Antrag das bestehende Vertragsverhältnis bis zur nächstmöglichen Wiederholungsprüfung, längstens jedoch bis zum 28.02.2031.- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben
- Elektronische Einreichung
- ?keine Angabe
- Einreichung über
- ?keine Angabe
- Sprache
- ?keine Angabe
- Nebenangebote
- ?keine Angabe
- Mehrere Hauptangebote
- ?keine Angabe
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung1 von 4 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- ?keine Angabe
- Vorbehaltene Ausführung
- ?keine Angabe
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz2 von 2 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie (MWE), 14473 Potsdam
- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt nicht darunter
Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben
- Hinweis
- #Bekanntmachungs-ID: CXP9YH1HZMP#
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
Zuschläge
| Zuschlag an | Angebote |
|---|---|
| Uckermärkischer Bildungsverbund gGmbH, Schwedt/O. | 3 |
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Karl-Marx-Straße 1, 17291 Prenzlau
- Website
- uckermark.de
- Kontakt
- vergabestelle@
uckermark.de
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- Vergabebekanntmachung (diese Seite)
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 960fe3a3-6153-4aef-aa59-ca025d4605c8.