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Frist abgelaufennational

BA 21963: Hochpräzises EMFI-System

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik · Bonn

Aktenzeichen BA 21963veröffentlicht 21.11.2024Öffentliche Ausschreibung

Angebotsfristseit 697 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Auf einen Blick

Art des Auftrags
keine Angabe
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Bonn
Einreichung
elektronisch: Zulässigevergabe-online.de
Diese Bekanntmachung ist eine Kurzmeldung. Laufzeit, Lose, Eignungs- und Zuschlagskriterien stehen nur in den Unterlagen auf der Vergabeplattform.

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.

Obergrenze: Nationales Verfahren: Der Gesamtwert liegt unter dem jeweiligen EU-Schwellenwert (216.000 € für Liefer- und Dienstleistungen, 5.404.000 € für Bauleistungen). Ausnahme: kleine Lose eines EU-weiten Auftrags.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 152 Tage (11 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 3 Angebote je Los (3 Lose mit Angabe).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 24 Monaten
  2. Fragen bis 10:00 Uhr
    vor 23 Monaten
  3. Angebotsfrist 10:00 Uhr
    über evergabe-online.de
    vor 23 Monaten
  4. Heute

Beschreibung

Das Referat T 11 „Sichere Halbleiter-Technologien“ betreibt eine Arbeitsumgebung zur Untersuchung von ICs auf Hardware-Schwachstellen. Ein in der Praxis häufig genutztes Mittel sind Angriffe über die Injektion von elektromagnetischen Pulsen (EMFI). Hierbei spielen die exakte Position und der Zeitpunkt, an der der Fehler eingebracht wird, eine entscheidende Rolle. Je höher die zeitliche und räumliche Auflösung des Systems ist, desto mehr, oft auch gefährlichere Angriffe lassen sich damit durchführen. Das Referat verfügt bereits über ein EMFI-System. Dieses ist für grundlegende Angriffe geeignet, erreicht aber lediglich Spannungen von maximal 500 V und Pulslängen von 80 ns mit Spulendurchmessern von minimal ca. 1mm. Daher soll nun ein hochpräzises EMFI-System beschafft werden, das sowohl eine deutlich höhere zeitliche und räumliche Auflösung sowie Spannung erreicht, als auch in der Lage ist, zeitlich sehr eng beieinander liegende Doppelpulse zu erzeugen. Mit einem solchen System kann die Lücke zwischen EMFI- und LFI-Angriffen deutlich verkleinert werden. Da EMFI-Systeme deutlich günstiger sind als LFI-Systeme (ca. 10% des Preises) und weder obligatorisch eine Öffnung des Prüflings erfordern (kein IR-Mikroskop benötigt), noch ein so hohes Risiko mit sich bringen, den Prüfling durch die Injektion zu zerstören, ergibt sich hier eine neue Bedrohungslage, da Angreifer hierdurch u.U. mit weniger Budget sehr effiziente Angriffe durchführen können. Das zu liefernde System muss mindestens folgende technische Vorgaben erfüllen: - Mind. zwei mit dem System kompatible Spulen enthalten; der größte Spulendurchmesser beträgt max. 500 µm - Spannung über der Spule mind. 1000 V - Die Polarität der Pulse muss einstellbar sein, um mit ansonsten identischen Parametern Störpulse induzieren zu können - Pulsanstiegszeit max. 5ns - Alle Pulsparameter (Spannung, Verzögerung, Polarität…) per Software einstellbar - Aussenden von Doppelpulsen mit min. Abstand von 25 ns - Das System muss automatisierbar sein. Hierfür benötigte Treiber werden dem BSI zur Verfügung gestellt. Die Kosten hierfür müssen im Angebotspreis enthalten sein. - Das System ist vorzugsweise unter Linux ansteuerbar. Hierfür benötigte Treiber werden dem BSI zur Verfügung gestellt. Die Kosten hierfür müssen im Angebotspreis enthalten sein. - Es ist eine Ansteuersoftware mitzuliefern, die dem BSI zur dauerhaften Nutzung ohne weitere Kosten überlassen wird (Lizenzmodelle sind nicht zulässig). Die Systemanforderungen für den Betrieb der Software sind im Angebot anzugeben. - Das System verfügt vorzugsweise über eine räumliche Trennung des Hochspannungsteils von den Spulen, so dass die Spulen mit möglichst geringer Beeinträchtigung der Sicht platziert werden können. - Die Spulen sind vorzugsweise federnd gelagert, um eine Beschädigung durch Mechanik möglichst zu vermeiden. Der AN liefert und montiert das System (Herbeiführung der Betriebsbereitschaft) an dem vom BSI vorgesehenen Aufstellort (s. Kapitel 1.4). Eine Anleitung für die Montage bzw. Demontage des Systems ist mitzuliefern. Anschließend ist die Funktionsfähigkeit des Systems durch eine entsprechende Demonstration nachzuweisen. Details sind der Leistungsbeschreibung (siehe Anlage) zu entnehmen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

Für diese Meldung fehlen Hauptgegenstand oder Bundesland, deshalb gibt es kein Marktumfeld.

Preise und WettbewerbPremium

Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 0030fa51-b6c5-4639-8b0f-fcb957293509.