Automatisierung der Prozesse in der Zentralapotheke mit einer Robotik basierten Lösung zur Unit Dose-Herstellung, Lagerung und Ausgabe
Krankenhausgesellschaft St. Vincenz mbH (St. Vincenz Krankenhaus Limburg) · Limburg an der Lahn, Hessen
Aktenzeichen 2024_18veröffentlicht 05.07.2024LieferleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Lose
- 2
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Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Lieferleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- ?keine Angabe
- Lose
- 2Angebot auf bis zu 2, Zuschlag höchstens 2 je Bieter
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Limburg an der Lahn65549, Landkreis Limburg-Weilburg, Hessen
- Einreichung
- elektronisch: Zulässighad.de
Schnellprüfung für Bieter
- Unterlagen frei zugänglichja
- Elektronische Einreichung verpflichtendnein
- Nebenangebote zugelassennein
- Mehrere Hauptangebote zugelassennein
- Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
- E-Rechnung verpflichtendja
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- Wiederkehrender Auftragnein
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.
Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.
Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 94 Tage (20 Verfahren, 24 Monate).
Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (24 Lose mit Angabe).
Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Fristen und TermineStand 07.11.2026
- Veröffentlichungvor 28 Monaten
- Teilnahmeanträge bis 12:00 Uhrvor 27 Monaten
- Heute
Beschreibung
Automatisierung der Prozesse in der Zentralapotheke mit einer Robotik basierten Lösung zur Unit Dose-Herstellung, Lagerung und Ausgabe, mit dem Ziel einen Closed Loop-Medikationsprozess darstellen zu können
Gegenstand nach CPV
- 42900000Maschinen für allgemeine und besondere ZweckeHauptgegenstand
Lose2 Lose · Angebot auf bis zu 2 · Zuschlag höchstens 2 je Bieter
Alle 2 Lose haben dieselben Bedingungen, Fristen und Kriterien. Sie stehen deshalb einmal unter Bedingungen.
| Los | Gegenstand | Laufzeit | Geschätzter Wert |
|---|---|---|---|
| 1 | Unit Dose-Herstellung in der Zentralapotheke im MediLog Die Zentralapotheke der Krankenhausgesellschaft St. Vincenz mbH möchte ihre Prozesse automatisieren und zukünftig Arzneimittel im Form von Unit Doses anbieten. Es soll ein Prozess etabliert werden zur Erstellung und Lagerung von Unit Doses sowie der Ausgabe in Form einer patientenindividuellen Therapie. Teilprozess 1: Unit Dose-Herstellung in der Zentralapotheke im MediLog Die Herstellung und Zwischenlagerung der Unit Doses soll in unserem Logistikzentrum MediLog erfolgen. Dabei sollen alle Prozessschritte so weit wie möglich automatisiert werden und manuelle Eingriffe so gering wie möglich gehalten werden. Folgende Mindestanforderungen an das anzubietende System werden gestellt: • Die Herstellung der Unit Doses muss in der originären Primärverpackung erfolgen • Bei oralen Feststoffen in Blistern (z.B. Tabletten) muss das angebotene System den Blister automatisch schneiden können, ohne die Originalverpackung des Arzneimittels (Blister) zu entfernen oder zu beschädigen. • Verblisterung von weiteren Darreichungsformen wie z.B. o Ampullen, o Vials, o Transdermale Therapeutische Systeme (TTS), o Sachets/ Beutel (z.B. für Pulver, Granulat) o Kapseln o Zäpfchen o Salben o Fläschchen • Die Verblisterung muss ohne Reinraum möglich sein. • Die vom Hersteller vorgegebene Laufzeit bzw. Haltbarkeit darf nicht berührt werden. • Für Arzneimittel, die nicht automatisch verwaltet werden können (z.B. Infusionsbeutel, gekühlte Arzneimittel, etc.), sollte eine organisatorisch gesteuerte manuelle oder halbautomatische Lösung gefunden werden, um sie in den Prozess zu integrieren. • Es sind nicht-patientenbezogene Unit Doses herzustellen. • Umweltfreundliche Lösungen für Unit Dose Verpackungen sind vorzuziehen. • Leicht zu öffnende Verpackungslösungen sind zu bevorzugen. • Das System muss auf jede Unit Dose einen/ mehrere dokumentationsfähige(n) Barcode(s) mit allen arzneimittelrelevanten Daten aufdrucken, wie o der PZN o.ä. Identifikationsnummer des Arzneimittels, o dem (Handels)Namen des Arzneimittels, o der Chargennummer, o dem Verfallsdatum, sowie ggf. o weiteren Informationen zu dem Arzneimittel wie z.B. Dosierung oder Darreichungsform o Identifizierung des Gerätes, das die Unit Dose hergestellt hat o Gebrauchsinformation gemäß §10 AMG • Die Kennzeichnung des Unit Dose kann aus den angegebenen Komponenten frei konfiguriert werden. • Das System muss die Verfolgbarkeit von Arzneimitteln während des Verpackungs-, Lagerungs-, Abgabe- und Verabreichungsprozesses der Unit Dose unterstützen. • Die (Zwischen)Lagerung der so hergestellten Unit Dose erfolgt im Logistikzentrum MediLog, außerhalb des Verpackungssystems. • Das System muss in der Lage sein, die verpackten Unit Dose zu lagern und vollständig zu kontrollieren (Verfolgbarkeit von Arzneimitteln während des Verpackungs-, Lagerungs-, Abgabe- und Verabreichungsprozesses der Unit Dose). • Das System muss flexibel sein, um Darreichungsformen der Arzneimitteln am selben Ort zu lagern. • Automatische Inventurfunktionen und Nachbestellung von Artikeln nach dem FEFO-Prinzip (First Expired, First Out). • Das System muss in der Lage sein, zurückgegebene Arzneimittel automatisch zu verwalten. • Die Möglichkeit einer Anbindung des angebotenen Systems an unsere bestehende Lagerhaltung und Logistik soll im Rahmen des Projekts geprüft werden. | – | – |
| 2 | patientenindividuelle Therapieherstellung im Krankenhaus Die Zentralapotheke der Krankenhausgesellschaft St. Vincenz mbH möchte ihre Prozesse automatisieren und zukünftig Arzneimittel im Form von Unit Doses anbieten. Es soll ein Prozess etabliert werden zur Erstellung und Lagerung von Unit Doses sowie der Ausgabe in Form einer patientenindividuellen Therapie. Teilprozess 2: patientenindividuelle Therapieherstellung im Krankenhaus Im Rahmen unserer Logistikprozesse werden Unit Doses an die Krankenhäuser geliefert und dort dezentral oder zentral gelagert. Das (de)zentrale Lagersystem muss in der Lage sein, die verpackten Unit Dose zu lagern und vollständig zu kontrollieren. Die verschiedenen Darreichungsformen der Arzneimittel müssen am selben Ort gelagert werden können und ebenfalls über eine automatische Inventurfunktion und Nachbestellung von Artikeln nach dem FEFO-Prinzip (First Expired, First Out) verfügen sowie zurückgegebene Arzneimittel automatisch verwalten können. Folgende Mindestanforderungen an das anzubietende System werden gestellt: • Das System muss in der Lage sein, Unit Dose von Arzneimitteln in der exakt erforderlichen Menge in Abhängigkeit der Therapierstellung und der Einzelentnahmen automatisiert nachzubestellen. • Das System muss in der Lage sein, jede Unit Dose einzeln entladen zu können. • Die patientenindividuelle Therapie ist als Einheit zusammenzuführen und für die Gabe an den Patienten bereitzustellen. • Es muss eine Möglichkeit geben, mit kurzfristigen Therapieänderungen umgehen zu können. | – | – |
Bedingungengilt für alle Lose
Zuschlag0 von 1 angegeben
- Kriterien
- ?keine Angabe
Eignung6 von 6 angegeben
- Kriterium
- siehe Teilnahmeantrag
- Kriterium
- siehe Teilnahmeantrag
- Kriterium
- siehe Teilnahmeantrag
- Nachreichen von Unterlagen
- Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
- Ausschlussgründe
Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, bankruptcy, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, cred-arran, Bildung krimineller Vereinigungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subvent … ganz lesenkürzer
Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren, bankruptcy, Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, cred-arran, Bildung krimineller Vereinigungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Betrug oder Subventionsbetrug, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Zahlungsunfähigkeit, Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen, Insolvenz, Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens, Interessenkonflikt, Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung, Schwere Verfehlung, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags, Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben, Bildung terroristischer Vereinigungen- Begrenzung der Bewerberzahl
- 3 bis 5 Bewerber
Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- ?keine Angabe
- Vertragsende
- ?keine Angabe
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung6 von 9 angegeben
- Elektronische Einreichung
- Zulässig
- Einreichung über
- had.de
- Sprache
- Deutsch
- Nebenangebote
- Nicht zulässig
- Mehrere Hauptangebote
- Nicht zulässig
- Elektronischer Katalog
- Nicht zulässig
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung5 von 6 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- Erforderlich
- Elektronische Bestellung
- wird nicht genutzt
- Elektronische Zahlung
- wird nicht genutzt
- Vorbehaltene Ausführung
- Nein
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammern des Landes Hessen, Wilhelminenstraße 1-3, 64283 Darmstadt
- Fristen für Nachprüfungsanträge
- Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB)
- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Auf dem Schafsberg, 65549 Limburg an der Lahn
- Website
- st-vincenz.de
- Kontakt
- vergabe@
st-vincenz.de
Bei uns erfasst
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Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 429 (Maschinen für allgemeine und besondere Zwecke) in Hessen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Lieferleistungen in Hessen (108 offen)
Häufige Zuschlagsempfänger
- CSR Maschinenbau GmbH3 Zuschläge
- Modula GmbH3 Zuschläge
- ILK Dresden2 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
Verlauf des Verfahrens2 Meldungen
- Vergabebekanntmachung
- Bekanntmachung (diese Seite)Frist 06.08.2024
Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 51ca71e7-a11c-4ebc-8b3c-de3c4993997b.