Zum Inhalt
Menü
vergebenEU-weitIT-DienstleistungenBeratungIT und SoftwareRahmenvereinbarung

Ausschreibung für den Aufbau und das Vorhalten einer IR-Hotline sowie Leistungen zur Analyse

Klinik IT eG · München, Bayern

Aktenzeichen n.def.veröffentlicht 19.11.2025DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Frist im Verfahrenkeine Angabe

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade

Offene Ausschreibungen derselben Leistung im Gebiet München.

Alle Ausschreibungen: IT-Dienstleistungen in Bayern (54 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Dienstleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
jaRahmenvereinbarung, teilweise mit erneutem Aufruf zum Wettbewerb, teilweise ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Ort der Leistung
München80331, Bayern
Einreichung
keine Angabe

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichkeine Angabe
  • Elektronische Einreichung verpflichtendkeine Angabe
  • Nebenangebote zugelassenkeine Angabe
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenkeine Angabe
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetkeine Angabe
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
  • E-Rechnung verpflichtendkeine Angabe
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Kein Angebot mehr möglich. Wer gewonnen hat und wie viele Angebote eingingen, steht unter Zuschläge; für Folgeaufträge lohnt der Blick auf Laufzeit und Vergabestelle.

Das Verfahren ist abgeschlossen; diese Meldung nennt das Ergebnis.

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 100 %, Leistung und Qualität 0 %.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 12 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Ausschreibung einer Rahmenvereinbarung für den Aufbau und das Vorhalten einer Incident Response Hotline sowie Leistungen zur Analyse der Informationssicherheit von Krankenhäusern

Beschreibung des Loses

1. Der Auftraggeber ist ein sog. Shared Service Center und wurde im Mai 2023 als Genossenschaft gegründet, um richtungsweisende Digitalisierungsprojekte voranzutreiben, die einzelne Krankenhausträger und deren Einrichtungen allein nicht bewältigen können. Dabei übernimmt der Auftraggeber regelmäßig die konzeptionelle Vorbereitung und operative Durchführung von Vergabeverfahrens sowie der Begleitung der Projektrealisierung mitsamt der Projektkoordination und dem -management („PMO“). Daneben schreibt der Auftraggeber auch selbst Leistungen als Auftraggeber aus.

2. Hintergründe Krankenhäuser sehen sich einer steigenden Bedrohung aus dem Cyberraum gegenüber. Ebenso nehmen die regulatorischen Anforderungen an die Absicherung und Resilienz der IT-Strukturen von Krankenhäusern zu. Gleichzeitig ist es in hochspezialisierten Fachgebieten wie der IT-Sicherheit schwer, eine ausreichende Anzahl an qualifizierten Fachkräften zu gewinnen und zu finanzieren, die nötig wäre, um IT-Sicherheits- und IT-Notfallmanagementkompetenz an jedem Krankenhausstandort vorzuhalten. Der Auftraggeber hat sich zum Ziel gesetzt, diese Herausforderungen anzugehen und durch Bündelung von Bedarfen und Verbundausschreibungen Technologie und Services zu beschaffen und zentral zu steuern und zur Verfügung zu stellen. Die vorliegende Ausschreibung ist ein erster Schritt zum Aufbau einer gemeinsamen Sicherheitsstruktur der Krankenhäuser, die zukünftig um weitere technische und organisatorische Maßnahmen ergänzt wird. Durch die Erhebung der Systemverbünde und Netzwerkstrukturen soll Transparenz über die zu schützenden Strukturen auf hohem Level geschaffen werden und durch die Einrichtung einer zentralen Kontakt- und Beratungsstelle soll erste grundlegende Unterstützung bei Cyber-Vorfällen verfügbar gemacht werden, während der weitere Ausbau der gemeinsamen Sicherheitsstrukturen vorangetrieben wird.

3. Zielsetzung Die Mitgliedsunternehmen der Klinik IT eG wollen ihre Fähigkeiten zur Reaktion auf Cyber-Incidents steigern, indem eine zentrale Hotline für erste Unterstützungsleistungen und damit in Zusammenhang stehende weitere Dienstleistungen verfügbar gemacht werden. Bei Auftreten eines Cyber-Incidents soll es den teilnehmenden Krankenhäusern möglich sein, über eine zentrale Rufnummer eine Hotline zu erreichen, die während der ersten Schritte in der Einschätzung und Bewältigung des Vorfalls unterstützt und dabei fachmännischen Rat geben kann. Sollte das Krankenhaus für die Bewältigung weitere Fachressourcen benötigen, sollen diese über die Incident Response Hotline angefordert werden können zu vorab vereinbarten Konditionen. Damit die Krankenhäuser bei einem Vorfall qualifiziert unterstützt werden können, sind im Vorfeld Informationen zu den jeweiligen Systemverbünde und Netzstrukturen der Krankenhäuser zu erheben und Ablaufpläne für das IT-Notfallmanagement zu erarbeiten. Durch diese Bestandteile soll die Reaktionsfähigkeit auf Cyber-Angriffe der über die KIG zusammengeschlossenen Krankenhäuser gesteigert werden.

4. Fördermittel Der Auftraggeber hat für die Umsetzung des Projekts Fördermittel aus dem sog. Digitalisierungsbudget des Freistaats Bayern erhalten.

5. Gegenstand des Vergabeverfahrens

Mit dem gegenständlichen Beschaffungsvorhaben wird die Rahmenvereinbarung für für den Aufbau und das Vorhalten einer Incident Response Hotline sowie Leistungen zur Analyse der Informationssicherheit von Krankenhäusern ausgeschrieben. Dabei ist zwischen Grundleistungen (lit. a)) und anlassbezogenen Leistungen (lit. b)) wie folgt zu unterscheiden:

a) Grundleistungen

Zu den wesentlichen Grundleistungen, die vom Auftragnehmer zu erbringen sind, zählen u.a.:

• Einrichtung und Betrieb einer Hotline für telefonische Incident-Unterstützung; • Erfassung von Systemverbünden und Netzstrukturen der Krankenhäuser, sowie • Erarbeitung von IT-Notfallplänen.

Eine detaillierte Beschreibung der Leistungsanforderungen ist hierbei der Leistungsbeschreibung (Anlage 1 des Teils E der Vergabeunterlagen („Angebotsunterlagen (Rahmenvereinbarung nebst Anlagen)“) zu entnehmen.

Der Abruf der Grundleistungen erfolgt jeweils durch Beauftragung des Auftragnehmers durch den Auftraggeber anhand einer vorhabenspezifischen Projektierung im Wege eines Einzelabrufs. Der Auftraggeber hat das Recht, die beim Auftragnehmer abgerufenen Leistungen an die weiteren Krankenhäuser, welche genossenschaftliche Mitglieder des Auftraggebers sind, gegen Entgelt weiterzureichen, die dann unmittelbar Empfänger der Leistungen des Auftragnehmers werden („Service-Distributor-Modell“). Eine Liste der derzeitigen genossenschaftlichen Mitglieder des Auftraggebers ist den Vergabeunterlagen informatorisch beigefügt.

Der Abruf der Grundleistungen durch den Auftraggeber aus der Rahmenvereinbarung ist im Umfang auf einen Wert von maximal EUR 2,0 Mio. (netto) (Höchstabnahme) begrenzt.

b. Anlassbezogene Leistungen

Daneben hat der Auftragnehmer auch anlassbezogene Leistungen zu erbringen. Hierzu zählt die Bereitstellung von Icident Response Ressourcen nach Maßgabe von Ziffer 3.4 der Leistungsbeschreibung (Anlage 1 des Teils E der Vergabeunterlagen („Angebotsunterlagen (Rahmenvereinbarung nebst Anlagen)“).

Der Abruf der anlassbezogenen Leistungen erfolgt jeweils durch Beauftragung des Auftragnehmers anhand einer vorhabenspezifischen Projektierung im Wege eines Einzelabrufs.

Der Abruf der anlassbezogenen Leistungen aus der Rahmenvereinbarung ist im Umfang auf einen Wert von maximal EUR 2,0 Mio. (netto) (Höchstabnahme) begrenzt.

6. Hinsichtlich der weiteren Leistungsinhalte wird im Übrigen insbesondere auf die Vorgaben der Leistungsbeschreibung (Anlage 1 des Teil E) verwiesen.

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag1 von 1 angegeben

Preis
Rangfolge 1

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang2 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
bis zu 1-mal: Der Auftraggeber ist berechtigt, diesen Vertrag zweimal um jeweils weitere 12 Monate durch einseitige schriftliche Erklärung gegenüber dem Auftragnehmer spätestens sechs Monate vor Ablauf der jeweils geltenden Vertragslaufzeit zu verlängern (einseitiges Optionsrecht). Die maximale Laufzeit des Vertrages beträgt damit 39 Monate (Maximallauf-zeit).
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung, teilweise mit erneutem Aufruf zum Wettbewerb, teilweise ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern, Maximilianstraße 39, 80534 München
Fristen für Nachprüfungsanträge
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmach … ganz lesen(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
Securite Operations GmbH, Wels3

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Anschrift
Radlsteg 1, 80331 München
Kontakt
kein Funktionspostfach angegeben, siehe Originalbekanntmachung
Auskünfte
GvW Graf von Westphalen Rechtsanwälte Steuerberater Partnerschaft mbB

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 722 (Softwareprogrammierung und -beratung) in Bayern. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

337vergebene Aufträge
2Angebote je Los im Median (250 Lose mit Angabe)
465.032 €Zuschlagswert im Median
266.570 € – 1,23 Mio. €mittlere Hälfte, 69 Werte

Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: IT-Dienstleistungen in Bayern (54 offen)

Preise und WettbewerbPremium

Ähnliche offene Ausschreibungen

Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 19684b6a-8d30-4761-bbb5-52b8de28504d.