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Ausrüstung des Neckars mit AIS-Landinfrastruktur

Amt für Binnen-Verkehrstechnik · Koblenz, Rheinland-Pfalz

Aktenzeichen 38222-353.04/0001/3324/1-26503veröffentlicht 28.08.2026erstmals 30.07.2026LieferleistungenOffenes Verfahren

Angebotsfristseit 58 Tagen abgelaufen

Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade

Offene Ausschreibungen derselben Leistung in Rheinland-Pfalz.

Alle Ausschreibungen: Elektroinstallation in Rheinland-Pfalz (18 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
6 Monate28.09.2026 – 29.03.2027
Lose
1
Verfahren
Offenes VerfahrenVgV, EU-weit
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
Koblenz56070, Rheinland-Pfalz
Einreichung
elektronisch: Erforderlichevergabe-online.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendja
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassennein
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetja
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendja
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragkeine Angabe

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 169 Tage (3 Verfahren, 24 Monate).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Erstveröffentlichung
    vor 3 Monaten
  2. 1. Berichtigung (diese Fassung)
    vor 2 Monaten
  3. Angebotsfrist 23:59 Uhr
    nur elektronisch über evergabe-online.de
    vor 59 Tagen
  4. Vertragsbeginn
    Laufzeit bis 29.03.2027
    vor 40 Tagen
  5. Heute
  6. Bindefrist endet
    59 Tage ab Angebotsfrist, von uns berechnet
    heute

Beschreibung

Gegenstand der Ausschreibung ist die Lieferung, Montage und betriebsfertige Übergabe von landseitigen Infrastrukturen für das Inland AIS-System an insgesamt 18 Standorten entlang der Bundeswasserstraße Neckar. Die Maßnahme dient der Erweiterung des bestehenden Binnen-AIS-Dienstes, der bundesweit bereits 120 Stationen umfasst. Die neuen Stationen werden an bestehenden Schleusen- und Technikgebäuden errichtet . An den meisten Standorten erfolgt eine gemenisame Unterbringung mit bestehenden Anlagen des Nautischen Informationsfunks (NIF).

Der Leistungsumfang gliedert sich in Liefer-, Montage- und Prüfleistungen. Der Auftragnehmer übernimmt die vollständige Lieferung, die fachgerechte Montage sowie die betriebsfertige Übergabe aller Komponenten für die landseitige Binnen-AIS-Infrastruktur an 18 Standorten entlang des Neckars.

Lieferleistungen: Die Lieferleistung umfasst im Kern die Bereitstellung von Teleskop-Antennenmasten inklusive aller benötigten Befestigungselemente. Weiterhin liefert der Auftragnehmer leistungsstarke VHF-Rundstrahlantennen für den AIS- und NIF-Funk sowie hochpräzise GNSS-Antennen samt den dazugehörigen Reserveantennen. Für die Signalübertragung werden dämpfungsarme koaxiale Antennen- und Adapterkabel bereitgestellt, wobei für längere Kabelwege spezielle Cellflex-Leitungen zum Einsatz kommen. Die Unterbringung der Technik erfolgt in neu zu liefernden 19-Zoll-Anlagenschränken, die je nach Standort als Kombi-Kolokationsschränke oder in Normalausführung ausgeführt sind. Schließlich umfasst die Lieferung die aktiven Systemkomponenten wie AIS-Basisstationen, Netzwerkswitche und IP-Powerswitche sowie das gesamte Installationsmaterial von Energie- bis zu Datenleitungen.

Montageleistungen: Im Rahmen der Montageleistungen baut das Fachpersonal die Maste und Antennen unter strikter Einhaltung aller Abstands- und Höhenvorgaben auf. Die Handwerker errichten die notwendigen Wand- und Dachdurchführungen und verschließen diese mit normgerechten Brandschottungen und wetterfesten Abdichtungen. Alle Kabelwege werden ordnungsgemäß verlegt und dauerhaft mit einer Beschriftung versehen. An den betroffenen Standorten demontiert der Auftragnehmer die alten Altschränke, integriert die bestehenden NIF-Funkkomponenten in die neuen Schränke und nimmt diese wieder in Betrieb. Im Zuge der Demontagearbeiten übernimmt der Auftragnehmer die fachgerechte, umweltkonforme und vollständige Entsorgung aller demontierten Altschränke sowie der nicht mehr benötigten Altmaterialien. Die neuen 19-Zoll-Schränke werden vollständig montiert, EMV-gerecht geerdet und fachgerecht an die bauseitige Stromversorgung sowie an vorhandene USV-Anlagen angeschlossen.

Prüf- und Zusatzleistungen: Vor der Montage der Antennenanlagen muss der Auftragnehmer für jeden Standort einen qualifizierten baustatischen Sicherheitsnachweis vorlegen. Nach der Installation wird eine messtechnische Güteprüfung der Antennenanlagen durchgeführt, um die geforderten Grenzwerte der Signalqualität nachzuweisen. Eine qualifizierte Elektrofachkraft führt zudem die gesetzlich vorgeschriebene DGUV Vorschrift 3 Erstprüfung durch und dokumentiert diese mit Prüfprotokollen und Plaketten. Für alle anfallenden Höhenarbeiten stellt der Auftragnehmer eigenverantwortlich die erforderlichen Hubsteiger bereit. Der Auftrag schließt mit der Übergabe einer lückenlosen, digitalen Projektdokumentation auf fünf USB-Sticks innerhalb von zwei Wochen nach der erfolgreichen Inbetriebnahme ab.

Bedingungen

Zuschlag0 von 1 angegeben

Kriterien
keine Angabe

Eignung8 von 8 angegeben

Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Punkt 3, Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung"
Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Punkt 6, Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung"
Durchschnittlicher Jahresumsatz
Punkt 7.1, Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung"
Spezifischer Jahresumsatz
Punkt 7.2, Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung"
Referenzen zu bestimmten Lieferungen
Punkt 9, Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung", Nachweis der letzten 3 Jahre das Leistungen erbracht wurden, die der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind
Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Punkt 10, Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung"
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Rein nationale Ausschlussgründe

Laufzeit und Umfang3 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
28.09.2026
Vertragsende
29.03.2027
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung8 von 10 angegeben

Elektronische Einreichung
Erforderlich
Einreichung über
evergabe-online.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Nicht zulässig
Elektronische Signatur
nicht verlangt
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
59 Tage
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung6 von 7 angegeben

Ausführungsbedingungen
Leistung
Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Erforderlich
Elektronische Bestellung
wird genutzt
Elektronische Zahlung
wird genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Bundeskartellamt -Vergabekammer des Bundes-, 53113 Bonn
Fristen für Nachprüfungsanträge
Ein Antrag auf Nachprüfung ist gemäß § 160 (3) Nr. 1 bis 4 GWB nur zulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen gerügt ha … ganz lesenEin Antrag auf Nachprüfung ist gemäß § 160 (3) Nr. 1 bis 4 GWB nur zulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt worden sind, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. nicht mehr als 10 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Zusätzliche Informationen1 von 1 angegeben

Hinweis
#Besonders auch geeignet für:other-sme#

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

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23vergebene Aufträge
1Angebote je Los im Median (12 Lose mit Angabe)
–Zuschlagswert bei nur 1 Meldungen plausibel angegeben

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Häufige Zuschlagsempfänger

Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens2 Meldungen

  1. 1. Berichtigung (diese Seite) · Aktualisierte InformationenFrist von 02.09.2026 auf 09.09.2026 verschoben
  2. BekanntmachungFrist 02.09.2026

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 9cb65bbd-7f23-4ebf-9574-395ee8595e98.