Aufstockung Liebfrauengymnasium, Fachplanung HLSE
Kreis Paderborn · Paderborn, Nordrhein-Westfalen
Aktenzeichen 30.31 - 26-6501veröffentlicht 13.04.2026erstmals 13.04.2026DienstleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
- Laufzeit
- 18 Monate
- Leistungsart
- Dienstleistungen
Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.
Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade
Offene Ausschreibungen derselben Leistung in Nordrhein-Westfalen.
- Fachplanung Neugestaltung Dauerausstellung BBMK (Förderkennzeichen EFRE-20300163)Besucher-Bergwerk und Museum Kleinenbremen gGmbH über Kreis Minden-Lübbecke · MindenFrist 09.11.2026
- Sanierungsmanagement Heven-Ost/CrengeldanzStadt Witten, Zentrales Vergabeamt · 58455 WittenFrist 09.11.2026
- 2026-0572 Modellvorhaben Stark im Norden - TP04 - Objektplanung Freianlagen, Neubau Familienzentrum Julius-Birck-Str., 47169 DuisburgStadt Duisburg, Sondervermögen-Immobilien Duisburg (SVI), vertreten durch die Wirtschaftsbetriebe Duisburg AöR · DuisburgFrist 11.11.2026
- Tragwerksplanung Albert-Schweitzer-Gymnasium (ASG)Stadt Hürth · HürthFrist 07.12.2026
Alle Ausschreibungen: Ingenieurleistungen in Nordrhein-Westfalen (122 offen)
Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Dienstleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- 18 Monate
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Ort der Leistung
- Paderborn33102, Kreis Paderborn, Nordrhein-Westfalen
- Einreichung
- elektronisch: Erforderlichdeutsche-evergabe.de
Schnellprüfung für Bieter
- Unterlagen frei zugänglichja
- Elektronische Einreichung verpflichtendja
- Nebenangebote zugelassennein
- Mehrere Hauptangebote zugelassenja
- Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- ?Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)keine Angabe
- E-Rechnung verpflichtendja
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- Wiederkehrender Auftragnein
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.
Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.
Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 126 Tage (7 Verfahren, 24 Monate).
Sie erhält im Median 1 Angebot je Los (23 Lose mit Angabe).
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 0 %, Leistung und Qualität 100 %.
- Qualitätskriterium25 %
- Qualitätskriterium25 %
- Qualitätskriterium25 %
- Qualitätskriterium15 %
- Qualitätskriterium10 %
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Fristen und TermineStand 07.11.2026
- Erstveröffentlichungvor 7 Monaten
- 1. Berichtigung (diese Fassung)vor 7 Monaten
- Teilnahmeanträge bis 10:00 Uhrvor 6 Monaten
- Heute
Beschreibung
Der Auftraggeber plant die Erweiterung und bauliche Ertüchtigung des Liebfrauengymnasiums in Büren. Anlass der Maßnahme ist die landesweite Rückkehr zur neunjährigen gymnasialen Schullaufbahn (G9) unter Berücksichtigung aktueller pädagogischer Anforderungen. Ziel ist es, moderne Unterrichtskonzepte zu ermöglichen und der zunehmenden Heterogenität der Schülerschaft gerecht zu werden.
Beschreibung des Loses
Gleichzeitig sind bestehende Raumdefizite auszugleichen, die durch den Einbau einer Mensa, den Ausbau der Ganztagsbetreuung sowie brandschutzbedingte Nutzungsanpassungen entstanden sind. Durch die Umstellung auf G9 wird mit einem Anstieg der Schülerzahl um ca. 110 Schülerinnen und Schüler gerechnet. Hieraus ergibt sich ein zusätzlicher Bedarf an Klassenräumen, Nebenräumen und Sanitärflächen. Zur Deckung dieses Bedarfs ist die Aufstockung des bestehenden Schulgebäudes um ein weiteres Geschoss vorgesehen. Ergänzend sind Maßnahmen zur energetischen Sanierung der Gebäudehülle, Anpassungen in den Bestandsgeschossen, die Erweiterung der Treppenhäuser sowie die barrierefreie Erschließung durch den Einbau eines Aufzugs geplant. Die Aufstockung umfasst ca. 1.427 m² Netto-Raumfläche. Vorgesehen sind zwölf Klassenräume, von denen zwei mittels mobiler Trennwände zu größeren Einheiten zusammenschaltbar sind, ein Lehrerzimmer, ein Kopier- und Lagerraum, zwei Schüler-WC-Anlagen, zwei Lehrer-WC-Anlagen, ein rollstuhlgerechtes WC sowie ein Putzmittelraum. In den Bestandsgeschossen werden die Raumstrukturen in den betroffenen Bereichen entsprechend angepasst. Die Aufstockung erfolgt in Leichtbauweise mit einer WDVS-Fassade. Geplant sind Kunststofffenster mit Dreifachverglasung sowie Raffstores in den Klassenräumen. Das Dach wird als flach geneigtes Holzsatteldach ausgeführt; die oberste Geschossdecke erhält eine zusätzliche Dämmung. Die Installation einer Photovoltaikanlage wird vorbereitet. Im Innenausbau sind leichte Trennwände, Holztüren in Stahlzargen, Wand- und Deckenflächen mit Vlies und Anstrich sowie schwimmender Estrich mit Linoleumbelag oder vergleichbarem Belag vorgesehen. Die Treppen zwischen dem 2. und 3. Obergeschoss werden in Stahlbeton mit Kunststeinbelag, analog zum Bestand, hergestellt. Im Bestandsgebäude sind die energetische Sanierung der Fassade, der Austausch der Fenster, die Installation von Sonnenschutzanlagen, die Erneuerung des Flachdachaufbaus der Brücke sowie die Umstrukturierung von Räumen und die Erneuerung von Wand-, Boden- und Deckenoberflächen vorgesehen. Eine statische Voruntersuchung bestätigt die grundsätzliche Machbarkeit der Aufstockung in Leichtbauweise. Die Wärmeversorgung erfolgt über die vorhandene Heizungsanlage. Die Lüftung ist als natürliche Fensterlüftung vorgesehen. Die Sanitäranlagen werden an die bestehende Leitungsführung angeschlossen.
Planung und Realisierung Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Vergabe der Leistungsphasen 1 bis 8 der TGA-Planung gemäß HOAI. Der Bauantrag befindet sich derzeit in Prüfung der Bauaufsicht. Bei der weiteren Planung sind die bestehenden Vorgaben, Entwurfsentscheidungen und genehmigten Unterlagen zugrunde zu legen. Gleichzeitig sind die Anforderungen an Barrierefreiheit, flexible pädagogische Nutzungskonzepte, energetische Effizienz und nachhaltige Bauweise zu berücksichtigen. Sämtliche einschlägigen gesetzlichen und technischen Vorgaben, insbesondere zu Brandschutz, Energieeinsparung und Schallschutz, sind einzuhalten. Die Leistungen sind so zu erbringen, dass eine reibungslose Bauausführung gewährleistet ist, die Abläufe des Schulbetriebs möglichst wenig beeinträchtigt werden und die Projektziele hinsichtlich Qualität, Kosten und Terminen eingehalten werden.
Grundsätze der Eignungsprüfung Bei der Beurteilung der technischen und wirtschaftlichen Eignung werden ausschließlich die vom Bieter im Rahmen der Teilnahmeanträge eingereichten und geforderten Nachweise herangezogen. Die Bewertung erfolgt nach einheitlichen Maßstäben und nachvollziehbaren, diskriminierungsfreien Kriterien. Alle Angebote werden gleichbehandelt und anhand derselben Bewertungsgrundlagen geprüft. Im Teilnahmeantrag sind die für die Eignungsprüfung erforderlichen Informationen und Nachweise einzureichen. Darüber hinaus sind auch diejenigen Nachunternehmer zu benennen, die im Auftragsfall zur Leistungserbringung vorgesehen sind, ohne dass deren Kapazitäten im Wege der Eignungsleihe gemäß § 47 VgV in Anspruch genommen werden (Nachunternehmer ohne Eignungsleihe). Für diese Nachunternehmer sind keine Eignungsnachweise vorzulegen, sofern sie nicht zur Erfüllung der Eignungskriterien herangezogen werden. Ein Unternehmen, das im Wege der Eignungsleihe zur Erfüllung der Eignungskriterien herangezogen wird, nimmt im Rahmen der Eignungsprüfung eine bewerbergleiche Stellung ein. Eine Mehrfachverwendung derselben Eignungsressourcen im selben Vergabeverfahren ist ausgeschlossen. Eine Addition von Referenzen mehrerer Mitglieder innerhalb derselben Leistungsphase findet nicht statt.
Bewertung und Gewichtung Die Auswahl der Bewerber zur Angebotsphase erfolgt anhand eines gewichteten Punktesystems. Bewertet werden ausschließlich die mit dem Teilnahmeantrag eingereichten und prüffähigen Unterlagen. Die Bewertung dient der Ermittlung der drei bis sechs Bewerber mit der höchsten Gesamtpunktzahl, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Die Gesamtpunktzahl wird anhand folgender Berechnungsformel ermittelt: Gesamtpunktzahl = (Punktzahl Kriterium 1 × Gewichtung Kriterium 1) + (Punktzahl Kriterium 2 × Gewichtung Kriterium 2) + (Punktzahl Kriterium 3 × Gewichtung Kriterium 3) usw. Die maximal erreichbare Gesamtpunktzahl beträgt 9,0 Punkte. Mit Abschluss der Eignungsprüfung werden die drei bis sechs bestbewerteten Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Mit dieser Aufforderung beginnt die Angebotsphase gemäß Abschnitt III.
Näheres sh. Vergabeunterlagen.
Gegenstand nach CPV
- 71300000Dienstleistungen von IngenieurbürosHauptgegenstand
- 71240000Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
- 71320000Planungsleistungen im Bauwesen
- 71322000Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
- 71327000Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
- 71356400Technische Planungsleistungen
Bedingungen
Zuschlag5 von 5 angegeben
- Qualität
- QualitätskriteriumGewichtung (Punkte, genau) 25Referenz: Umbau, Sanierung, Erweiterung
- Qualität
- QualitätskriteriumGewichtung (Punkte, genau) 25Referenz: Ausführung im laufenden Schulbetrieb
- Qualität
- QualitätskriteriumGewichtung (Punkte, genau) 25Qualifikation und Erfahrung der Projektleitung
- Qualität
- QualitätskriteriumGewichtung (Punkte, genau) 15Betriebszugehörigkeit der Projektleitung
- Qualität
- QualitätskriteriumGewichtung (Punkte, genau) 10Nettoumsatz des Bewerbers für Leistungen, die mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar sind
Eignung8 von 8 angegeben
- Eintragung in ein relevantes Berufsregister
- Bewerber müssen zur Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen berechtigt sein. Der Nachweis erfolgt durch Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister oder durch sonstigen Nachweis der beruflichen Qualifikation.
- Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Bewerber müssen im Auftragsfall über eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen verfügen: • 5.000.000 € für Personenschäden • 1.500.000 € für Sach- und Vermögensschäden • 1.500.000 € für Umweltschäden Die Deckungssummen müssen mindestens zweifach pro Versic … ganz lesenkürzer
Bewerber müssen im Auftragsfall über eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen verfügen: • 5.000.000 € für Personenschäden • 1.500.000 € für Sach- und Vermögensschäden • 1.500.000 € für Umweltschäden Die Deckungssummen müssen mindestens zweifach pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen oder es ist eine entsprechend hohe Jahreshöchstleistung nachzuweisen. Zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist ist entweder • eine bestehende Versicherungspolice mit entsprechenden Deckungssummen oder • eine schriftliche, rechtsverbindliche Bestätigung eines Versicherungsunternehmens vorzulegen, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall Versicherungsschutz in der geforderten Höhe gewährt wird. Liegt zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist weder eine entsprechende Versicherungspolice noch eine Bestätigung eines Versicherungsunternehmens vor, liegt es im Ermessen des Auftraggebers, die Unterlagen nachzufordern oder den Teilnahmeantrag bzw. das Angebot im weiteren Verfahren nicht zu berücksichtigen. Bei Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied, das Leistungen ausführt, über einen entsprechenden Versicherungsschutz verfügen oder verbindlich nachweisen, dass im Auftragsfall ein entsprechender Versicherungsschutz hergestellt wird. Wird die Eignung eines Dritten in Anspruch genommen, ist auch für dieses Unternehmen ein entsprechender Nachweis zu führen. Zur Beurteilung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers ist der Nettoumsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre darzulegen. Bewertet wird dabei ausschließlich der Umsatz, der mit Leistungen erzielt wurde, die mit dem ausgeschriebenen Auftragsgegenstand vergleichbar sind. Die Punktzahl der drei Geschäftsjahre wird addiert. Die Angaben zum Nettoumsatz sind zunächst in Form einer Eigenerklärung im Teilnahmeantrag zu machen. Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen, sowie spätestens vom für den Zuschlag vorgesehenen Bieter geeignete Nachweise zu verlangen. Als geeignete Nachweise gelten insbesondere testierte Jahresabschlüsse, Gewinn- und Verlustrechnungen, Bestätigungen eines Wirtschaftsprüfers oder Steuerberaters oder sonstige geeignete Belege, aus denen sich der erklärte Nettoumsatz für vergleichbare Leistungen nachvollziehbar ergibt. Können die geforderten Nachweise nicht vorgelegt werden oder ergeben sich Abweichungen zu den Eigenerklärungen, kann dies zum Ausschluss vom weiteren Verfahren führen.- Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Teil 1: Als geeignet gilt ein Bewerber nur dann, wenn sämtliche nachfolgend beschriebenen Mindestanforderungen vollständig erfüllt sind. Der Bewerber muss mindestens ein Referenzprojekt „Umbau, Sanierung oder Erweiterung“ eines vergleichbaren Objekts nachweisen. In diesem Projekt muss er vertraglich … ganz lesenkürzer
Teil 1: Als geeignet gilt ein Bewerber nur dann, wenn sämtliche nachfolgend beschriebenen Mindestanforderungen vollständig erfüllt sind. Der Bewerber muss mindestens ein Referenzprojekt „Umbau, Sanierung oder Erweiterung“ eines vergleichbaren Objekts nachweisen. In diesem Projekt muss er vertraglich mit der TGA-Planung beauftragt gewesen sein. Für dieses Kriterium wird maximal eine Referenz gewertet. Liegt keine entsprechende Referenz vor, ist das Mindestkriterium nicht erfüllt. Weiterhin ist mindestens ein Referenzprojekt nachzuweisen, das im laufenden Schulbetrieb oder in einem vergleichbaren laufenden Betrieb realisiert wurde. Für dieses Kriterium können maximal zwei Referenzen eingereicht werden. Liegt keine entsprechende Referenz vor, ist das Mindestkriterium nicht erfüllt. Referenzen werden ausschließlich gewertet, wenn eine Referenzbescheinigung vollständig ausgefüllt und durch den jeweiligen Referenzgeber rechtsverbindlich bestätigt wurde. Referenzen müssen so angegeben werden, dass eine Überprüfung der Angaben möglich ist. Hierzu sind insbesondere ein konkreter Ansprechpartner beim Referenzgeber sowie aktuelle Kontaktmöglichkeiten (Telefonnummer und E-Mail-Adresse) zu benennen. Können Referenzangaben nicht verifiziert werden oder bestehen begründete Zweifel an der Richtigkeit oder Vergleichbarkeit der Angaben, behält sich der Auftraggeber vor, die betreffende Referenz im Rahmen der Eignungsprüfung nicht zu berücksichtigen. Der Auftraggeber ist nicht verpflichtet, selbst Ermittlungen zur Verifizierung von Referenzangaben durchzuführen. Der Bewerber trägt die alleinige Verantwortung für die rechtzeitige Einholung der Referenzbestätigungen. Sofern eine Referenzbescheinigung zum Ablauf der Teilnahmefrist nicht vorliegt, wird die betreffende Referenz grundsätzlich nicht gewertet. Ein Anspruch auf Nachforderung, Fristverlängerung oder Kontaktaufnahme durch den Auftraggeber beim Referenzgeber besteht nicht. Kann der Bewerber ausnahmsweise keine bestätigte Referenzbescheinigung vorlegen, muss er spätestens mit Ablauf der Teilnahmefrist nachweisen – dass die Referenzbescheinigung rechtzeitig, vollständig und nachweislich beim zuständigen Referenzgeber angefordert wurde, – dass die Anforderung alle zur Bestätigung erforderlichen Angaben enthielt, – und dass die Anforderung unter Setzung einer angemessenen Frist erfolgte. Als geeigneter Nachweis gelten insbesondere schriftliche Anfragen per E-Mail mit Versandnachweis. Liegt ein solcher Nachweis nicht vor oder ist er nicht geeignet, wird die Referenz nicht berücksichtigt. Auch bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises entscheidet der Auftraggeber nach pflichtgemäßem Ermessen, ob eine Nachforderung zugelassen wird. Die Bestätigung dient ausschließlich der Plausibilisierung der erbrachten Leistungen (z. B. Leistungsumfang, Leistungszeitraum, beteiligte Leistungsphasen) und ersetzt nicht die Eigenverantwortung des Bewerbers für die Richtigkeit der Angaben. Referenzen ohne entsprechende Verifizierung können im Rahmen der Eignungsprüfung nicht berücksichtigt werden.- Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Die Teilnahme am Vergabeverfahren setzt die Zuverlässigkeit des Bewerbers voraus. Ein Bewerber gilt als zuverlässig, wenn keine Tatsachen vorliegen, die seine Integrität, rechtmäßige Geschäftsführung oder seine Fähigkeit zur ordnungsgemäßen Auftragsdurchführung infrage stellen. Dabei sind insbesonde … ganz lesenkürzer
Die Teilnahme am Vergabeverfahren setzt die Zuverlässigkeit des Bewerbers voraus. Ein Bewerber gilt als zuverlässig, wenn keine Tatsachen vorliegen, die seine Integrität, rechtmäßige Geschäftsführung oder seine Fähigkeit zur ordnungsgemäßen Auftragsdurchführung infrage stellen. Dabei sind insbesondere die in den §§ 123 und 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) geregelten Ausschlussgründe zu berücksichtigen. Ein Bewerber ist vom Vergabeverfahren auszuschließen, wenn gerichtlich festgestellte Verfehlungen, wie z. B. Verurteilungen wegen wirtschaftskrimineller Handlungen, Insolvenzverschleppung oder Verstöße gegen Umwelt- und Sozialvorschriften, bestehen. Ebenso können Tatsachen, die eine ernsthafte Besorgnis begründen, dass der Bewerber den Auftrag nicht ordnungsgemäß erfüllen kann oder gesetzliche Vorgaben verletzt, zum Ausschluss führen. Der Nachweis der Zuverlässigkeit obliegt dem Bewerber. Hierzu hat er alle erforderlichen Erklärungen und Nachweise vollständig und fristgerecht einzureichen. Versäumt der Bewerber dies, kann er vom Verfahren ausgeschlossen werden. Ein Anspruch auf Nachforderung oder Fristverlängerung durch den Auftraggeber besteht nicht.- Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Teil 2: Zudem ist ein Projektteam namentlich zu benennen. Dieses besteht mindestens aus einer Projektleitung sowie einer weiteren qualifizierten Person (stellvertretende Projektleitung und/oder Bauleitung). Die Funktionen der Projektleitung, stellvertretenden Projektleitung und Bauleitung können – s … ganz lesenkürzer
Teil 2: Zudem ist ein Projektteam namentlich zu benennen. Dieses besteht mindestens aus einer Projektleitung sowie einer weiteren qualifizierten Person (stellvertretende Projektleitung und/oder Bauleitung). Die Funktionen der Projektleitung, stellvertretenden Projektleitung und Bauleitung können – sofern fachlich geeignet – ganz oder teilweise von derselben Person wahrgenommen werden. Es sind jedoch mindestens zwei namentlich benannte und dem Projekt fest zugeordnete Personen vorzusehen, sodass die ordnungsgemäße Projektabwicklung sowie eine jederzeitige Vertretung sichergestellt sind. Die Projektleitung (projektverantwortliche Person) muss über eine einschlägige berufliche Qualifikation verfügen und in einem anzugebenden Referenzprojekt die fachliche sowie organisatorische Gesamtverantwortung getragen haben. Hierfür ist mindestens ein vergleichbares Referenzprojekt nachzuweisen, in dem diese Person die Leistungsphasen 5 bis 8 der Fachplanung der technischen Ausrüstung eigenverantwortlich geführt hat. Die Benennung mehrerer Personen für unterschiedliche Leistungsphasen ist unzulässig. Für dieses Kriterium wird maximal eine Referenz berücksichtigt. Liegt keine entsprechende Referenz vor, gilt das Mindestkriterium als nicht erfüllt. Die Projektleitung muss zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist seit mindestens einem Jahr ununterbrochen im Unternehmen beschäftigt sein. Wird diese Mindestdauer nicht erreicht, gilt auch dieses Kriterium als nicht erfüllt. Für sämtliche Referenzen der Eignungskriterien gilt: Es werden ausschließlich vergleichbare Referenzen gewertet. Vergleichbar sind Objekte, die hinsichtlich Nutzung, technischer Komplexität und organisatorischer Anforderungen dem ausgeschriebenen Projekt entsprechen. Ein Referenzprojekt ist nur berücksichtigungsfähig, wenn die anrechenbaren Kosten der Kostengruppen 300 und 400 gemäß DIN 276 mindestens 5,0 Mio. netto betragen. Im Falle des Eignungskriteriums Nr. 2 „Referenz im laufenden Schulbetrieb“ müssen die anrechenbaren Kosten der Kostengruppen 300 und 400 mindestens 2,5 Mio. € netto betragen. Bei Referenzprojekten außerhalb Deutschlands sind die maßgeblichen Kostenkennwerte sowie der Leistungsumfang so darzustellen, dass eine Vergleichbarkeit mit den Anforderungen der Ausschreibung sowie mit der Kostengliederung nach DIN 276 und den Leistungsphasen der HOAI nachvollziehbar und prüffähig beurteilt werden kann. Der Auftraggeber behält sich vor, hierzu ergänzende Erläuterungen oder Nachweise anzufordern. Können die erforderlichen Angaben zur Beurteilung der Vergleichbarkeit nicht in ausreichender Weise erbracht werden, kann die betreffende Referenz nicht berücksichtigt werden. Die Leistungsphasen 1 bis 8 gemäß HOAI müssen innerhalb der letzten sechs Jahre vor Ablauf der Teilnahmefrist begonnen und bis zum Ablauf der Teilnahmefrist vollständig erbracht und abgeschlossen worden sein. Maßgeblicher Zeitpunkt für die Rückrechnung des Bewertungszeitraumes ist somit der Tag, an dem die Frist zur Einreichung des Teilnahmeantrages endet. Eine Referenz darf für mehrere Kriterien herangezogen werden, sofern sie die jeweiligen Anforderungen vollständig erfüllt. Innerhalb eines einzelnen Kriteriums wird eine Referenz jedoch nur einmal gewertet. Jede Referenz ist prüffähig darzustellen und muss mindestens folgende Angaben enthalten: Projektbezeichnung und Ort, Art der Maßnahme (Umbau, Sanierung, Erweiterung), Baukosten netto (KG 300 + 400 gemäß DIN 276), Auftragsumfang, Erbrachte Leistungsphasen, Beginn der Leistungsphase 1, Abschluss der Leistungsphase 8, Angabe der Projektleitung, Auftraggeber mit Ansprechpartner und Kontaktdaten, Kurze Objektbeschreibung. Unvollständige oder nicht eindeutig nachvollziehbare Angaben führen dazu, dass die jeweilige Referenz nicht gewertet werden kann.- Nachreichen von Unterlagen
- Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
- Ausschlussgründe
Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Betrug oder Subventionsbetrug, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Bildung krimineller Vereinigungen, Bildung terroristischer Vereinigungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpf … ganz lesenkürzer
Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung, Betrug oder Subventionsbetrug, Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung, Bildung krimineller Vereinigungen, Bildung terroristischer Vereinigungen, Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen, Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen, Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Schwere Verfehlung, Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens, Interessenkonflikt, Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung, Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags, Rein nationale Ausschlussgründe, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen, Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben, Einstellung der beruflichen Tätigkeit, Zahlungsunfähigkeit, Insolvenz, Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren- Begrenzung der Bewerberzahl
- 3 bis 6 Bewerber
Laufzeit und Umfang2 von 6 angegeben
- Vertragsbeginn
- ?keine Angabe
- Vertragsende
- ?keine Angabe
- Dauer
- 18 Monate
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung7 von 10 angegeben
- Elektronische Einreichung
- Erforderlich
- Einreichung über
- deutsche-evergabe.de
- Sprache
- Deutsch
- Nebenangebote
- Nicht zulässig
- Mehrere Hauptangebote
- Zulässig
- Elektronische Signatur
- nicht verlangt
- Elektronischer Katalog
- Nicht zulässig
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung5 von 6 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- Erforderlich
- Elektronische Bestellung
- wird nicht genutzt
- Elektronische Zahlung
- wird nicht genutzt
- Vorbehaltene Ausführung
- Nein
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster, Albrecht-Thaer-Straße 9, 48147 Münster
- Fristen für Nachprüfungsanträge
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmach … ganz lesenkürzer
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Name
- Kreis Paderborn
- Anschrift
- Aldegreverstr. 10-14, 33102 Paderborn
- Website
- deutsche-evergabe.de
- Kontakt
- submissionsstelle@
kreis-paderborn.de
Bei uns erfasst
- Aufstockung Liebfrauengymnasium, Fachplanung Statik, Bauphysik11.10.2026 · 1 Angebot
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- Generalplanerleistungen – Neubau des Förderschulcampus Paderborn21.07.2026 · 6 Angebote
Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 713 (Dienstleistungen von Ingenieurbüros) in Nordrhein-Westfalen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Ingenieurleistungen in Nordrhein-Westfalen (122 offen)
Häufige Zuschlagsempfänger
- Kempen Krause Ingenieure13 Zuschläge
- FISCHER TEAMPLAN Ingenieurbüro GmbH12 Zuschläge
- Hatting & Kuhlmann TGA GmbH & Co. KG12 Zuschläge
- Bockermann Fritze IngenieurConsult GmbH9 Zuschläge
- Fuhrmann + Keuthen Beratende Ingenieure PartG mbB9 Zuschläge
- THIEKEN ARCHITEKTEN + INGENIEURE GmbH9 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
Verlauf des Verfahrens2 Meldungen
- BekanntmachungFrist 13.05.2026
- 1. Berichtigung (diese Seite) · Aktualisierte InformationenFrist von 13.05.2026 auf 18.05.2026 verschoben
Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.
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- A4, Wiehltalbrücke, Bodengutachten, BIMDie Autobahn GmbH des Bundes - NL RheinlandFrist 08.12.2026
- Erneuerung RLT und MSR-Anlagen im Math.-Nat. Gymnasium, Rheydter Str. 65, MG Fachplanung Erneuerung RLT-Anlagen und zugehöriger MSR-AnlagenStadt MönchengladbachFrist 08.12.2026
- Vergabe von Ingenieursdienstleistungen zur Begleitung von Full-Service-Dienstleistungen für die Bundeswehr, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Zentrale, ZEFM (VOEK 206-26)Bundesanstalt für ImmobilienaufgabenFrist 07.12.2026
Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 02.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung b6ad19cc-2f26-4d2e-90a5-ec31fe16debd.