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Frist abgelaufennationalDienstleistungen

Allgemeine Ressortforschung (ReFo) - Wohnungsbaufinanzierung: Finanzierungsstrukturen - regulatorische Rahmenbedingungen für Investoren und Finanzierer - Implikationen für den Wohnungsneubau

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung · Bonn

Aktenzeichen 10.06.03-26.107veröffentlicht 14.08.2026Öffentliche Ausschreibung

Angebotsfristseit 72 Tagen abgelaufen

Auf einen Blick

Art des Auftrags
keine Angabe
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Bonn
Einreichung
elektronisch: Zulässigevergabe-online.de
Diese Bekanntmachung ist eine Kurzmeldung. Laufzeit, Lose, Eignungs- und Zuschlagskriterien stehen nur in den Unterlagen auf der Vergabeplattform.

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.

Obergrenze: Nationales Verfahren: Der Gesamtwert liegt unter dem jeweiligen EU-Schwellenwert (216.000 € für Liefer- und Dienstleistungen, 5.404.000 € für Bauleistungen). Ausnahme: kleine Lose eines EU-weiten Auftrags.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 162 Tage (10 Verfahren, 24 Monate).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 07.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 3 Monaten
  2. Fragen bis 10:00 Uhr
    vor 2 Monaten
  3. Angebotsfrist 10:00 Uhr
    über evergabe-online.de
    vor 2 Monaten
  4. Heute

Beschreibung

Investitionen in den Wohnungsbau waren und sind aufgrund ihrer hohen Kapitalintensität eine große Herausfor-derung für die Projekte und ihre Akteure. In den letzten Jahren haben sich die Marktbedingungen auf den Woh-nungsmärkten und die Rahmenbedingungen auch für die Finanzierungen deutlich verändert. Der Kostenanstieg aufgrund gestiegener Material-, Lohn- und Grundstückspreise in Verbindung mit den im Vergleich zur langjährigen Niedrigzinsphase sprunghaft gestiegener Zinskosten haben dazu geführt, dass außerhalb des Sozialen Wohnungsbaus viele Projekte aus Rentabilitätsgründen nicht realisiert werden können. Zusätzliche regulatorische Anforderungen bei den Finanzierern haben die Kosten für Wohnungsbaufinanzierungen tendenziell weiter verteu-ert. Stichworte hierzu sind Basel III mit CRR III/CRD VI, ESG-Kriterien, Systemrisikopuffer (KWG), Wohnimmobi-lienkreditrichtlinie. Auch andere bestehende Regelungen, wie die Beleihungsgrenze des Pfandbriefgesetzes, haben als regulatorischer Rahmen Bedeutung für die Finanzierung. Ihre Ausgestaltung wird daher auch vor dem Hintergrund veränderter Marktbedingungen und Risikobewertungen mit Bezug auf Finanzierungskosten diskutiert. Ebenfalls sind über die „klassische“ Wohnungsbaufinanzierung hinaus, aber immer noch im Bankensektor, Regulierungen z.B. BRUBEG im Rahmen der Bankenrichtlinie (hier: Eigenkapitalinvestments), bei ADC-Finanzierungen („Acquisition, Development and Construction“ als Unterkategorie im Rahmen der CRR) wirksam. Gleichzeitig ist von Interesse, inwieweit das größer werdende Spektrum von bankfernen Finanzierungsarten an Bedeutung gewinnt und wie Regulatorik dort wirkt. Hierbei spielen bspw. Fonds, EIB-Finanzierung, Schuldschein-darlehen, Anleihen, Green Bonds, Private Credit Fonds, Club Deals oder auch Crowdfunding, für die wohnungswirtschaftlichen Akteure eine Rolle. Das vorliegende Projekt verfolgt das Ziel, die Auswirkungen der geltenden Kapitalmarktregulatorik auf die angewandten Formen der Wohnungsbaufinanzierung und damit den Wohnungs-bau selbst systematisch zu analysieren und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Ausgangspunkt für das Forschungsprojekt ist die Fragestellung, ob es Engpässe bei der Realisierung von Miet-wohnbauprojekten gibt, die durch die bestehende Regulatorik und weitere Finanzrahmenbedingungen begründet sind und aufgrund derer nicht ausreichende Finanzmittel (Kosten und Volumina) zur Verfügung stehen. Für die Untersuchung stellt sich damit auch die Frage, ob Anpassungen der regulatorischen Rahmenbedingungen mehr Finanzvolumina und niedrigere Finanzierungskosten im Wohnungsbau ermöglichen könnten und wie diese po-tenziell aussehen könnten. Hierfür sollen die unterschiedlichen bereits aktiven und potenziellen Wohnungsbauakteure, ihre Finanzierungsoptionen und die Finanziererseite differenziert betrachtet werden. Vor dem Hintergrund des seit dem Jahr 2022 im Vergleich zur langen Niedrigzinsphase steil angestiegenen Zinsniveaus sind Potenziale zur Senkung der Finanzierungskosten derzeit sehr bedeutsam.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 9f1c9f0f-31a5-4b30-8142-092c302e8279.