ALD-Anlage für Metalloxidschichten - PR540988-2350- W
Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. · München, Bayern
Aktenzeichen PR540988-2350- Wveröffentlicht 21.12.2023erstmals 21.12.2023LieferleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb
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Auf einen Blick
- Art des Auftrags
- Lieferleistungen
- Geschätzter Wert
- ?keine Angabe
- Laufzeit
- ?keine Angabe
- Lose
- 1
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbVgV, EU-weit
- Rahmenvereinbarung
- nein
- Einreichung
- elektronisch: Zulässigvergabe.fraunhofer.de
Schnellprüfung für Bieter
- Unterlagen frei zugänglichja
- Elektronische Einreichung verpflichtendnein
- Nebenangebote zugelassennein
- Mehrere Hauptangebote zugelassenja
- Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
- ?Sicherheiten verlangtkeine Angabe
- Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
- E-Rechnung verpflichtendja
- ?Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
- Elektronische Auktionnein
- Aus EU-Mitteln finanziertnein
- Wiederkehrender Auftragnein
Einordnungvon uns ausgewertet
Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.
Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.
Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.
Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 87 Tage (60 Verfahren, 24 Monate).
Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (131 Lose mit Angabe).
Wertung laut Bekanntmachung: Preis 35 %, Leistung und Qualität 65 %.
- TECHNISCHE AUSFÜHRUNG20 %
- Bewertung Konzept25 %
- Bewertung Testsampling20 %
- Preis35 %
Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.
Das kostet etwa 5,8 von 100 Punkten der Gesamtwertung.
| 10 % teurer | −3,2 Punkte |
| 25 % teurer | −7 Punkte |
| 50 % teurer | −11,7 Punkte |
| 100 % teurer | −17,5 Punkte |
Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.
Fristen und TermineStand 08.11.2026
- Erstveröffentlichungvor 35 Monaten
- 1. Berichtigung (diese Fassung)vor 35 Monaten
- Teilnahmeanträge bis 10:30 Uhrvor 34 Monaten
- Heute
Beschreibung
ALD-Anlage für Metalloxidschichten
Das Projektvorhaben Pero-Si-Scale soll das Fraunhofer ISE in die Lage versetzen, skalierbare Herstellungsprozesse für Perowskit-Solarzellen als Obersolarzelle von Perowskit/Silizium- Tandemsolarzellen zu entwickeln. Hierzu soll eine Prozess-Linie aufgebaut werden, welche es ermöglicht, möglichst produktionsnahe Prozesse und Technologien zur Abscheidung von Perowskiten und den benötigten Kontaktschichten zu entwickeln. Als Teil dieses neuen Labors wird eine Anlage für die Atomlagenabscheidung (ALD) für die schnelle und flexible Abscheidung verschiedener Metalloxide auf einer Probenoberfläche (einseitige Abscheidung) von Perowskit/Silizium-Tandemsolarzellen benötigt. Für diese Perowskit/Silizium-Tandemsolarzellen ist es wichtig, dass die Handhabung der Proben (Be- und Entladen) in einer inerten Atmosphäre (Glovebox) erfolgt. Die wichtigsten Schichten, die in der ALD-Anlage abgeschieden werden müssen, sind die elektronenleitenden SnOx- Pufferschichten für die Perowskit-Silizium-Tandemsolarzellen. Neben SnOx sollen auch andere Metalloxide, insbesondere Al2O3, abgeschieden werden können. Um einen schnellen Wechsel zwischen zwei unterschiedlichen Metalloxidschichten zu gewährleisten, sollte die Anlage mit mindestens zwei Precursor-Bubblern ausgestattet sein. Für die Abscheidung auf Perowskit/Silizium-Tandemzellen ist eine sehr sanfte Abscheidung erforderlich, die den darunter liegenden Wafer oder Schichten (z.B. Perowskit) nicht schädigt. Daher ist eine thermische ALD-Abscheidung der Metalloxide mit Wasserdampf erforderlich. Optional kann die ALD-Anlage auch mit anderen Oxidationsquellen wie einem Sauerstoffplasma ausgestattet sein. Die ALD-Beschichtung soll vor allem bei großflächigen Perowskit/Silizium- Tandemsolarzellen eingesetzt werden. Daher steht eine homogene Abscheidung auf 166 mm x 166 mm (M6) oder 210 mm x 210 mm (M12) Wafern im Vordergrund. Dabei soll die Anlage für eine 20 nm dicke SnOx-Schicht, die bei 80 °C abgeschieden wird, einen Durchsatz von mindestens 10 M12-Wafern pro Stunde haben. Bei einer ALD-Anlage für die Beschichtung von einzelnen Wafern ist dabei ein Aufbau mit einem automatischen Wafer-Ladesystem für M6 und M12 bevorzugt. Die Anlage muss jedoch auch in der Lage sein, Proben mit kleineren Abmessungen zu beschichten (z.B. 2.5 x 2.5cm²). Da die Anlage in einem Umfeld mit starkem R&D Charakter verwendet wird, wird generell eine entsprechende Flexibilität bei gleichzeitiger industrierelevanter Ausstattung und Beschichtungsfläche benötigt. Dazu zählt auch zum einen eine entsprechende Flexibilität bei der Abscheidetemperatur, idealerweise zwischen Raumtemperatur und 200 °C. Zum anderen wird auch eine möglichst große Flexibilität bei den Schichtzusammensetzungen bevorzugt: Neben SnOx und Al2O3 sollte prinzipiell auch die Abscheidung andere Metalloxidschichten wie TiO2 und ZnOx möglich sein, sowie die Verwendung sogenannter Superzyklen um auch dotierte Metalloxide wie Aluminium-dotiertes ZnOx (AZO) abzuscheiden.
Gegenstand nach CPV
- 42000000Industrielle MaschinenHauptgegenstand
Bedingungen
Zuschlag3 von 3 angegeben
- Qualität
- TECHNISCHE AUSFÜHRUNG
- Qualität
- Bewertung Konzept
- Qualität
- Bewertung Testsampling
Eignung5 von 5 angegeben
- Kriterium
- genannt
- Kriterium
- genannt
- Kriterium
- genannt
- Nachreichen von Unterlagen
- Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
- Ausschlussgründe
- Rein nationale Ausschlussgründe
Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben
- Vertragsbeginn
- ?keine Angabe
- Vertragsende
- ?keine Angabe
- Verlängerung
- ?keine Angabe
- Optionen
- ?keine Angabe
- Rahmenvereinbarung
- nein
Angebot und Einreichung6 von 9 angegeben
- Elektronische Einreichung
- Zulässig
- Einreichung über
- vergabe.fraunhofer.de
- Sprache
- Deutsch
- Nebenangebote
- Nicht zulässig
- Mehrere Hauptangebote
- Zulässig
- Elektronischer Katalog
- Nicht zulässig
- Bindefrist
- ?keine Angabe
- Angebotsöffnung
- ?keine Angabe
- Sicherheiten
- ?keine Angabe
Ausführung5 von 6 angegeben
- Vertraulichkeit
- ?keine Angabe
- E-Rechnung
- Erforderlich
- Elektronische Bestellung
- wird nicht genutzt
- Elektronische Zahlung
- wird nicht genutzt
- Vorbehaltene Ausführung
- Nein
- EU-Mittel
- Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Rechtsschutz3 von 3 angegeben
- Nachprüfungsstelle
- VERGABEKAMMER, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn
- Fristen für Nachprüfungsanträge
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekamm … ganz lesenkürzer
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz 1, 169 Abs. 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der Bieterinformation nach § 134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB) . Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).- Beschaffungsübereinkommen (GPA)
- fällt darunter
Keine Angabe passt zu diesem Suchbegriff.
Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.
AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle
- Anschrift
- Hansastraße 27c, 80686 München
- Website
- vergabe.fraunhofer.de
- Kontakt
- einkauf@
zv.fraunhofer.de
Bei uns erfasst
- Bereitstellung und Betrieb eines dedizierten NVIDIA-DGX-H100-Systems06.11.2026
- Lizenzverlängerung Atlassian-Software27.10.2026
- Ausschreibung Gebäudereinigung - Fraunhofer Institut (IMS)23.10.2026 · 9 Angebote
- Batteriezellenentsorgung24.09.2026 · 1 Angebot
Marktumfeldvon uns ausgewertet
Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 420 (Industrielle Maschinen) in Bayern. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.
Mehr Marktdaten, Vergabestellen und offene Ausschreibungen: Lieferleistungen in Bayern (431 offen)
Häufige Zuschlagsempfänger
- Aumann Lauchheim GmbH2 Zuschläge
Preise und WettbewerbPremium
Verlauf des Verfahrens3 Meldungen
- Vergabebekanntmachung
- BekanntmachungFrist 22.01.2024
- 1. Berichtigung (diese Seite) · Aktualisierte InformationenFrist 22.01.2024
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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 77850594-69d5-4806-8cf1-d92c3a7057f8.