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ALD-Anlage für Metalloxidschichten - PR540988-2350- W

Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. · München, Bayern

Aktenzeichen PR540988-2350- Wveröffentlicht 21.12.2023erstmals 21.12.2023LieferleistungenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Teilnahmefristseit 1021 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Diese Frist ist vorbei. Das läuft gerade

Offene Ausschreibungen derselben Leistung im Gebiet München.

Alle Ausschreibungen: Lieferleistungen in Bayern (431 offen)

Auf einen Blick

Art des Auftrags
Lieferleistungen
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
nein
Ort der Leistung
München80686, Bayern
Einreichung
elektronisch: Zulässigvergabe.fraunhofer.de

Schnellprüfung für Bieter

  • Unterlagen frei zugänglichja
  • Elektronische Einreichung verpflichtendnein
  • Nebenangebote zugelassennein
  • Mehrere Hauptangebote zugelassenja
  • Laut Auftraggeber für KMU geeignetnein
  • Sicherheiten verlangtkeine Angabe
  • Teilnahme vorbehalten (z. B. Werkstätten)nein
  • E-Rechnung verpflichtendja
  • Vertraulichkeitserklärung verlangtkeine Angabe
  • Elektronische Auktionnein
  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
  • Wiederkehrender Auftragnein

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Zuerst bewerben sich Unternehmen mit einem Teilnahmeantrag, danach geben ausgewählte Bewerber Angebote ab.

Wird verhandelt?

Über Inhalt und Preis der Angebote kann verhandelt werden. Oft behält sich die Vergabestelle vor, den Zuschlag ohne Verhandlung zu erteilen: Das erste Angebot sollte dann schon das letzte sein.

Was jetzt zu tun ist

Teilnahmeantrag bis zur Teilnahmefrist einreichen und das Erstangebot so kalkulieren, als gäbe es keine Verhandlungsrunde.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 87 Tage (60 Verfahren, 24 Monate).

Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (131 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 35 %, Leistung und Qualität 65 %.

  • TECHNISCHE AUSFÜHRUNG20 %
  • Bewertung Konzept25 %
  • Bewertung Testsampling20 %
  • Preis35 %

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Mein Angebot ist% teurer als das günstigste.

Das kostet etwa 5,8 von 100 Punkten der Gesamtwertung.

Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−3,2 Punkte
25 % teurer−7 Punkte
50 % teurer−11,7 Punkte
100 % teurer−17,5 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Erstveröffentlichung
    vor 35 Monaten
  2. 1. Berichtigung (diese Fassung)
    vor 35 Monaten
  3. Teilnahmeanträge bis 10:30 Uhr
    vor 34 Monaten
  4. Heute

Beschreibung

ALD-Anlage für Metalloxidschichten

Das Projektvorhaben Pero-Si-Scale soll das Fraunhofer ISE in die Lage versetzen, skalierbare Herstellungsprozesse für Perowskit-Solarzellen als Obersolarzelle von Perowskit/Silizium- Tandemsolarzellen zu entwickeln. Hierzu soll eine Prozess-Linie aufgebaut werden, welche es ermöglicht, möglichst produktionsnahe Prozesse und Technologien zur Abscheidung von Perowskiten und den benötigten Kontaktschichten zu entwickeln. Als Teil dieses neuen Labors wird eine Anlage für die Atomlagenabscheidung (ALD) für die schnelle und flexible Abscheidung verschiedener Metalloxide auf einer Probenoberfläche (einseitige Abscheidung) von Perowskit/Silizium-Tandemsolarzellen benötigt. Für diese Perowskit/Silizium-Tandemsolarzellen ist es wichtig, dass die Handhabung der Proben (Be- und Entladen) in einer inerten Atmosphäre (Glovebox) erfolgt. Die wichtigsten Schichten, die in der ALD-Anlage abgeschieden werden müssen, sind die elektronenleitenden SnOx- Pufferschichten für die Perowskit-Silizium-Tandemsolarzellen. Neben SnOx sollen auch andere Metalloxide, insbesondere Al2O3, abgeschieden werden können. Um einen schnellen Wechsel zwischen zwei unterschiedlichen Metalloxidschichten zu gewährleisten, sollte die Anlage mit mindestens zwei Precursor-Bubblern ausgestattet sein. Für die Abscheidung auf Perowskit/Silizium-Tandemzellen ist eine sehr sanfte Abscheidung erforderlich, die den darunter liegenden Wafer oder Schichten (z.B. Perowskit) nicht schädigt. Daher ist eine thermische ALD-Abscheidung der Metalloxide mit Wasserdampf erforderlich. Optional kann die ALD-Anlage auch mit anderen Oxidationsquellen wie einem Sauerstoffplasma ausgestattet sein. Die ALD-Beschichtung soll vor allem bei großflächigen Perowskit/Silizium- Tandemsolarzellen eingesetzt werden. Daher steht eine homogene Abscheidung auf 166 mm x 166 mm (M6) oder 210 mm x 210 mm (M12) Wafern im Vordergrund. Dabei soll die Anlage für eine 20 nm dicke SnOx-Schicht, die bei 80 °C abgeschieden wird, einen Durchsatz von mindestens 10 M12-Wafern pro Stunde haben. Bei einer ALD-Anlage für die Beschichtung von einzelnen Wafern ist dabei ein Aufbau mit einem automatischen Wafer-Ladesystem für M6 und M12 bevorzugt. Die Anlage muss jedoch auch in der Lage sein, Proben mit kleineren Abmessungen zu beschichten (z.B. 2.5 x 2.5cm²). Da die Anlage in einem Umfeld mit starkem R&D Charakter verwendet wird, wird generell eine entsprechende Flexibilität bei gleichzeitiger industrierelevanter Ausstattung und Beschichtungsfläche benötigt. Dazu zählt auch zum einen eine entsprechende Flexibilität bei der Abscheidetemperatur, idealerweise zwischen Raumtemperatur und 200 °C. Zum anderen wird auch eine möglichst große Flexibilität bei den Schichtzusammensetzungen bevorzugt: Neben SnOx und Al2O3 sollte prinzipiell auch die Abscheidung andere Metalloxidschichten wie TiO2 und ZnOx möglich sein, sowie die Verwendung sogenannter Superzyklen um auch dotierte Metalloxide wie Aluminium-dotiertes ZnOx (AZO) abzuscheiden.

Gegenstand nach CPV

Bedingungen

Zuschlag3 von 3 angegeben

TECHNISCHE AUSFÜHRUNG20 %
Bewertung Konzept25 %
Bewertung Testsampling20 %
Preis35 %
Qualität
TECHNISCHE AUSFÜHRUNG
Qualität
Bewertung Konzept
Qualität
Bewertung Testsampling

Eignung5 von 5 angegeben

Kriterium
genannt
Kriterium
genannt
Kriterium
genannt
Nachreichen von Unterlagen
Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Ausschlussgründe
Rein nationale Ausschlussgründe

Laufzeit und Umfang1 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
keine Angabe
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung6 von 9 angegeben

Elektronische Einreichung
Zulässig
Einreichung über
vergabe.fraunhofer.de
Sprache
Deutsch
Nebenangebote
Nicht zulässig
Mehrere Hauptangebote
Zulässig
Elektronischer Katalog
Nicht zulässig
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung5 von 6 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
Erforderlich
Elektronische Bestellung
wird nicht genutzt
Elektronische Zahlung
wird nicht genutzt
Vorbehaltene Ausführung
Nein
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
VERGABEKAMMER, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn
Fristen für Nachprüfungsanträge
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekamm … ganz lesenEin Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz 1, 169 Abs. 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der Bieterinformation nach § 134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB) . Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

Marktumfeldvon uns ausgewertet

Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 420 (Industrielle Maschinen) in Bayern. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

22vergebene Aufträge
1Angebote je Los im Median (27 Lose mit Angabe)
–Zuschlagswert bei nur 3 Meldungen plausibel angegeben

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Häufige Zuschlagsempfänger

Preise und WettbewerbPremium

Verlauf des Verfahrens3 Meldungen

  1. Vergabebekanntmachung
  2. BekanntmachungFrist 22.01.2024
  3. 1. Berichtigung (diese Seite) · Aktualisierte InformationenFrist 22.01.2024

Berichtigte Fassungen bleiben aufrufbar. Die Suche zeigt je Verfahren nur die aktuelle.

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 77850594-69d5-4806-8cf1-d92c3a7057f8.