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Frist abgelaufennational

Ableitung eines „Specific Protection Goals“ (SPG) für Ameisen zur Bewertung von Ökotoxizitätstests

Bundesamt für Naturschutz · Bonn

Aktenzeichen 3525841100-Laveröffentlicht 20.08.2025Öffentliche Ausschreibung

Angebotsfristseit 395 Tagen abgelaufen

Dieses Verfahren ist abgeschlossen oder älter. Die Seite bleibt zur Information erreichbar.

Auf einen Blick

Art des Auftrags
keine Angabe
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Bonn
Einreichung
elektronisch: Zulässigevergabe-online.de
Diese Bekanntmachung ist eine Kurzmeldung. Laufzeit, Lose, Eignungs- und Zuschlagskriterien stehen nur in den Unterlagen auf der Vergabeplattform.

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.

Obergrenze: Nationales Verfahren: Der Gesamtwert liegt unter dem jeweiligen EU-Schwellenwert (216.000 € für Liefer- und Dienstleistungen, 5.404.000 € für Bauleistungen). Ausnahme: kleine Lose eines EU-weiten Auftrags.

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 15 Monaten
  2. Fragen bis 09:00 Uhr
    vor 13 Monaten
  3. Angebotsfrist 09:00 Uhr
    über evergabe-online.de
    vor 13 Monaten
  4. Heute

Beschreibung

In der Risikobewertung gentechnisch veränderter Organismen (GVO) werden Effekte auf Nicht-Zielorganismen oft anhand ökotoxikoloigscher Tests untersucht. Welche Arten im Detail getestet werden sollen ist für GVO nicht festgelegt. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Umwelt, in die der GVO freigesetzt werden soll. Neben der Bedeutung der Testorganismen für betroffene Ökosysteme sollen Stellvertreterorganismen getestet werden, die Bezug zu wichtigen Schutzzielen wie Ökosystemleistungen oder die Biodiversität haben. Während Schutzziele der Landwirtschaft (z.B. Schutz natürlicher Antagonisten von Schädlingen) durch bestehende Testorganismen gut abgedeckt sind, fehlen Stellvertreterorganismen, die einen direkteren Bezug zur Biodiversität aufweisen. Um diese Lücke zu schließen wurden über ein F+E Projekt von 2020 bis 2024 ein Konzept zum Test von Ameisen entwickelt, die in vielen Ökosystemen wichtige Funktionen einnehmen und die Biodiversität positiv beeinflussen können. Mit dem Vorhaben konnte gezeigt werden, dass sich Ameisen gut für ökotoxikologische Versuche eigenen und aktuelle Testverfahren ergänzen können. Ameisen sind, ähnlich wie Bienen, eusozial. Ausgehend von der sozialen Struktur und Ökologie von Ameisen wurde in einem Vorgängervorhaben ein Testsystem mit mehreren Stufen und verschiedenen Endpunkten entwickelt. Um für Ameisen eine effektive Testmethode zu entwickeln, die auch in Zulassungen angewendet werden kann, ist eine Priorisierung der Messparameter notwendig. Mit dem aktuellen Vorhaben soll diese Priorisierung über ein mathematisches Modell erfolgen, um verschiedene Messpunkte für ein sogenanntes „Specific Protection Goal“ auf Basis des Koloniewachstums zu entwickeln. Ein solches Vorgehen umfasst auch Vorschläge für ein akzeptables Schadensmaß (räumlich und zeitlich differenziert) zu unterbreiten.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

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Preise und WettbewerbPremium

Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 8fc5d60e-40b9-433f-a03c-7e445beb94e8.