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Frist abgelaufennational

3D-Spannungsfeldmodellierung zum Untergrund der deutschen Nordsee und angrenzender Gebiete

Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe · Hannover

Aktenzeichen 207-10133036veröffentlicht 06.08.2026Öffentliche Ausschreibung

Angebotsfristseit 61 Tagen abgelaufen

Auf einen Blick

Art des Auftrags
keine Angabe
Geschätzter Wert
keine Angabe
Laufzeit
keine Angabe
Lose
1
Rahmenvereinbarung
keine Angabe
Ort der Leistung
Hannover
Einreichung
elektronisch: Zulässigevergabe-online.de
Diese Bekanntmachung ist eine Kurzmeldung. Laufzeit, Lose, Eignungs- und Zuschlagskriterien stehen nur in den Unterlagen auf der Vergabeplattform.

Einordnungvon uns ausgewertet

Wer darf bieten?

Alle interessierten Unternehmen dürfen ein Angebot abgeben.

Wird verhandelt?

Es wird nicht verhandelt. Gewertet wird das Angebot so, wie es eingereicht wurde.

Was jetzt zu tun ist

Unterlagen auf der Vergabeplattform abrufen und das Angebot vollständig bis zur Angebotsfrist abgeben.

Obergrenze: Nationales Verfahren: Der Gesamtwert liegt unter dem jeweiligen EU-Schwellenwert (216.000 € für Liefer- und Dienstleistungen, 5.404.000 € für Bauleistungen). Ausnahme: kleine Lose eines EU-weiten Auftrags.

Bei dieser Vergabestelle vergehen von der ersten Meldung bis zum Ergebnis im Mittel 62 Tage (15 Verfahren, 24 Monate).

Die Gewichtung von Preis und Leistung steht nicht in der Bekanntmachung, nur in den Vergabeunterlagen.

Unterlagen schon heruntergeladen? Vergabeunterlagen prüfen (Team): Fristen, Gewichtung, Mengen, Zertifikate und Fehler im Preisblatt.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 3 Monaten
  2. Fragen bis 23:59 Uhr
    vor 2 Monaten
  3. Angebotsfrist 23:59 Uhr
    über evergabe-online.de
    vor 2 Monaten
  4. Heute

Beschreibung

Eine Grundlage für die Abschätzung des mechanischen, thermischen und hydraulischen Zustandes des tieferen Untergrundes (z. B bei der Untersuchung von Speicherstrukturen für CO2) bilden numerische 3D-Simulationen zur Lithosphärenbeschaffenheit. Auf Basis dieser Simulationen kann der Spannungszustand im Untergrund der deutschen Nordsee abgeleitet werden. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse können verwendet werden, um das Reaktivierungspotenzial von Brüchen oder deren Neubildung durch Injektion von CO₂ in der deutschen Nordsee abzuschätzen und somit die Bildung möglicher Leckagepfade besser bestimmen zu können. Dies ist im Kontext des Kohlendioxid-Speicherungsgesetzes (KSpTG) von hoher Relevanz. Die Ergebnisse solcher Simulationen dienen auch zur Prognose des vorliegenden Druckzustandes im Untergrund und der Definition entsprechender Injektionsstrategien für CO2. Dabei sollten vor allem die Spannungs- und Druckverhältnisse der obersten Kilometer der Oberkruste mit einer hohen Genauigkeit quantifiziert werden. Jedoch sollten auch für die tiefer liegenden krustalen und oberen Mantelbereiche konsistente Modellannahmen getroffen werden und in die Simulationen miteinfließen, da sich Verformungen in diesen Bereichen auch direkt auf oberflächennahe Bereiche auswirken können. Somit ist für die Spannungsfeldmodellierung die gesamte Lithosphäre (und ggf. obere Asthenosphäre) in der Modellerstellung zu berücksichtigen. Die Durchführung der für den beschriebenen Zweck zu erstellenden 3D-Simulationen (poro-visko-elasto-plastische Modelle als dynamische THM-Simulationen) und die Interpretation ihrer Ergebnisse erfordern eine jahrelange Erfahrung in der Erstellung und im Umgang mit großräumigen gekoppelten thermo-hydro-mechanischen Fragestellungen zum Untergrund sowie Expertise in der geodynamischen Modellierung der gesamten Lithosphäre, ihres Verformungsverhaltens und der Unsicherheiten von Daten und Methodik. Um die Ergebnisse möglichst zeitnah für zukünftige Bewertungen von Aufsuchungen von möglichen Speichern nach dem KSpTG im Untergrund des Festlandsockels und der AWZ der deutschen Nordsee nutzen zu können, ist die Vergabe an bereits vollumfänglich qualifizierte Arbeitsgruppen/Firmen sinnvoll. Für die Durchführung komplexer, zeitlich sehr umfangreicher und rechenintensiver numerischer 3D-Simulationen, soll daher ein externer Auftrag vergeben werden. Dabei ist für die Durchführung und Auswertung der numerischen Simulationen ein Zeitraum von ca. 2 Jahren vorgesehen, mit einer halbjährigen Vorlaufzeit, um sowohl Abstimmungsgespräche zwischen Auftraggeber (AG; BGR) und Auftragnehmer (AN) führen zu können als auch das vom AN zu verwendende Strukturmodell als Teil des Eingangsmodelles für die Simulationen - vom AG vorzubereiten.

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Marktumfeldvon uns ausgewertet

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Preise und WettbewerbPremium

Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 03.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 19dfb3a6-483a-4909-b645-c2c38a6f6456.