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12474- Neubau Rettungswachen, Standorte Halle und Steinhagen, Vergabeverfahren TGA-Elektro

Kreis Gütersloh · Gütersloh, Nordrhein-Westfalen

Aktenzeichen 1.4-24-J-12474veröffentlicht 28.05.2024DienstleistungenOffenes Verfahren

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  • Aus EU-Mitteln finanziertnein
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Sie erhält im Median 2 Angebote je Los (86 Lose mit Angabe).

Wertung laut Bekanntmachung: Preis 40 %, Leistung und Qualität 60 %.

  • Konzept Qualität der zu erwartenden Leistung gemäß Anlage 7 Zuschlagskriterien30 %
  • Berufserfahrung Projektleiter (w/m/d) gemäß Anlage 7 Zuschlagskriterien10 %
  • Referenzen Projektleitung gemäß Anlage 7 Zuschlagskriterien20 %
  • Preiskriterium40 %

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Punktverlust je Mehrpreis
10 % teurer−3,6 Punkte
25 % teurer−8 Punkte
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100 % teurer−20 Punkte

Annahme: Preispunkte = günstigstes Angebot geteilt durch das eigene. Die verbindliche Formel steht in den Vergabeunterlagen.

Fristen und TermineStand 08.11.2026

  1. Veröffentlichung
    vor 29 Monaten
  2. Heute

Beschreibung

Zu errichten sind zwei Rettungswachen an den Standorten Halle (Westfalen) und Steinhagen. Das Grundstück am Standort Halle (Westfalen) liegt unmittelbar nördlich an der Osnabrücker Straße im Hessler Feld

(Postleitzahl 33790) und wird derzeit landwirtschaftlich genutzt. Der geplante Standort für die Rettungswache Steinhagen liegt an der Bahnhof-/Liebigstraße in der Gemeinde Steinhagen (Postleitzahl 33803), es handelt sich um Hof-, Frei-, und Wirtschaftsflächen Der Kreis Gütersloh legt Wert auf eine einheitliche, funktionale Planung der Abläufe in den Rettungswachen. Die hier abgefragten Ingenieurleistungen betreffen die Leistungsphasen („LPH“) 1 bis 3 und 5 bis 9 (vgl. § 55 Abs. 1 Satz 2 HOAI) der Anlagengruppen 4 (Starkstromanlagen), 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen), 7 (Nutzungsspezifische und verfahrenstechnische Anlagen) und 8 (Gebäudeautomation) nach § 53 Abs. 2 Nr. 4, 5, 7 und 8 HOAI, jeweils für die Standorte Halle (Westfalen) und Steinhagen. Die beiden neu zu errichtenden Rettungswachen sollen so weit wie möglich bauartgleich errichtet werden

Beschreibung des Loses

Der Kreis Gütersloh liegt in Nordrhein-Westfalen (Ostwestfalen-Lippe). Zu errichten sind zwei Rettungswachen an den Standorten Halle (Westfalen) und Steinhagen. Das Grundstück am Standort Halle (Westfalen) liegt unmittelbar nördlich an der Osnabrücker Straße im Hessler Feld (Postleitzahl 33790) und wird derzeit landwirtschaftlich genutzt. Der geplante Standort für die Rettungswache Steinhagen liegt an der Bahnhof-/Liebigstraße in der Gemeinde Steinhagen (Postleitzahl 33803), es handelt sich um Hof-, Frei-, und Wirtschaftsflächen. Der Kreis Gütersloh legt Wert auf eine einheitliche, funktionale Planung der Abläufe in den Rettungswachen. Planung und Umsetzung der beiden Rettungswachen sollen sich an dem beispielhaften Grundriss der Vergabestelle und der DIN 13049 für Rettungswachen orientieren. Die beiden neu zu errichtenden Rettungswachen sollen so weit wie möglich bauartgleich errichtet werden. Am Standort Halle (Westfalen) sind zusätzlich Einrichtungen für einen Krankentransportwagen vorzusehen. Für beide Standorte liegen vorläufigen Raumplanungen der Vergabestelle vor.

Auftragsgegenstand sind alle Grundleistungen der Leistungsphasen („LPH“) 1 bis 3 und 5 bis 9 (vgl. § 55 Abs. 1 Satz 2 HOAI) der Anlagengruppen 4 (Starkstromanlagen), 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen), 7 (Nutzungsspezifische und verfahrenstechnische Anlagen) und 8 (Gebäudeautomation) nach § 53 Abs. 2 Nr. 4, 5, 7, 8 HOAI (nachfolgend zusammen „TGA-Elektro“) jeweils für beide Standorte Halle (Westfalen) und Steinhagen. Es erfolgen getrennte Abrechnungen je Standort. Für den Standort Steinhagen wird eine Minderung der Prozentsätze für die Leistungsphasen 1 bis 6 gemäß § 54 Abs. 3 i.V.m. § 11 Abs. 3 HOAI vorgenommen, weil für die Standorte Halle (Westfalen) und Steinhagen im Wesentlichen gleiche Anlagen unter weitgehend vergleichbaren Bedingungen für im Wesentlichen gleiche Gebäude errichtet werden sollen.

Zum konkreten Leistungsumfang und der Honorierung der Grundleistungen wird ergänzend auf die Vergabeunterlagen verwiesen, insbesondere die Leistungsbeschreibung und den Vertragsentwurf. Zu erbringen sind ferner Besondere Leistungen und Zusatzleistungen gemäß Leistungsbeschreibung.

Das Honorar wird grundsätzlich unter Zugrundelegung der HOAI 2021 vereinbart. Bieter haben u.a. die Möglichkeit, auf das HOAI-Honorar für die Grundleistungen einen pauschalen prozentualen Abschlag oder Zuschlag anzubieten. Für Besondere Leistungen/Zusatzleistungen sind überwiegend Pauschalpreise anzubieten.

Vorläufige Baukosten für den Standort Halle (Westfalen) Kostengruppen KG 400 (Technische Anlagen) in Höhe von EUR 422.441,40 netto, davon KG 440 EUR 121.240,68, KG 450 EUR 45.201,23, KG 470 EUR 40.976,82 sowie KG 480 EUR 8.448,83 sowie für den Standort Steinhagen für die Kostengruppe KG 400 (Technische Anlagen) in Höhe von EUR 300.635,09 netto, davon KG 440 EUR 86.282,27, KG 450 EUR 32.167,95, KG 470 EUR 29.161,60 und KG 480 EUR 6.012,70 (je netto).

Die im Rahmen dieses Verfahrens zu vergebenden Ingenieurleistungen des Leistungsbildes TGA-Elektro sind sind aus wirtschaftlichen und technischen Gründen nicht weiter in Lose aufgeteilt. Angebote dürfen also nicht lediglich Teile der zu vergebenden Leistungen (z.B. einzelne Anlagengruppen oder Leistungen für nur einen Standort) betreffen, sondern müssen alle Leistungen umfassen.

In anderen EU-weiten Losen vergibt die Vergabestelle die Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume, Tragwerksplanung mit Bauphysik sowie Technische Ausrüstung Heizung, Lüftung Sanitär (TGA-HLS) jeweils für die Rettungswachen Halle (Westfalen) und Steinhagen gemeinsam. Zur Vereinfachung der Vergaben werden die Vergabeverfahren Objektplanung Gebäude, Tragwerksplanung mit Bauphysik, TGA-HLS und TGA-Elektro gesondert durchgeführt. Bieter können an einem, mehreren oder allen Verfahren teilnehmen. Ferner werden die Leistungen der Freianlagenplanung für beide Standorte separat in nationalen Verfahren vergeben (§ 3 Abs. 9 VgV).

___

Die hier abgefragten Ingenieurleistungen betreffen die Leistungsphasen („LPH“) 1 bis 3 und 5 bis 9 (vgl. § 55 Abs. 1 Satz 2 HOAI) der Anlagengruppen 4 (Starkstromanlagen), 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen), 7 (Nutzungsspezifische und verfahrenstechnische Anlagen) und 8 (Gebäudeautomation) nach § 53 Abs. 2 Nr. 4, 5, 7 und 8 HOAI, jeweils für die Standorte Halle (Westfalen) und Steinhagen. Zu Einzelheiten wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen, insbesondere die Leistungsbeschreibung (Anlage 3) und den Vertragsentwurf (Anlage 8).

___

Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Der Auftraggeber wird die Leistungen in maximal drei Beauftragungsstufen in Auftrag geben. Mit Erteilung des Zuschlags in dem vorliegenden Vergabeverfahren werden in Beauftragungsstufe 1 zunächst Leistungsphasen 1 bis 3 nach § 55 Abs. 1 Satz 2 HOAI der Anlagengruppen 4, 5, 7 und 8 nach § 53 Abs. 2 Nr. 4, 5, 7 und 8 HOAI jeweils für die Standorte Halle (Westfalen) und Steinhagen beauftragt. In Beauftragungsstufe 2 wären vom Auftragnehmer im Wege der Vertragserweiterung jeweils Leistungsphasen 5 bis 7 nach § 55 Abs. 1 Satz 2 HOAI der Anlagengruppen 4, 5, 7 und 8 für die Standorte Halle (Westfalen) und Steinhagen zu erbringen. In Beauftragungsstufe 3 wären vom Auftragnehmer im Wege der Vertragserweiterung jeweils Leistungsphasen 8 und 9 nach § 55 Abs. 1 Satz 2 HOAI der Anlagengruppen 4, 5, 7 und 8 für die Standorte Halle (Westfalen) und Steinhagen zu erbringen.

Der Auftragnehmer kann aus der stufenweisen Beauftragung keine zusätzlichen Ansprüche herleiten. Es besteht kein Anspruch des Auftragnehmers auf eine weitergehende Beauftragung von Leistungen über Beauftragungsstufe 1 hinaus. Der Auftraggeber kann vielmehr einseitig in freier Entscheidung Beauftragungsstufe 2 und 3 im Wege der Vertragserweiterung beauftragen. Zu erbringen sind ferner Besondere Leistungen und Zusatzleistungen gemäß Leistungsbeschreibung und Vertrag.

Bedingungen

Zuschlag4 von 4 angegeben

Qualität
Konzept Qualität der zu erwartenden Leistung gemäß Anlage 7 ZuschlagskriterienGewichtung (Punkte, genau) 30
Qualität
Berufserfahrung Projektleiter (w/m/d) gemäß Anlage 7 ZuschlagskriterienGewichtung (Punkte, genau) 10
Qualität
Referenzen Projektleitung gemäß Anlage 7 ZuschlagskriterienGewichtung (Punkte, genau) 20
Preis
PreiskriteriumGewichtung (Punkte, genau) 40

Eignung0 von 2 angegeben

Kriterien
keine Angabe
Nachreichen von Unterlagen
keine Angabe

Laufzeit und Umfang2 von 5 angegeben

Vertragsbeginn
keine Angabe
Vertragsende
keine Angabe
Verlängerung
Das angegebene Datum des Endes der Vertragslaufzeit ist geschätzt. Das tatsächliche Leistungsende für den Auftragnehmer ist vom Abschluss der zuletzt beauftragten Beauftragungsstufen abhängig und dürfte insbesondere bei Beauftragungsstufe 3 mit Leistungen der Leistungsphase 9 nach dem genannten Termin liegen.
Optionen
keine Angabe
Rahmenvereinbarung
nein

Angebot und Einreichung0 von 8 angegeben

Elektronische Einreichung
keine Angabe
Einreichung über
keine Angabe
Sprache
keine Angabe
Nebenangebote
keine Angabe
Mehrere Hauptangebote
keine Angabe
Bindefrist
keine Angabe
Angebotsöffnung
keine Angabe
Sicherheiten
keine Angabe

Ausführung1 von 4 angegeben

Vertraulichkeit
keine Angabe
E-Rechnung
keine Angabe
Vorbehaltene Ausführung
keine Angabe
EU-Mittel
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert

Rechtsschutz3 von 3 angegeben

Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Westfalen, Albrecht-Thaer-Straße 9, 48147 Münster
Fristen für Nachprüfungsanträge
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein zulässiger Nachprüfungsantrag kann bei der Vergabekammer bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Auf die Rügepflichten des Bieters gemäß § 160 Abs. 3 GWB wird hingewiesen. Danach ist der Nachprüfungsantrag unzuläss … ganz lesenGenaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein zulässiger Nachprüfungsantrag kann bei der Vergabekammer bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Auf die Rügepflichten des Bieters gemäß § 160 Abs. 3 GWB wird hingewiesen. Danach ist der Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Ferner wird auf § 135 GWB hingewiesen.
Beschaffungsübereinkommen (GPA)
fällt darunter

Bezeichnungen aus den amtlichen eForms-Codelisten (EU und eForms-DE). Maßgeblich sind die Vergabeunterlagen.

Zuschläge

Zuschläge je Los
Zuschlag anAngebote
kein Zuschlag angegeben0

AuftraggeberZur Seite der Vergabestelle

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Vergabemeldungen der letzten 24 Monate mit Hauptgegenstand CPV 713 (Dienstleistungen von Ingenieurbüros) in Nordrhein-Westfalen. Abgeleitet aus veröffentlichten Bekanntmachungen, keine amtliche Statistik. Zuschlagswerte unter 1.000 € zählen wir als Platzhalter nicht mit.

1.414vergebene Aufträge
3Angebote je Los im Median (1.082 Lose mit Angabe)
197.105 €Zuschlagswert im Median
69.046 € – 463.544 €mittlere Hälfte, 476 Werte

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Quelle: Bekanntmachungsservice des Bundes (oeffentlichevergabe.de), Lizenz CC0. Stand der Daten: 04.11.2026. Maßgeblich ist allein die Originalbekanntmachung. Kennung 1150e8e8-5873-4c12-be38-9361847f3c17.